Ausstellung "gebaut 2015"

In der Ausstellung "gebaut 2015", die am 14. September 2016 in der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) eröffnet wurde, zeigte das Dezernat "Begutachtung" ein Jahr lang wieder 26 qualitativ hochwertige architektonische Projekte, die im Jahr 2015 in Wien fertiggestellt wurden.


Ausgestellte Projekte

Neugestaltung Eingang - 19., Gymnasiumstraße 85

Straßenansicht auf einen grün überdachten Eingangsbereich eines Gebäudes mit Treppenaufgang

MARTIN UNTERASSINGER ARCHITEKT

Die Eingangssituation des Studierendenheimes in der Gymnasiumstraße wurde neu gestaltet. Dafür wurden alle Elemente des Vordachs in Dreiecksflächen aufgeteilt, die zueinander keinen rechten Winkel bilden. Der Eingang wird dadurch betont und die Sichtbarkeit deutlich erhöht. Neben dem Vordach wurde mit den gleichen Gestaltungsmitteln auch eine Sitzgelegenheit geschaffen. Zusätzlich erhielt der Eingangsbereich eine indirekte LED-Beleuchtung.


Einfamilienhaus - 13., Wenzgasse

Gartenansicht auf hölzernen Zubau; linker Teil mit zwei übereinanderliegenden Fenstern, rechter Teil mit gläserner Front, zu der Holztreppen führen

BERNHARD FRODL ARCHITEKT

In diesem Drei-Parteien-Haus wurde ein Zubau auf der Gartenseite errichtet, um den Wohnraum im Erdgeschoß zu vergrößern. Ein verglaster Rücksprung teilt das Volumen des als Holzkonstruktion errichteten Erweiterungsbaus. Über ihn erfolgt die Belichtung und ebenerdige Erschließung zum Garten hin. Südseitig gehen Küchen-, Wohn- und Arbeitsbereiche ineinander über. Nordseitig werden durch eine Zwischenebene zwei Kinderzimmer übereinander gestapelt. Für das Obergeschoß des bestehenden Gebäudes dient der Zubau als Terrasse.


Gründerzeithaus - 17., Klopstockgasse 47

Seitliche Straßenansicht auf dreistöckiges Gebäude zwischen Altbauten, versetzt angeordnete Balkone

MARTIN WURNIG ARCHITEKT

Ein Vorstadt-Gründerzeithaus mit dreigeschoßigem Straßentrakt und einer Halle im Hof wurde einer Totalsanierung unterzogen. Der Rhythmus der Fassadengliederung der Gründerzeit wurde beibehalten. Zusätzlich wurden raumhohe Schiebeglaselemente in die Fassade eingefügt. Diese Elemente haben aufgrund der tiefen Außenwand in der Fassadenebene Nischen und damit ein Spiel unterschiedlicher Licht- und Schattenwirkungen im Tagesablauf ermöglicht.


Realgymnasium - 22., Maculangasse 2

Seitenansicht auf dreigeschoßigen, weißen, langgestreckten Baukörper mit verglastem Erdgeschoß; im Vordergrund bunte Säulen, Aufschrift "weltoffen"

SNE VESELINOVIC ARCHITEKTIN

Die Gebäudekante des neu errichteten Gymnasiums zum Eingang sowie zur Straße hin markiert das Schulareal und schirmt das Schulinnere ab. Die Klassen sind als Pavillons konzipiert, die in einen Grünraum eingebettet sind. Aula und Speisesaal öffnen sich zum öffentlichen Raum sowie zum inneren Grünraum und schaffen dadurch vielfältige Durchblicke.


Wohnhaus - 3., Beatrixgasse 11-17

Straßenansicht auf siebengeschoßigen, hellen Baukörper mit mintfarbenen Eckloggien

TILLNER & WILLINGER ARCHITEKTEN

Das Gebäude wird als Wohngebäude mit 31 Apartments genutzt. Im Erdgeschoß befindet sich eine gut sichtbare Zone, die sich als Lokal, Geschäft oder Café eignet. Das Erdgeschoß wird durch die Hanglage um ein teilweise unter Straßenniveau befindliches Zwischengeschoß ergänzt. In diesem befinden sich die Einlagerungsräume. Im ersten Obergeschoß liegt neben zwei Wohneinheiten, die auf den Garten ausgerichtet sind, ein nutzungsneutraler Bereich für alle Bewohnerinnen und Bewohner.


