Ausstellung "gebaut 2017" - Begutachtungen der MA 19

In der Ausstellung "gebaut 2017", die am 12. Juni 2018 in der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) eröffnet wurde, zeigt das Dezernat "Begutachtung" 26 qualitativ hochwertige architektonische Projekte, die im Jahr 2017 in Wien fertiggestellt wurden.

Ausstellungsdetails

Ausgestellte Projekte

Wohnhaus - Dachausbau und Sanierung - 1., Bäckerstraße 10

Blick nach oben in einen Innenhof mit Laubengängen und gläsernen Liftschacht

A2K Architekten

Das ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtete Gebäude wurde mehrmals ausgebaut und hat stilistische Wandlungen durchlaufen. Der historische Dachstuhl wird mit wenigen Ausnahmen sichtbar erhalten und durch eine vollkommen getrennte Dachkonstruktion überbaut. 2016 wurde in den Erdgeschoßflächen die französische Bäckerei "PAREMI" mit Backstube vor Ort geplant und mit Herbst 2017 eröffnet.


Wohnhaus - 12., Hoffmeistergasse 7

Straßenansicht auf ein fünfgeschoßiges Eckhaus mit grünen Erkern und Geländern aus Metall

a-lp architektur

Das siebengeschossige, neu errichtete Eckgebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Meidling. Es beherbergt 19 großteils kompakt gehaltene Wohnungen und einen privaten Kindergarten mit drei Kindergartengruppen. Die grünen Erker und Erkerbalkone an den beiden straßenseitigen Fassaden setzen markante Farbakzente. Das Erdgeschoß bietet einen zurückspringenden, witterungsgeschützten Eingangsbereich.


Wohnhausanlage - 23., Carlberggasse 93, 95; Forchheimergasse 3

Ansicht auf ein achtgeschoßiges Gebäude mit hellblauen Balkonen und auskragendem Baukörper auf Stützen

Atelier 4 architects

Das Planungsgebiet wird als Bindeglied zwischen den unterschiedlichen, angrenzenden Nutzungen und Bebauungsstrukturen interpretiert. Dies spiegelt sich in den drei Gebäudetypen wider. Reihenhäuser, Atriumhäuser und ein Geschoßwohnhaus bilden die Überleitung von der benachbarten Einfamilienhausbebauung und dem angrenzenden Betriebsbaugebiet.


Wohnhaus - 2., Am grünen Prater 13

Straßenansicht von unten auf fünf Geschoße eines Gebäudes, welches durch dünne, vertikale, weiße Verstrebungen strukturiert ist

Atelier d'architecture Chaix & Morel et Associés

Das Wohngebäude befindet sich im Viertel Zwei in unmittelbarer Nachbarschaft zur Trabrennbahn Krieau. Das Regelgeschoss beinhaltet je zehn Mikro-Studios von je 32 Quadratmeter. Je zwei Standard-Studios können zu einem XL-Studio zusammengeschaltet werden. Die Wohnungen im 11. Obergeschoss sind als Maisonett-Wohnungen ausgebildet.


Bürogebäude - 10., Wienerbergstraße 21-25

Straßenansicht auf kubischen, zur Hälfte dreistöckigen Bau mit zurückgerücktem gläsernen Erdgeschoßbereich und horizontaler Fassadenstruktur

Atelier Heiss

Der Neubau für 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat einen L-förmigem Grundriss und entwickelt sich in die Tiefenrichtung des Grundstücks, sodass unter der Durchfahrt ein Erschließungsweg angeordnet werden konnte. Das großzügige verglaste Foyer, über dem die Obergeschosse der Straßenfront zu schweben scheinen, wurde an die Fassade verlegt.


Wohnhausanlage - 2., Am grünen Prater 4-10

Detailansicht auf drei Geschoße mit runden, horizontalen Terrassengeländer; im Vordergrund aus hellem Material, im Hintergrund aus schwarzem Material

Atelier Thomas Pucher

Die Wohnhausanlage mit runden Gebäuden befindet sich im Viertel Zwei zwischen Trabrennbahn Krieau und dem Unicampus der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Umriss der Häuser gewährt jeder Wohnung mehrere Ausblickrichtungen. Jede Wohnung ist eine "Eckwohnung" mit optimaler Belichtung. Die umlaufenden Balkone formen intime, geschützte Nischen.


