Ausstellung "gebaut 2016" - Begutachtungen der MA 19

In der Ausstellung "gebaut 2016", die am 14. Juni 2017 in der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) eröffnet wurde, zeigt das Dezernat "Begutachtung" 26 qualitativ hochwertige architektonische Projekte, die im Jahr 2016 in Wien fertiggestellt wurden.


Ausstellungsdetails

Ausgestellte Projekte

Wohnhausanlage - 11., Nussbaumallee 22-26

Seitenansicht auf mehrgeschoßiges Gebäude mit linear strukturierten Balkonen

atelier 4 architects

Das Projekt ist Teil einer Gesamtanlage. Diese erstreckt sich über zwei Bauplätze auf dem ehemaligen Areal der Wiener Gaswerke.

Die Bebauung entwickelt sich entlang der Nussbaumallee, einer Erschließungsstraße mit altem Baumbestand. Nach Süden bilden die Baukörper keilförmige Erweiterungen mit abwechslungsreichen Raumsequenzen in den Grünraum.


Kleingartenhaus - 16., Paulinensteig 74

Fassadenansicht zweigeschoßiges Gebäude mit brauner Fassade und Flachdach

ATOS Architekten

Bei diesem Kleingartenwohnhaus mit 49 Quadratmetern verbauter Fläche konnten 122 Quadratmeter Wohnfläche auf drei Geschoßen umgesetzt werden.

Maßgeblich sind die funktionelle Optimierung und die Verschmelzung mit der Umgebung. Die außen bündigen Fenster vergrößern die Wohnfläche. Ein Laubengang sorgt für natürlichen Sonnenschutz.


Wohngebäude – Sanierung, Dachausbau, Aufstockung, Neubau - 16., Huttengasse 57-65; Rankgasse 1-3; Enenkelstraße 12

Detailansicht auf rundes Fenster mit schwarzem Rand auf silberner Fassade

BRANDSTÄTTER baumanagement

Innerhalb eines Baublocks wurden Sanierungen, Umbauten, Dachgeschoßausbauten und Neubauten durchgeführt. Einzelne identitätsstiftende Elemente einer ehemaligen Metallgießerei wurden erhalten.

Im Innenhof wurde durch Begrünungen ein gemeinsamer Rückzugsort geschaffen.


Wohnhaus - Aufstockung - 5., Schönbrunner Straße 111

Blick nach oben auf weiße, kubische, versetzt übereinander gestapelte Gebäudeelemente mit Glasfronten

BURTSCHER-DURING ZT GmbH

Im Zuge einer Sanierung wurde das Bestandsgebäude aus dem Jahr 1870 neu strukturiert. Es wurde ein zusätzliches Stiegenhaus eingebaut.

Die Aufstockung auf dem Bestand besteht aus drei neuen Vollgeschoßen. Diese Geschoße bestehen aus kubischen Baukörpern mit dazwischenliegenden Freiräumen.

Ein Gemeinschaftsschwimmbecken und eine Dachterrasse bilden den oberen Abschluss des Gebäudes.


Hotel - 10., Gudrunstraße 138

Detailansicht auf Ziegelfassade mit hölzernen Fensterläden

BWM Architekten

Mitten im ehemaligen Industriebezirk Favoriten mit seinen alten Backsteinbauten liegt das Hotel Caroline.

Mit seiner vorgehängten, rotbraunen Klinkerfassade gleicht sich das Hotel dem Look dieses Wiener Bezirks an: roh, unbehandelt und ehrlich.

Damit wird auch ein Bezug zu den zahlreichen Fabriken in der Umgebung hergestellt, die sich zum Teil der Ziegelherstellung widmeten.


Wohnhaus - 3., Neulinggasse 6

Seitenansicht auf linear strukturierte weiß-goldene Balkone

F+P Architekten

Das Projekt Wohnen am Arenbergpark umfasst insgesamt 70 Wohnungen. Die Wohnanlage wird durch drei Stiegen erschlossen. Hier wird eine städtebauliche Lücke geschlossen.

Ziel ist es, die Verbindung zwischen einem städtischen Wohnhaus und der hochgründerzeitlichen Bebauung des Arenbergparkviertels herzustellen. Der überbreite Gehsteig der Neulinggasse wird für Vorgärten und südseitige Terrassen genutzt.