Wohnhaus - 18., Pötzleinsdorfer Höhe 33

Gartenansicht, Rückseite eines Einfamilienhauses mit Terrasse, im Vordergrund ein naturbelassenes Wasserbecken

ZORAN BODROZIC ARCHITEKT

Das Einfamilienhaus ist durch eine Allee mit dem öffentlichen Raum verbunden. Die leichte Hanglage am Bergrücken hat erlaubt, den Bau tiefer einzusenken. Dadurch entstand eine uneinsehbare intime Situation, die Geborgenheit ermöglicht. Zugleich kann man in den oberen Geschoßen den Blick über Wien genießen. Die Inszenierung von Wasserfläche und Wasserfall spielt eine große Rolle. Im Inneren des Gebäudes korrespondiert damit die Wellness-Oase mit Sauna und Indoor-Pool.


Wohnhausanlage - 23., Breitenfurter Straße 230-234/Kirchenplatz 6

Ansicht auf drei kubische, dreigeschoßige Baukörper mit transparenter, durchgehender Erdgeschoßzone

ATELIER 4 ARCHITECTS

Städtebauliches und architektonisches Ziel war es, ein Umfeld zu schaffen, das die alten Ortskerne in Liesing aufwertet und mit "städtischer Dynamik" und Urbanität erfüllt. Die Vernetzung mit dem Bestand ist durch Wegverbindungen zu Levasseurgasse, zum Kirchenplatz und zur Breitenfurter Straße gegeben. Ein dreiecksförmiger Anger bildet die "innere Mitte", von der aus über Blickbeziehungen und Fußwegverbindungen die bestehenden Identitäten miteinbezogen werden.


Wohnhausanlage - 22., Ilse-Arlt-Straße/Janis-Joplin-Promenade

Ansicht von unten auf weißen, kubischen, mehrfach geknickten Baukörper, teilweise auskragend, mit schmalen, hohen Fenstern und Eckloggien

ATELIER 4 ARCHITECTS

Die ursprünglich geschlossene Stadtkante zum See in der Seestadt aspern wurde geöffnet und durch markante Einzelbaukörper ersetzt. Durch Kubaturverschiebung an die Randzonen konnten einerseits attraktive Freiflächen im Inneren der Bauplätze gewonnen, andererseits eine charakteristische Baukörpergestaltung erzielt werden. Mit dieser Gliederung und Öffnung zum See wurde die städtebauliche Entwicklung vom See in Richtung Süden und umgekehrt eingeleitet und die prägnante, seeseitige Skyline der Seestadt aspern ausgebildet.


Hotel - 1., Schubertring 10-12

Straßenansicht auf achtgeschoßiges Gebäude mit zurückgestuften Dachgeschoßen und Lokalflächen im Erdgeschoß

ATELIER HEISS ARCHITEKTEN

Erbaut wurde das ehemalige Bürogebäude am Schubertring 1951 bis 1954 von den Architekten Percy A. Faber und Walter Sobotka. Fassade und Eingangshalle stehen unter Denkmalschutz. Nun wurde es zu einem Hotel umgebaut. Im Mittelpunkt des architektonischen Konzeptes stand die Öffnung des Erdgeschoßes über zwei Etagen. Zwei der drei Hoftrakte wurden abgetragen und neu errichtet. Eine komplette Aushöhlung und innere Neustrukturierung erfolgte. Heute überrascht das Gebäude in neuer und alter Schönheit als ein weiteres Zeugnis der lebendigen Ringstraße.


Wohnhaus - 16., Rankgasse

Frontalansicht auf mehrgeschoßigen dunklen Baukörper mit silbernem Rahmen

BRANDSTÄTTER BAUMANAGEMENT

Das neu errichtete Wohn- und Geschäftsgebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Station Ottakring. Ein äußerer Rahmen umfasst zangenförmig die hier angeordneten Frontscheiben. Gebürstetes Aluminium verleiht der Verkleidung das souveräne Aussehen und ein markantes Erscheinungsbild. Das Interieur zeichnet sich durch ein großzügiges Platzangebot, helle Oberflächen und ausgewählte Materialien aus.