Wohnhaus - 10., Antonie-Alt-Gasse 13

Straßenansicht auf achtgeschoßiges kubisches Gebäude mit knallgrünen Loggien und schwarzen, Fensterläden

BKK-3

Das Projekt befindet sich im Sonnwendviertel zwischen den Altbauten des 10. Bezirks und dem neuen Bildungscampus. Die Blockrandbebauung ist bis zum Obergeschoß an der Sonnwendgasse eingeschnitten. Die Erdgeschoßzone ist optimiert für eine offene Nutzung durch Gewerbe oder soziale Infrastruktur.


Wohnhausanlage - 19., Kuchelauer Hafenstraße 102

Seitenansicht auf vier viergeschoßige Wohnhäuser mit auskragenden Bügeln im Dachgeschoß entlang eines Fußwegs mit Bänken

BLAICH + DELUGAN Architekten

Entlang der Kuchelauer Hafenstraße liegt ein geschlossener, von der Straße leicht abgerückter Baukörper. In Richtung Wasser sind drei nahezu baugleiche Einzelgebäude leicht zueinander verschoben und verschwenkt, sodass sich auch für die Wohnungen des etwas höher gelegenen, rückwärtigen Längsbaukörpers freie Durchblicke auf das Hafenbecken ergeben.


Wohnhaus - 17., Rosensteingasse 29

Straßenansicht auf fünfgeschoßiges Eckgebäude mit weißer Fassade und schwarzen Balkonen, als horizontale Gliederungselemente

Brandstätter Baumanagement, arconeurope

Das Gebäude befindet sich an der Ecke Rosensteingasse/Mayssengasse und ist geprägt von dunklen Balkonen, die als horizontale Strukturelemente dienen. Die Erdgeschoßzone ist durch eine durchlöcherte Eisenverkleidung geprägt.


Wohnhaus - 10., Favoritenstraße 87

Straßenansicht auf schlankes, sechsgeschoßiges Gebäude hinter U-Bahn Station mit weißer Fassade und mittig zueinander versetzten Erkern und Balkonen

Architekt Robert Felber

Der Bauplatz liegt direkt an der U1 Station Keplerplatz. Der Eingang zum Haus weicht gegenüber der Straßenfluchtlinie zurück und ermöglicht in einem durch die Station beengten Straßenraum ein entspanntes Betreten und Verlassen des Gebäudes. In den oberen Geschoßen springt das Gebäude vor.


Wohnhaus - 12., Wolfganggasse 45; Schallergasse 42, 44

Straßenansicht auf achtgeschoßiges Gebäude mit beiger Fassade und regelmäßig angeordneten weißen Balkonen und mittiger Gaupe

gerner gerner plus

Teils im Bestand und teils im Neubau wurden in diesem Wohnbau insgesamt circa 60 Wohneinheiten umgesetzt. Er bietet neben hochwertigem Wohnraum einen weitläufigen gemeinschaftlich genutzten Hof mit Naschgarten. Balkone mit unterschiedlicher Tiefe und Höhe, wurden aus Weißbeton vorgefertigt und auf der Baustelle fix und fertig montiert.


Stromtankstelle - 20, Innstraße 31

Ansicht auf Stromtankstelle mit blauem gezackten Dach und nach links oben geneigtem Turm

göbl architektur

Der Tower of Power in Wien Brigittenau ist eine öffentlich zugängliche Tankstelle für Elektrofahrzeuge und wird von Wien Energie betrieben. Zwei der urtümlichsten architektonischen Gesten, Dach und Turm, werden formal miteinander verbunden und schaffen einen Bautypus, der dem Projekt eine markante Form zuweist.