Universitätsbibliothek - Zu- und Umbau - 3., Anton-von-Webern-Platz 1

Ansicht auf mehrgeschoßigen, kubischen, verglasten Baukörper mit großem Balkon

Architekt Reinhardt Gallister

Am Areal der ehemaligen Veterinärmedizinischen Universität Wien entsteht seit 1996 der neue Campus der Universität für Musik und darstellenden Kunst.

Das letzte historische Bauwerk - das "Anatomiegebäude" - wurde generalsaniert. Die künftige Nutzung als Universitätsbibliothek machte eine umfassende Adaptierung und Erweiterung durch moderne Zubauten notwendig.


Dachausbau - 22., Schüttauplatz 16

Ansicht auf Dachgeschoßausbau mit großen Fensterfronten und metallenen Elementen

HOLODECK architects

Beim "plus energy rooftop" handelt es sich um eine Aufstockung eines gründerzeitlichen Wohnhauses.

Der zweigeschoßige Dachgeschoßausbau nimmt Bezüge zum umgebenden Landschaftsraum der Donau (Alte Donau und Neue Donau) sowie zur Ausrichtung auf den nordwestseitig orientierten Schüttauplatz.


Wohnhaus - 5., Vogelsanggasse 34A

Fassadenansicht eines mehrgeschoßigen Gebäudes, linear strukturierte, weiße Geschoße mit dunkelfärbigen Fensterbändern und Balkonen aus Sichtbeton

HUSS HAWLIK ARCHITEKTEN + ARCHITEKT ERNST HOFFMANN

Die Straßenfassade dieses Wohn- beziehungsweise Museumsgebäudes wurde mit Elementen aus Sichtbeton-Fertigteilen gegliedert.

Im ersten Obergeschoß markiert ein Rahmen das große Fenster zum Museumsbereich des benachbarten Österreichischen Wirtschafts- und Gesellschaftsmuseums.


Wohnhaus - 12., Strohberggasse 22

Eckansicht auf Dachgeschoß mit abgerundetem, auskragendem Bügel, darunter durch weiße Bänder linear gegliederte Geschoße

ARCHITEKT ROGER KARRÉ

Nahe dem Schloss Hetzendorf liegt dieses Eigentumswohnhaus mit zwölf Wohneinheiten. Das Gebäude befindet sich im erweiterten Grünraum zwischen Rosenhügel und grünem Berg.

Die Gebäudegestaltung nimmt Bezug auf die heterogene Architektur der Nachbarbebauung und interpretiert diese mit großen Fensterflächen, Balkonen und umlaufenden Fassadenbändern.


Zubau - 1., Goethegasse 1

Ansicht eines Innenhofs, auf Laubengänge mit goldenen Gittern und Sichtbeton

Kiskan Kaufmann Architekten

In einem engen Hof, der über andere Höfe erschlossen ist, wurden die vorhandenen Garagen mit einem Aufbau erweitert.

Im ersten Obergeschoß entstand ein Ballettsaal inklusive Büro und Nebenräumen. Darüber wurden sechs Maisonette-Wohnungen mit Laubengangerschließung und kleiner Terrasse umgesetzt.


Wohnhausanlage - 22., Fahngasse 6

Detailansicht auf Dachgeschoß eines modernen, kubischen, weißen Gebäudes; Terrasse mit Gitterelementen verkleidet

ARCHITEKTIN NERMA LINSBERGER

Die introvertierte Bebauung dieser Wohnhausanlage ist die Antwort auf die heterogene Struktur der Umgebung.

Zwei Atriumhäuser bilden eine städtebauliche Raumsequenz mit Blickbeziehungen nach Süden.


Wohnhaus - 10., Vitalygasse 4

Seitenansicht auf weißes Gebäude mit jeweils übereinander geordneten kubischen, braunen Balkonen

M&S Architekten

Auf dem Baufeld B.04 beim neuen Wiener Hauptbahnhof wurden 41 frei finanzierte Wohnungen errichtet. Trotz der urbanen Situation liegt das Projekt in ruhiger Innenhoflage.