Wohnhaus - 23. Bezirk

Straßenansicht auf eingeschoßiges, geschlossenes, weißes Gebäude, nach oben mit einem Dachfenster geöffnet; eingeschoßiges Vorstadthaus angrenzend

CARAMEL ARCHITEKTEN

Mit dem Haus "cj_5" wurde ein Projekt fertiggestellt, das unter Beibehaltung der Qualitäten des Einfamilienhausbaus mit Garten und Terrasse vergleichsweise dicht bebaut ist. Möglich wird dies durch einen schmalen Grundrisszuschnitt von 5 mal 35 Meter mit dreiseitigen Feuermauern, interner Vernetzung der Wohnebenen, einem zentralen Atriumsgarten und fokussierten horizontalen und vertikalen Belichtungsflächen.


Wohnhaus - 22., Polgarstraße 32

Hofansicht auf breiten, sechsgeschoßigen Baukörper mit kubischen, gruppierten Balkonen; zurückgestaffeltes Dachgeschoß

GANAHL:IFSITS ARCHITEKTEN DELUGAN MEISSL ASSOCIATED ARCHITECTS

Das städtebauliche Ensemble setzt sich aus zwei Punktbebauungen sowie einem Riegel zusammen, der sich als strukturierende räumliche Kante entlang der Polgarstraße erstreckt. Linearität und Dimensionierung der Gebäudegruppe reagieren schlüssig auf die umgebende Bebauung. In ihrer plastischen äußeren Formulierung heben sich die Neubauten jedoch gestalterisch hervor. Die Vielzahl der Wohnungstypen ergibt ein aufgelockertes Fassadenbild und erzeugt eine spielerische Wirkung.


Pavillon - 22., Copa Cagrana Stromkilometer 12,5

Seitenansicht auf zweigeschoßigen Pavillon; obere, mit Holztafel-Elementen verkleidete Ebene kragt über untere, transparente Ebene

GERNER°GERNER PLUS

Um eine nachhaltige, dem Ort und seinem Charakter entsprechende Neugestaltung der Copa Cagrana zu ermöglichen, wurde der Bauplatz im Kontext mit seiner Umgebung betrachtet. Markante Punkte und wichtige Stellen wurden herausgearbeitet. Das Wasser als prägendstes Merkmal des Ortes rückt nun in den Mittelpunkt. So sind zum Beispiel die zu erwartenden Überflutungen als Element des besonderen Standortes bewusst in das Gestaltungskonzept integriert.


Wohnhausanlage - 12., Wittmayergasse 7, 9, 11

Detailausschnitt Fassade in Schrägansicht; quadratische, regelmäßig versetzte Balkone aus Sichtbeton

HERMANN & VALENTINY U. PARTNER ARCHITEKTEN

Das Grundstück liegt im Anschluss an die Wohnbebauung am "Kabelwerk". Die Verbindung mit der Umgebung erfolgt, außer durch die Wittmayergasse, durch einen Steg und einen beschrankten Bahnübergang zur U6. Bewusst wurden ein zentraler Haupteingang beziehungsweise eine gemeinsame Haupterschließung fürs Wohnen und für das Wohnheim konzipiert. An diese Eingangszone schließt direkt ein über alle Geschoße führender, zentraler Kommunikationskern des Wohnheimes an.


Wohnhaus - 5., Stolberggasse 18

Straßenansicht auf Fassadendetail; verglaste Front mit Rahmen aus Sichtbeton

JOSEF WEICHENBERGER ARCHITECTS + PARTNER

Das straßenseitig zur Stolberggasse ausgerichtete Gebäude mit annähernd quadratischer Grundfläche bietet auf acht Stockwerken Platz für 14 Wohneinheiten. Das hofseitige Zwillingshaus besteht aus sieben Geschoßen mit 13 Wohnungen. Beide Gebäude krönt ein zurückspringendes verglastes Dachgeschoß, das den oberen Teil einer Maisonette-Wohnung bildet. In den Innenhöfen zwischen den beiden Gebäuden und hinter dem hofseitigen Haus schaffen Gärten und Kinderspielplatz grüne Großstadtinseln.


