Ausstellung "gebaut 2014"

In der Ausstellung "gebaut 2014" hat das Dezernat "Begutachtung" der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) 24 qualitativ hochwertige architektonische Projekte gezeigt, die 2014 in Wien fertiggestellt wurden. Sie waren bis Anfang Juni 2016 in der MA 19 zu sehen.

Ausgestellte Projekte

6., Barnabitengasse 14

im Vordergrund Rasenfläche mit Bäumen, dahinter rechts eingeschoßiger, links zweigeschoßiger kubischer Baukörper in hellem Holz mit horizontalen Fenstern

Architektur: akp_architekten

Im Pfarrhof der Barnabitenkirche wurde für die "Gruft" ein Tageszentrum errichtet. Raumhohe Fenster im Erdgeschoß geben den Blick von den Aufenthaltsräumen in den Pfarrgarten und in ein Atrium frei. Das Flachdach ist intensiv begrünt und dient als Dachgarten.


12., Frauenheimgasse 5

Straßenansicht, sechsgeschoßiges kubisches weißes Gebäude mit schmalen, hohen Fenstern, im Vordergrund daran angrenzender dreigeschoßiger Altbau

Architektur: Alles Wird Gut Architektur

In einer Baulücke wurde ein sechsgeschoßiger Wohnbau errichtet. Die Straßenfassade ist strukturiert und eine zeitgenössische Interpretation des Dekors des angrenzenden Altbau. Zudem ist sie durch zueinander versetzte französische Fenster geprägt. Der Baukörper bildet verschränkte Höfe, die eine Ausrichtung der Wohnungen in mehrere Himmelsrichtungen erlauben.


21., Aderklaaer Straße/U1

Seitenansicht einer halbtransparenten geschwungenen dunklen Röhre, die in eine geschwungene, mehrfarbig karierte Gebäudewand einmündet

Architektur: ATELIER WIEN ARCHITEKTEN

Die Park-and-ride-Anlage wurde mit der U-Bahn-Station durch einen Steg aus einer vorgefertigten Stahlkonstruktion verbunden. Die organische Linienführung und Höhenentwicklung des Steges ist eine Symbiose aus Form und funktionaler Erfordernis. Die dynamische Grundform wird durch eine bronzefarbene Halbschalenverglasung wettergeschützt und zeigt sich mit wechselnden Farbnuancen.


19., Kaasgrabengasse 89

Frontalansicht auf einen alleinstehenden dreigeschoßigen, weißen, kubischen Baukörper, rechts raumhohe Fenster, davor Grünfläche mit Bäumen

Architektur: BAAR_BAARENFELS ARCHITEKTEN

Zwei rechtwinklig ausgerichtete Mehrfamilienhäuser wurden einer dynamisch ausgebildeten Grünflächengestaltung und Garageneinfahrt gegenübergestellt. Die Baukörper sind durch Auskragungen und den Wechsel von geschlossener Fassade und raumhohen Verglasungen strukturiert.


1., Elisabethstraße 5

Eckansicht, Blick nach oben auf die oberen zwei Geschoße eines Altbaus in hellgrauer Farbe, Steildachkörper mit rhombenförmiger Dachdeckung

Architektur: BEHF Ebner Hasenauer Ferenczy

Neben der Sanierung des denkmalgeschützten Gründerzeitensembles wurde im Zuge des Dachausbaus mit einer semitransparenten Metallkonstruktion die historische Dachkontur erhalten. Dahinter befinden sich zwei Geschoße. Das rautenförmige Streckmetall ermöglicht eine optimale Belichtung und den direkten Außenbezug zur Stadt.


6., Wallgasse 11

Blick nach oben, über einem historisch dekorierten Gesimse ein zurückgesetztes Fensterband, darüber ein grauer kubischer zweigeschoßiger Bauteil

Architektur: BRANDSTÄTTER baumanagement

Das dreigeschoßige Eckhaus aus der Gründerzeit wurde um drei weitere Geschoße aufgestockt. Die zurückgesetzte erste Ebene trennt den darüber liegenden Aufbau vom Altbau, die zurückgestaffelte Dachebene bildet den neuen Abschluss. Farblich fügen sich Alt und Neu mit grauer Putzfassade und silbergrauer Metallfassade zu einem Ganzen zusammen.