Loggien und sichtgeschützte Dachterrassen sind aufgrund der exponierten Lage zu den viel höheren Gebäuden der Umgebung von großer Bedeutung. Der Wohnbereich wurde durch eine aufgeständerte Erdgeschoßzone angehoben.


ÖAMTC-Zentrale - 11., Baumgasse 129

Ansicht auf überkragendes Glaselement, dahinter dunkle Fassade eines mehrgeschoßigen Gebäudes

PICHLER & TRAUPMANN ARCHITEKTEN ZT GMBH

Es handelt sich hierbei um ein multifunktionales Bauwerk mit Büros, Prüfhalle, Seminarräumen, Mitarbeiterrestaurant, Verkaufsraum, Filmstudio, Callcenter und Heliport.

Verschiedene Funktionen sind hier in einem komplexen Bau abgebildet. Von den Servicewerkstätten bis zum Heliport sind alle Programmelemente entlang einer vertikalen Achse aufgefädelt.


Kirche - Um- und Zubau - 22., Esslinger Hauptstraße 74

Ansicht auf weißen Kirchturm, davor überdachter Vorplatz

pointner pointner architekten

Zur Optimierung der Belichtung des Hauptkirchenraumes wurden vertikale Fensteröffnungen eingefügt.

Der bestehende Einbau (1988) wurde entfernt und die originale Raumschale des Kirchenraumes wiederhergestellt.

Der öffentliche Vorplatz wurde in Zusammenarbeit mit dem Bezirk Donaustadt und der Stadt Wien gestaltet und umgebaut.


Einfamilienhaus - 19., Dreimarksteingasse 19

Straßenansicht auf mehrgeschoßiges, großzügig verglastes Einfamilienhaus, rundum hölzerner Zaun

RATAPLAN-Architektur ZT GmbH / GROH-WAGNER ARCHITEKTEN

Trotz der fünf Ebenen tritt das großzügige Domizil nach außen zur umlaufenden Straße nur als zweigeschoßiger Baukörper in Erscheinung.

Die Dimensionen des Einfamilienhauses wirken durch die raumhohen Glasfronten und die zarten Stützen zusätzlich reduziert.


Wohnhausanlage - 12., Arndtstraße 62

Eckansicht auf Dachgeschoß mit auskragendem Bügel in Verlängerung der Häuserfront

RIEPL KAUFMANN BAMMER ARCHITEKTUR

Das zwischen Schönbrunner Straße und Arndtstraße durchgesteckte Fahnengrundstück unterschiedlicher Breite wird mit ausdifferenzierten Bautypen - Baulückenschließung, punktförmige Hofhäuser sowie einer flankierenden Bebauung - bespielt.

Die gründerzeitliche Raumkante wird unterbrochen und schafft Einblick in den durchgrünten Hof mit altem Baumbestand.


Wohnhaus - 23., Breitenfurter Straße 324

Detailansicht auf obere Hausecke; weiße, verflieste Fassade und Dachgeschoß mit Gitter geschützt

RIEPL KAUFMANN BAMMER ARCHITEKTUR

Die Ecksituation wird mit einem geschlossenen Baukörper gelöst. In der Erdgeschoßzone belebt ein Lebensmittelmarkt das sonst ruhige Erscheinungsbild. Darüber befinden sich Geschoßwohnungen.

Im Inneren entwickeln sich über dem Sockel zweigeschoßige Reihenhäuser. Die Fassade zur Straße wurde als hochwertige Keramikfassade ausgeführt.


Wohnhaus - 23., Kinskygasse 14

Seitenansicht auf oberen Gebäudeabschluss, mit Holzfassade und kubischen Elementen

SCHWARZ ARCHITEKT

Im neu errichteten Bauteil befinden sich sechs Wohnungen. Drei im Erdgeschoß mit Flächen zwischen 31 und 66 Quadratmetern und drei Maisonette-Wohnungen mit jeweils 93 Quadratmetern im Ober- beziehungsweise Dachgeschoß.

Den Erdgeschoß-Wohnungen ist jeweils ein Garten zugeordnet. Bei den Maisonette-Wohnungen befindet sich die Wohnebene im Dachgeschoß. Jeder Wohnebene wurden zwei Terrassen zugeordnet.