Wohnhaus - 16., Haberlgasse 81

Straßenansicht auf sechsgeschoßiges, beiges Mehrfamilienhaus; vertikal durch zwei braune Balkonreihen strukturiert

KABE ARCHITEKTEN

Die Baugruppe Haberlgasse 81 entwickelte ein modernes Konzept mit weitgehend offenen Grundrissen für die ehemalige Baulücke. Die Regelgeschoße sind so angelegt, dass je fünf Wohnungsgrößen mit 50 bis 150 Quadratmetern möglich sind. Mit einer Wohnungstreppe erweitert sich ihre Zahl auf neun. Ziel war es, großzügige Räume zu schaffen, die sowohl als Single, Paar oder Familie bewohnt werden können. Im Zentrum der Wohnungen liegt ein Raum für gemeinsame Aktivitäten.


Hilti-Zentrale - 23., Altmannsdorfer Straße 165

Seitenansicht auf linear strukturierten Baukörper; untere Ebene offen und zurückgesetzt, obere Ebene ein durchgehender gläserner Riegel

KALTENBACHER ARCHITEKTUR

Der Neubau mit einer Nutzfläche von 4.065 Quadratmetern unterteilt sich in einen dreigeschoßigen Verwaltungstrakt (Hilti Headquarter) mit 120 Büroarbeitsplätzen, Besprechungsräumen und Trainingscenter sowie einen eingeschoßigen Verkaufstrakt (Hilti Verkaufscenter). Ein lichtdurchflutetes Atrium verbindet die Geschoße miteinander und stellt die Drehachse des Gebäudes dar. Der Bezug zum Außenraum erfolgt über großzügige Glasfassaden.


Hotel - 10., Gerhard-Bronner-Straße 5

Frontalansicht auf kubischen, elfgeschoßigen Baukörper, mit großflächigem Schachbrettmuster gestaltet

M&S ARCHITEKTEN

Das Stadtentwicklungsgebiet rund um den Wiener Hauptbahnhof nimmt Formen an. Das neu eröffnete Hotel liegt nur einen Steinwurf vom Bahnhof entfernt und besticht durch seine auffällig strukturierte Fassade. Um den kompakten Baukörper auch optisch ansprechend zu gestalten und den Lichteintrag pro Fenster zu vergrößern, wurde die Fassade mit trichterförmigen Fensterlaibungen ausgestattet. Das großflächige Raster überzieht das gesamte Gebäude, nur der Sockel ist abgesetzt.


Dachausbau - 7., Neubaugasse 34

Eckansicht auf obere Geschoße eines geschmückten Altbaus; zurückgesetzter Dachausbau mit runder Ecke

MIKADO

Im markanten gründerzeitlichen Eckhaus Neubaugasse/Mondscheingasse wurden 500 Quadratmeter Wohnfläche im Dachgeschoß im Sinne einer innerstädtischen Nachverdichtung geschaffen. Die geschwungene Dachform fügt sich als ruhige Bauplastik mit großzügigen Glasfronten und Terrassen unaufgeregt in das Stadtbild. Die Bestandswohnungen des Gebäudes wurden behutsam in Gestalt und Funktion modernisiert und mit Balkonanbauten zum Hof geöffnet.


Wohnhausanlage - 22., Ilse-Arlt-Straße 31-35

Seitenansicht auf zwei freistehende, siebengeschoßige kubische Baukörper mit Vor- und Rücksprüngen; davor Grünfläche mit jungen Bäumen

NMPB ARCHITEKTEN

Die Identität des Ortes wird durch die Wiederholung von drei Baukörpern geschaffen. Die drei Häuser sind wie drei Schwestern: ähnlich, jedoch unterschiedlich, besonders im Detail. Man erkennt unterschiedliche Farben in den Eingangszonen, die sich als Nischen und Erweiterungsflächen des öffentlichen Raumes in die Baukörper einschneiden. Im Übergangsbereich zum Straßenraum schaffen Sitz- und Trennmöbel gemeinsam mit der Bepflanzung eine "Barriere" zur Öffentlichkeit.


Wohnhausanlage - 21, Trillergasse 2B

Seitenansicht auf sechsgeschoßigen, kubischen Baukörper; vertikal durch bunte Balkonreihen strukturiert

PERETTI + PERETTI ARCHITEKTEN

Das Konzept dieser Wohnhausanlage ist es, unterstützungsbedürftigen und älteren Menschen selbständiges Wohnen mit Pflege und Betreuung zu ermöglichen. Es wurden viele leistbare Wohnungen beschränkter Größe realisiert. In den beiden Trakten wurden auf sechs Geschoßen 135 Wohnungen untergebracht. All diese Wohnungen haben ihren eigenen Freiraum - Loggia, Balkon oder Garten. Alternde Menschen können diese kleinen, gut überschaubaren Einheiten mit Loggia und Balkon bis ins sehr hohe Alter selbständig bewohnen.