22., Langobardenstraße 122

Siebengeschoßiger linear strukturierter Baukörper aus Glas auf weißem Sockel, im rechten Hintergrund kleiner kubischen Baukörper, davor Bäume

Architektur: DELUGAN MEISSL ASSOCIATED ARCHITECTS

Drei Bestandsgebäude wurden ausgehöhlt und durch Zubauten zu einem neuen Baukörper zusammengefügt. Ein Neubau ergänzt den Gebäudekomplex des Pflegewohnhauses. Umlaufende Loggien bieten direkten Bezug nach außen. Bewegliche Holzelemente, Verglasungen und Textilien führen zu einer Veränderbarkeit der Fassaden.


2., Krakauer Straße 19

Eckansicht, siebengeschoßiger, kubischer Baukörper mit vertikalen Holzlamellen verkleidet und durch Balkone in unterschiedlichen Längen strukturiert

Architektur: einszueins architektur

Der Neubau mit 40 Wohneinheiten, Gewerbeflächen und zahlreichen Gemeinschaftsräumen wurde als Niedrigenergiehaus mit Photovoltaikanlage als basisdemokratisches Wohnprojekt konzipiert. Das statische System des Hauses mit tragendem Kern und Fassade ermöglicht eine flexible Wohnraumplanung. Die beste Lage - das Dach - mit Sauna, Bibliothek, Gästeräumen und Dachgarten gehört allen.


16., Roterdstraße

Eckansicht, freistehender fünfgeschoßiger weißer, kubischer Baukörper mit rechteckigen, versetzt gestapelten Erkern, dahinter Baukörper mit Steildach

Architektur: Architekt Robert Felber

Das fünfgeschoßige Haus ist auf einem sehr schmalen Grundstück situiert und ermöglicht drei kleine Geschoßwohnungen und eine Maisonettewohnung im Dachgeschoß. Die verbindenden Elemente der einzelnen Ebenen, vom Erdgeschoß bis zur Dachzone sind die an der Straßenfassade ausgebildeten zueinander versetzten Loggien.


10., Puchsbaumgasse 1c

Seitenansicht, Gebäudeausschnitt, aufgeständerte Balkone vor fünfgeschoßigem Baukörper, davor Stahlstiege hinter Gerüst

Architektur: Freimüller Söllinger Architektur Planet Architects

In der alten Ankerbrot-Fabrik entstand ein Kulturzentrum, das sozial-integrative und kulturelle Projekte vereint. Der industrielle Charme des Gebäudes wurde durch eine behutsame Integration von einem Veranstaltungsraum, Probestudios, Büros, Gastronomiebereichen und Shops erhalten. Durch eine Freitreppe konnte eine zu bespielende Bühne geschaffen werden.


14., Seckendorfer Straße 1

Schrägansicht, fünfgeschoßiger, kubischer Baukörper auf transparentem Sockel, durch Loggien linear strukturiert, davor Rasenfläche mit Bäumen

Architektur: GANAHL IFSITS architekten

Der Neubau ersetzt zwei der ursprünglich sechs Pavillons des denkmalgeschützten Bestandes. Ein Pavillon wurde umgebaut und in die beiden wesentlich niedrigeren Neubauten integriert. Sie bilden einen maßstäblich angemessenen Übergang zur kleinteiligen Bebauung des Areals.


22., Adelheid-Popp-Gasse 20/Miriam-Makeba-Gasse 4

Eckansicht, siebengeschoßiger heller, kubischer, linear strukturierter Baukörper, viergeschoßige Gebäudeecke kragt über dem dreigeschoßigen Durchgang

Architektur: g.o.y.a.

Das insgesamt achtgeschoßige Gebäude ist Teil des Stadterweiterungsgebietes STAR22 im 22. Bezirk. Der dreigeschoßige Durchgang öffnet die Anlage und bindet sie an das umgebende Stadtgebiet an. Jede Wohnung verfügt über einen Freibereich in Form von Balkonen, Loggien oder Terrassen.