Einfamilienhaus - Umbau - 13., Jenbachgasse 80

Eckansicht auf dreigeschoßiges Einfamilienhaus mit horizontalen Glaselementen strukturiert

GOSA

Das in unmittelbarer Nähe zum Hörndlwald liegende bestehende Wohnhaus wurde saniert und den heutigen Bedürfnissen angepasst. Aufgrund der Bebauungsbestimmungen war es möglich, den vorderen Gebäudeteil bis zum straßenseitigen Balkon zu verlängern unddas Dachgeschoss vollwertig auszubauen.


Kleingartenhaus - 23., Brändströmgasse 7

Ansicht auf schmales, zweigeschoßiges Haus mit Glasfronten

HOPPE Architekten

Das Wohnhaus befindet sich auf einem etwa 80 Quadratmeter großen Kleingartengrundstück. Das Innere des kompakten Baukörpers mit seinen knappen Grundrissen wird durch geschoßübergreifende Raumorganisationen aufgelockert. Ein Balkon verlängert den Innenraum ins Freie.


Wohnhaus - Dachausbau und Sanierung - 8., Lange Gasse 29

Ansicht auf länglichen Innenhof mit zwei eng zueinander stehenden eingeschoßigen historischen Seitentrakten und Holzbänken

Kiskan Kaufmann Architekten

Das Wohn- und Geschäftshaus wurde um 1700 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Im Dachboden wurden zwei kleinere Wohnungen, mit westseitig orientierten Dachterrassen errichtet. Die kleinen Wohnungen im Erdgeschoss wurden durch Aufbauten im 1. Obergeschoss erweitert, wobei jeder Wohnung eine eigene Dachterrasse zugeordnet wurde.


Wohnhausanlage - 22., Sonnenallee 31

Seitenansicht auf drei Geschoße einer Fassade mit metallenen, löchrigen Fensterverkleidungen; teilweise geöffnet

königlarch Architekten

Die Wohnhausanlage befindet sich an zentraler Stelle in der Seestadt aspern. Das Projekt besteht aus einem winkelförmigen Baukörper und einem freistehenden Punkthaus. Das Winkelhaus definiert die raumbildende Kante zur Ringstraße und zum Maria-Trapp-Platz, das Punkthaus bildet den städtebaulichen Akzent im Zusammenspiel mit dem künftigen Stadthaus, Stadtteilpark und Schulcampus.


Doppelhaus - 10., An der Hölle 31

Seitenansicht eines zweigeschoßigen Doppelhauses mit Glas- und Holzelementen strukturiert und davor ein Garten

Kunath Trenkwalder

Das Doppelhaus wurde für einen Bauherrn errichtet, der einen Hausteil bewohnt und den anderen Hausteil als Sitz seiner Firma verwendet. Beide Objekte werden über einen gemeinsamen Hof an der Nordseite erschlossen.


Bürogebäude - 22., Simone-De-Beauvoir-Platz 6

Detailansicht auf vier Geschoße eines Hauses mit vertikalen Schiebeelementen aus weißen Segeln, dahinter gelbe Wand

Architekt Lutter

Das Bürogebäude befindet sich in der Seestadt aspern direkt an der zentralen Sonnenallee. Es verfügt über eine akzentuierte Sockelzone, die dem städtebaulichen Konzept folgend vier Meter hoch ist. Darüber stapeln sich fünf weitere Geschoße. Durch die Festlegung auf einen Raster für flexible Bürogestaltung erhält das Gebäude eine schlichte Fassade mit regelmäßiger Abfolge von geschlossenen und offenen Flächen.


Bürogebäude - 23., Richard-Tauber-Gasse 8

Straßenansicht auf Bürogebäude mit offener Erdgeschoßzone auf schrägen Stützen und darüber metallene Fassade vor Glaskörper

M&S Architekten

Das Verwaltungsgebäude befindet sich in Inzersdorf an der südlichen Stadtgrenze. Es liegt zentral am Firmengelände und ist eher klein gehalten. Dieser schwebende Bau ist der visuelle Höhepunkt. Damit vom Büro aus der Fuhrpark immer im Blickfeld ist, ist das Zentrum der Anlage mit den Bühnen- und Zubehörhallen flankiert.