Sanierung - 6., Grabnergasse 4

Seitenansicht auf Fassadendetail; Gestaltung der Putzfassade durch vorgesetzte Stahlstützen und Gerüste für Kletter- und Rankpflanzen

RATAPLAN ARCHITEKTUR

Es galt, die radikale, stark vertikal gegliederte Süd-West-Fassade des Amtshauses der Abteilung Wiener Wasser (MA 31) aus den 1960er-Jahren thermisch zu sanieren und mit einer neuen "grünen" Funktion beziehungsweise Struktur zu kombinieren. Der Rhythmus des Reliefs aus Lisenen (Mauerblenden), Parapeten und Fensterebenen blieb weitgehend erhalten und wurde durch vorgesetzte Stahlstützen und Rankgerüste noch verstärkt. Versetzt angeordnete Tröge über jeweils zwei Fensterachsen ergeben ein neues Muster im Verbund mit der bestehenden vertikalen Struktur.


Wohnhausanlage - 11., Paulasgasse 22

Schrägansicht auf drei hintereinander stehende dreigeschoßige, kubische Baublöcke, die durchgehend mit Holz verkleidet sind

RIEPL KAUFMANN BAMMER ARCHITEKTUR

Die städtebauliche Struktur des Gebietes ist geprägt von zeilenartigen Bebauungen. Die vier Häuser nehmen dieses Thema auf und führen es weiter. Den Erdgeschoßwohnungen sind Gärten vorgelagert, die den halböffentlichen vom privaten Raum trennen. So entstehen individuell nutzbare und bespielbare Freiräume. Im Gegenzug erhalten die darüber gestapelten Maisonette-Wohnungen eine großzügige Terrasse im Dachgeschoß.


Revitalisierung - 1., Schottenring 19

Blick nach oben auf Dachturm mit rautenförmigen Fensterelementen über letztem Geschoß eines geschmückten Altbaus

RLP RÜDIGER LAINER + PARTNER

Im Wesentlichen ging es bei der Revitalisierung der ehemaligen Frucht- und Lebensmittelbörse (1878) um die Neu-Definierung des hohen Potenzials gründerzeitlicher Architektur am Schottenring. Die Voraussetzungen waren sehr brauchbar. Eine offene Struktur bot die Möglichkeit, nutzungsneutrale Flächen zu entwickeln. Im alten Gebäudeinneren ließ sich eine Vielzahl von Arbeitswelten realisieren - vom Kombibüro bis zur Großraumzone.


Dachgeschoßausbau - 3. Bezirk

Blick nach oben auf Haus mit geputzter Fassade, darüber Dachgeschoßausbau mit auskragendem Bügel, der über das Gesims hervorsticht

TM ARCHITEKTUR

Auf ein bestehendes Gründerzeithaus wurde ein Dachgeschoß mit drei exklusiven Wohnlofts aufgebaut und das Bestandsgebäude umgebaut. Eine Garage mit drei Stellplätzen im bestehenden Gebäude wurde neu geschaffen. Das Besondere bei diesem Projekt ist die konzeptionelle Gesamtlösung. Die "skulpturale Gaupe" an der Straßenkreuzung ist identitätsstiftend für den öffentlichen Raum.


Pflegewohnheim - 15., Kardinal-Rauscher-Platz 2

Straßenseitige Seitenansicht auf langgestreckten, beigen Baukörper; durch Loggien linear strukturiert

WUP ARCHITEKTUR

Das Pflegewohnhaus beinhaltet zwölf Stationen mit insgesamt 328 Betten sowie einen Kindergarten mit fünf Gruppen. Der annähernd quadratische Baukörper nimmt mit einer Höhenstaffelung die Topografie des Geländes auf. Aus diesem kompakten Baukörper wurden vier großzügige Freiraumvolumen (Gartenhöfe) geschnitten, die mit unterschiedlichen Charakteristika ausgeführt wurden. Die Höfe liegen auf unterschiedlichen Niveaus, sind teilweise miteinander verbunden und ermöglichen das Erleben und Benutzen des Freiraumes in überschaubaren Dimensionen.

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