10., Vally-Weigl-Gasse 2/Bauteil C

Eckansicht, sechsgeschoßiger roter, kubischer Baukörper, Strukturierung: links langgestreckte Balkone und regelmäßige Fenster, rechts punktuelle Balkone

Architektur: Architekt Klaus Kada

Die Idee für den Wohnbau sieht vor sowohl Freiräume als auch Wohnungen mit einem offenen Konzept zu versehen. Als Verbindung der zahlreichen Gemeinschaftsräume wie auch der öffentlichen Einrichtungen – Theater, Markt, Shop, Bibliothek, Hallenbad oder Gemeinschaftsküche - wurden Brücken im dritten und vierten Obergeschoß als Parcours ausgebildet.


9., Marktgasse 8-10

Fassadenausschnitt über zwei Geschoße, hellgraue Fassade mit zweiflügeligen Fenstern, darunter sind Pflanztröge mit Rankgittern montiert

Architektur: atelier kaindl+kuntner

Neben Gesamtsanierung und Dachausbau war Grünraumschaffung sowie das Zusammenfassen der einzelnen Höfe und Stiegenhäuser zu einem übergeordneten gestalteten und nutzbaren Element Thema. Dies erfolgte durch Rankgerüste, Stangen, Gitter, Tröge, Vogelnistplätze, Pflanzen, Bewirtschaften und Ernten.


4., Plösslgasse 15+17

Eckansicht, fünf obere Geschoße eines weißen Baukörpers mit runder Ecke, durch horizontale Erkerfenster und rechteckige Balkone strukturiert

Architektur: KOECK ARCHITEKTEN

Als Siegerprojekt eines Architekturwettbewerbes wurden zwei Häuser mit individuellen Charakteren jedoch gleichen Gestaltungsmitteln errichtet. Durch die gerundete Gebäudekante entstand ein skulpturaler Baukörper, dessen einzelne Fronten fließend ineinander gehen. Die erkerartigen Fensterelemente an der Gebäudehülle sowie die Kunstobjekte in den Eingangsbereichen stellen eine Besonderheit dar.


22., Polgarstraße 30a

Seitenansicht, viergeschoßiger Baukörper, durch dunkle Platten horizontal strukturiert und dazwischen gesetzte Holzboxen, zwischendurch Säulen und Stiegen

Architektur: königlarch architekten

Winkel und Zeilen der Bebauungsstruktur erzeugen drei räumlich differenzierte Hofsituationen. Der winkelförmige Baukörper bildet eine Schallschutzwand zu den Verschubgleisen der ÖBB. Analog zu den Güterwaggons stapeln sich entlang des Laubenganges auf vier Geschoßen Holzboxen. Die Gartenfronten werden durch Loggien mit Schiebeläden charakterisiert. Das Material ist auf helle Putzflächen, dunkle Faserzementplatten, Holz und Stahlkonstruktionen reduziert.


15., Hackengasse 29/Beingasse 30

Straßenansicht, zwischen dekorierten Altbauten, sechsgeschoßiger Neubau mit graublauer und weißer Fassade mit linear abgestufter Dachzone in graublau

Architektur: architekt hans kukula

Auf drei Parzellen eines Gründerzeitblocks wurden an den Straßenfronten zwei Wohngebäude errichtet. Ein bestehendes Werkstättengebäude im Hof wurde mit Wohnungen umgebaut. Eine eingeschoßige durchgehende Erdgeschoßzone verbindet die Gebäude und bietet Platz für einen großzügigen Grünraum. Die Gebäude erhielten mit der Fassadengestaltung, die die Systematik der Erschließung in der Fassade widerspiegelt, ein unverwechselbares Erscheinungsbild.