Wohnhaus - Dachausbau und Sanierung - 7., Siebensterngasse 52

Seitenansicht auf zwei Obergeschoße eines Gründerzeithauses mit Steildach und großen Dachfenstern

puk Architekten

Das Gebäude wurde einer Komplettsanierung unterzogen und das Dachgeschoß ausgebaut. In sämtlichen Wohnungen und im Stiegenhaus wurden die Fenster durch möglichst originalgetreue neue Holzkastenfenster ersetzt, Stein- und Holzbeläge saniert sowie beschädigte Stuckelemente durch originalgetreue Elemente ersetzt.


Wohnhaus - 12., Kollmayergasse 12

Seitenansicht auf drei Geschoße mit Balkonen, welche mit Metallelementen vertikal strukturiert sind

RaumKunst

Das Wohngebäude befindet sich in einer ruhigen Seitengasse in Meidling. Im Erdgeschoss wurden Allgemeinräume untergebracht. Die Schlafräume orientieren sich auf die ruhige Ostseite hin, die Wohnräume mit den integrierten Küchenbereichen liegen straßenseitig und werden durch großzügige, vorgelagerte Terrassen abgeschirmt.


Innenhofhaus - Umbau - 7., Karl-Schweighofer-Gasse 12

Seitenansicht auf schwebenden Käfig mit vertikalen, hellen Verstrebungen in einem Hof

smartvoll

In einem Innenhof hinter dem Museumsquartier wurde ein ehemaliges Kutscherhaus renoviert und umgebaut. Richtung Innenhof befindet sich eine Terrasse, die durch vertikale Lamellen blickgeschützt ist. Der so gewonnene Außenraum verdoppelt das nur 35 Quadratmeter große Einraumapartment.


Wohnhausanlage - 21., Satzingerweg 69

Seitenansicht auf drei Geschoße eines Baukörpers mit kubischen Balkonen aus Sichtbeton

TransCity

Die Wohnanlage SAT liegt am nördlichen Rand des Stadtentwicklungsgebiets "Schichtgründe". Sie besteht aus zwei zueinander gedrehten, U-förmigen Baukörpern, die jeweils einen ruhigen Wohnhof umschließen. Entlang des Satzingerwegs schließt der Bauplatz an einen dicht bewaldeten, naturnahen Grünbereich an, der Teil des Schutzgebiets Wald- und Wiesengürtel ist.


Kindergarten - Zubau - 23., Haselbrunnerstraße 1

Seitenansicht auf eingeschoßigen Baukörper mit Verkleidung aus Holzlamellen und davor positionierte Loggia

Trimmel Wall Architekten

Der bestehende Kindergarten aus dem Jahr 1959 wurde 2017 um einen Neubau im Klostergarten mit zwei Kleinkindergruppen für je 15 Kinder erweitert. Dem Bestandsgebäude wurde ein eingeschossiger Neubau im Klostergarten gegenübergestellt. Der eigenständige Neubau ist funktional vom Bestand getrennt und als reiner Holzbau in Holzfertigteil-Elementen errichtet.


Wohnhausanlage - 12., Sagedergasse 21A

Ansicht auf achtgeschoßiges Gebäude mit weißer Fassade, Loggien und Balkonen und braunen Gestaltungselementen, daneben fünfgeschoßiges Gebäude, Fußweg

Architektin Sne Veselinovic

Abgeschottet von einer Randbebauung entlang der Altmannsdorfer Straße und der Sagedergasse reagieren die fünf Häuser auf die angrenzende kleinteilige Wohnbebauung. Einander ähnlich aber nicht gleich "tanzen" sie auf dem modulierten Gelände in das Grundstück hinein. Über 30 verschiedene Wohnungstypen sorgen für ein vielfältiges Wohnangebot.


Balkon - Zubau - 4., Weyringergasse 27a

Seitenansicht auf silbern verkleideten, spiegelnden Balkonzubau im letzten oberen Stockwerk eines gründerzeitlichen Innenhofs

X Architekten

Im dichten Gründerzeitviertel wurde dieser Balkon in einen Innenhof gebaut. Mehrere Knicke nach Innen und nach Hinten sichern die Belichtung des darunterliegenden Fensters und sorgen für den nötigen Abstand zum Stiegenhausfenster.

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