Zubau - 2., Zirkusgasse 40-42

Blick von unten auf Turmkonstruktion mit Verbindungsstegen zu angrenzendem Gründerzeithaus

sig s bauplanungs gmbh

Das ungewöhnliche an diesem Projekt ist die Turmkonstruktion. Sie entfaltet sich auf einer widmungslosen Lücke, wo ein sonst durchgehend geschlossener Straßenzug für etwa 13 Meter seine Bebauung unterbricht.

Unterirdisch verbindet die neu geschaffene Garage die beiden Gebäude, wodurch der urbane Zwischenraum von parkenden Autos befreit wurde.


Wohnhausanlage - 21., Stammersdorfer Straße 253, 257

Ansicht auf dreigeschoßigen, weißen Baukörper mit Loggien

THALER THALER ARCHITEKTEN

Beide Wohngebäude sind direkt von der Stammersdorfer Straße aus zentral erschlossen.

Loggien dienen als Rückzugsorte.

Die Wohnungen sind Ost-West orientiert und werden durch die raumhohen Verglasungen hell und sonnig.


Wohnhaus - 11., Fuchsröhrenstraße 17

Seitenansicht auf kubischen Baukörper mit Fassade in Holzoptik

TRANS_CITY ZT gmbh

Ein Wohnbau der kleineren Dimension, jedoch mit besonderen Ansprüchen. Die hier wohnenden und sozialpädagogisch betreuten Jugendlichen sollen ein neues Zuhause finden.

Es soll ein Ort werden, welcher eine familiäre Wohnsituation bietet und Rückzugsmöglichkeiten für die Jugendlichen erlaubt.


Wohnhausanlage - 11., Lorenz-Reiter-Straße 1

Seitenansicht auf mehrgeschoßigen, hellen Baukörper mit linear strukturierten Balkonen

TRANS_CITY ZT gmbh

Dieses Projekt einer Wohnanlage mit 180 Wohneinheiten ging als Sieger eines Bauträgerwettbewerbs zum Thema SMART-Wohnen hervor.

Die Wohnungen sind frei von Tragwerkselementen. Die Nassbereiche stehen frei im Raum und sind die einzigen Fixpunkte im Grundriss. Die übrigen Räume werden als Raummodule konzipiert, welche um diesen Kern angeordnet werden.


Kindergarten - 13., Wolkersbergenstraße 1

Detailansicht auf Fenster in Ziegelmauer

Veit Aschenbrenner Architekten ZT GmbH

Im Areal des Geriatriezentrums am Wienerwald entsteht die neue Parkstadt Hietzing mit etwas mehr als 1.000 Wohnungen mit Infrastruktur und Erholungseinrichtungen.

In einem ersten Bauabschnitt wurde der Umbau und Anbau an die ehemalige denkmalgeschützte Gärtnerei zu einem Kindergarten umgesetzt, welcher im Niedrigenergiehausstandard ausgeführt wird.


Sanierung und Dachausbau - 18., Eckpergasse 16

Straßenansicht auf freistehendes Gründerzeithaus mit weißer Fassade

ARCHITEKTIN SNE VESELINOVIC ZT GMBH

Im Zuge der Sanierung dieses 1905/1906 errichteten Hauses wurden die Straßenfassaden originalgetreu instandgesetzt. Es wurden Kastenfenster aus Holz nach historischem Vorbild eingebaut, das Vordach restauriert.

An der Gartenseite wurde der historische Flair des Vorstadthauses erhalten und ein Bezug zum Garten hergestellt.


Wohnhausanlage - 22., Wieselweg 9

Detailansicht auf Dachgeschoß mit gelber Fassade und silbernen, linear strukturierten Loggien

patricia zacek architektin

Ein Baufeld, das sich aus drei Bauplätzen zusammenfügt, wird mit Punkthäusern und Reihenhäusern bebaut.

In engem Kontakt mit der Abteilung Stadtteilplanung und Flächennutzung (MA 21) wurde ein Projekt entwickelt, welches sowohl den Anforderungen nach ausreichend Wohnraum als auch der Gestaltung adäquater Freiräume in der vorhandenen Naturlandschaft gerecht wird.

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