8., Josefstädter Straße 32

Seitenansicht, eingeschoßiger linearer Aufbau in Grau auf zweigeschoßigem weißen Altbau, senkrecht dazu offene Stiege zum Laubengang im ersten Geschoß

Architektur: pointner/pointner architekten

Um im Obergeschoß sowie im Dach des denkmalgeschützten Hofhauses mit Pawlatschen ein zeitgemäßes Wohnen zu ermöglichen, wurde in den Steildachkörper ein linearer Baukörper mit Fensterband eingesetzt. Eine neue Stahltreppe, die auf die Pawlatsche führt, erschließt die beiden Wohnebenen.


17., Hernalser Gürtel 1

kubischer, turmartiger, olivbrauner, durch Fensterbänder linear strukturierter Baukörper, davor mit Bäumen und Lampen flankierte Straße

Architektur: pool Architektur

Der Standort ist durch seine besondere stadträumliche Lage ausgezeichnet: Städtebauliche Akzentuierung, Abschluss eines Gebäudeblocks und Höhenentwicklung. Der nach städtebaulichen und architektonischen Prämissen geformte Baukörper wird von gleichmäßigen, großzügigen Raster der Fensteröffnungen überzogen. Die bronzefarbenen Aluminiumtafeln der Fassade überziehen mit ihrer Lochung das Gebäude als großflächiges Muster.


3., Am Heumarkt 2a

Grünfläche mit Bäumen und Büschen, dahinter eingeschoßiger kubisch verschachtelter Baukörper mit spiegelnder Fassade

Architektur: PPAG architects

Das architektonische Konzept des Restaurantzubaus stellt jeden Tisch in den Mittelpunkt und lässt einen mit Alupaneelen bekleideten Pavillon mit Nischen entstehen. Die Zwischenräume zwischen den Nischen sind mit elektrischen Hebefenstern verglast, die in geöffnetem Zustand über den Pavillon herausragen. So sitzen Gäste im Freien.


7., Mariahilfer Straße 20

Fassadenausschnitt in Schrägansicht, drei Geschoße einer kupferfarbenen Fassade  mit Fensterbändern linear strukturiert

Architektur: PWP / Priebernig, Wind und Partner

Das Bestandsgebäude wurde im Zuge einer thermischen Sanierung und der Erneuerung der Gebäudetechnik mit einer hinterlüfteten Streckmetallverkleidung in Bronze neu gestaltet.


21., Gerasdorfer Straße 149

zweigeschoßige Reihenhauszeile in mehreren Grüntönen und giebelständigen Steildächern entlang einer Grünfläche mit Bäumen und Tischen

Architektur: SUPERBLOCK

Zwei geschwungene Stränge von zweigeschoßigen Reihenhäusern bilden einen dörflichen Anger, der die Freiräume klar in öffentliche Kommunikationsflächen und private Gartenbereiche auf der Rückseite trennt. Eine Zeile Geschoßwohnbauten stellt den räumlichen Konnex zu dem zukünftig dichter bebauten Neubaugebiet her.


14., Hochsatzengasse 11

Blick auf einen zweigeschoßigen hellgrauen rechteckigen Baukörper mit viergeschoßigem rechteckigem fensterlosem Turm

Architektur: Veit Aschenbrenner Architekten

Der Neubau der neuapostolischen Kirche ist als zeichenhafter Baukörper mit städtebaulicher Wirkung ausgebildet. Der skulpturale Ansatz mit entschiedenen Öffnungen wird durch die Bauweise aus Leichtbeton unterstrichen. Der Baukörper wirkt wie aus einem Guss erzeugt. Die Bauplastik interpretiert den historischen Kirchenbau mit Glockenturm und ist als Bau mit sakraler Nutzung erkennbar.


21., Gerasdorfer Straße 151/Haus 1-3-8

Eckansicht eines dreigeschoßigen graubraunen kubischen Baukörpers, durch mittige Loggien strukturiert, mit zurückgestaffeltem Dachgeschoß

Architektur: patricia zacek architektin

Der Städtebau der gesamten Wohnhausanlage ist durch neun Baukörper geprägt. Es sind Punkthäuser, die das öffentliche Erscheinungsbild prägen und für sich als Einheit funktionieren. In den Häusern eins, drei und acht sind große Glasfassaden und durchgehende Atrien über alle Geschoße das architektonische Thema zur Kommunikation und Übersicht.

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