Ausstellung "gebaut 2013"

In der Ausstellung "gebaut 2013" hat das Dezernat "Begutachtung" der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) 28 qualitativ hochwertige architektonische Projekte gezeigt, die 2013 in Wien fertiggestellt wurden. Sie waren bis Anfang Juni 2015 in der MA 19 zu sehen.

Ausgestellte Projekte

1., Gauermanngasse 2-4

Schrägansicht auf zwei Geschoße eines hellgelben Gründerzeithauses, darauf dunkelgrauer Steildachkörper mit horizontalen Lamellen strukturiert

Architektur: HOLZBAUER UND PARTNER

Das im Jahr 1871 von den Architekten Johann Romano und August Schwendenwein geplante Gebäude liegt zwischen Getreidemarkt und Schillerplatz. Der Dachgeschoßzubau unter 45 Grad zeichnet sich durch seine ruhige und elegante Erscheinung aus. Mit Respekt wurde auf die umgebende Stadtlandschaft und besonders auf die gegenüberliegende Akademie der bildenden Künste reagiert.


2., Campus WU

Zwei Baukörper, der linke dreigeschoßig gerundet, der rechte viergeschoßig kubisch, jedes Geschoß mit schwarzen und weißen vertikalen Streifen, zueinander leicht versetzt

Architektur: Atelier HITOSHI Abe

Die Stapelungen und Schichtungen des Gebäudekomplexes mit teils kubischen, teils langgezogenen geschwungenen Schauseiten werden durch das Spiel mit hochrechteckigen Fassadenelementen in strengem Schwarz-Weiß betont.


2., Campus WU

Blick nach Oben auf zwei gegeneinander gedrehte schwarze Baukörper: Würfel und Quader auf kubischem schwarzem Sockel

Architektur: NO.MAD Arquitectos

Der hoch aufragende, kubische Turm markiert einen Eingang zum Campusgelände. Die mehrgeschoßigen, würfelförmigen Auskragungen verleihen dem Baukörper eine kristalline Erscheinung. Die Fassade strebt dabei großflächige Transparenz im Zusammenspiel mit schwarz verkleideten Metallfächen an.


2., Campus WU

Ansicht eines mehrgeschoßigen kubischen Baukörpers in Rostfarbe, durch bandartige vertikale und horizontale Glaselemente in drei Teile gesprengt

Architektur: BUSarchitektur

An zentraler Stelle des Campus liegt das Hörsaalgebäude mit seiner skulpturalen Ausformung. Das Aufbrechen der großflächigen Cortenstahlhülle durch Glaselemente und deren teilweise Perforierung erzeugt eine Gliederung der Baumassen in ablesbare Kuben.


2., Campus WU

Eckansicht, dreigeschoßiger Baukörper in Gelb und Orange mit weißen Fensterbändern, vor der Fassade angebrachte vertikale Holzelemente

Architektur: CRAB studio

Auf diesem in Richtung Prater orientierten Baufeld entstand ein organisches Gebilde, das sich um mehrere Höfe schlingt. Die vorgesetzten Holzlamellen aus unbehandeltem Lärchenholz in Kombination mit den gewählten Farben ergeben eine lebhafte Fassade.


2., Campus WU

Schrägansicht von unten auf einen hellen kubischen Baukörper, mit gläsernen Mäandern vertikal strukturiert

Architektur: ESTUDIO CARME PINOS

Die liegenden, leicht gegeneinander verschobenen scheibenartigen Volumina zeigen zwei Fassadentypen. Wie ein geometrisches Muster legen sich die springenden Fensterachsen über die Geschoßeinteilungen, während dunkle Glasfassaden die Gangbereiche markieren.


2., Campus WU

Blick nach Oben auf einen trapezförmigen auskragenden grauen Baukörper mit verglaster Front, darunter ein durch Fensterbänder linear strukturierter Bauteil

Architektur: Zaha Hadid Architects

Das Gebäude wird durch eine 26 Meter lange Auskragung dominiert. Die vielen unterschiedlich geneigten und gerundeten Wände verleihen dem in Sichtbeton ausgeführten Gebäude ein spannendes und lebendiges Design.


2., Ernst-Melchior-Gasse 3

Blick nach Oben, sechgeschoßiger heller Baukörper, durch Balkone linear strukturiert, mittig fünfgeschoßiger Einschnitt in Pink mit Verglasung

Architektur: SUPERBLOCK

Die einfache Grundform – zwei Blöcke – wird durch die Strukturierung der Fassaden mit unterschiedlich tiefen Balkonen, mehrgeschoßigen Verglasungen und Gebäudeeinschnitten zu einer lebendigen, individuellen Wohnskulptur.


2., Nordpolstraße 172

Blick nach oben, Eckansicht auf fünf oberste Geschoße eines weißen kubischen Baukörpers, rechts lineare Einschnitte, links unterschiedliche Fenster

Architektur: ARCHITEKT ERNST HOFFMANN und JOSEF WEICHENBERGER ARCHITECTS + PARTNER

Das Studierendenheim setzt sich aus einem winkelförmigen Baukörper und einem Punkthaus zusammen, die über ein vielflächig verglastes Stiegenhaus miteinander verbunden sind. Im obersten Geschoß befindet sich ein Mehrzweckraum mit Dachterrasse inklusive Praterblick.


2., Prater 9

Schrägansicht, Ausschnitt eines vertikal in weiß-schwarz strukturierten Bauteils, davorgehängt ein gewellter roter Gittervorhang

Architektur: MARTIN KOHLBAUER ARCHITEKT

Die Struktur des dreigeschoßigen, langgestreckten Parkdecks an der Front zur Ausstellungsstraße erhält durch eine Bekleidung aus im Hydroforming-Verfahren hergestellten roten Leichtmetallelementen eine Vielschichtigkeit, Plastizität und Lebendigkeit.


3., Am Heumarkt 1

Blick auf einen abgestuften Platz mit Baum, dahinter Erdgeschoß eines Gründerzeithauses, schräge Wand in Gold läuft durch ein Glasportal mit Vordach

Architektur: BWM Architekten und Partner

Durch die sorgfältig detaillierte Vorplatzgestaltung mit einer flachen Treppenanlage und einer neuen Wegeführung wurde eine attraktive Zugangssituation zum Münz-Shop geschaffen. Sicht- und Gehachsen münden in eine goldene Wandscheibe und leiten die Besucherinnen und die Besucher in den Innenraum, die "Schatulle".


4., Goldeggasse 23

Blick nach Oben auf die oberen vier Geschoße eines hellen kubischen Baukörpers, abwechselnd dunkle Fenster und umrahmte, zurückversetzte Balkonfenster

Architektur: opw architektur

Das Wohngebäude gliedert sich, dem Maßstab der gründerzeitlichen Verbauung entsprechend, in zwei Bauteile, die durch das Stiegenhaus verbunden sind. Die französischen Balkone mit durchgefärbten Betonrahmen gliedern den Baukörper und erzeugen einen proportionalen Dialog mit den detailreichen Fassaden der Nachbarschaft.


5., Diehlgasse 6

Blick von unten auf die zwei obersten Geschoße eines Gründerzeithauses, darüber eingeschoßige Aufstockung mit dunklem Fensterband und roten Markisen

Architektur: Finn Erschen Architekt

Das Haus wurde mit einem vollen Geschoß und einem Dachkörper erweitert. Die Zurückhaltung der Aufstockung erhält die Integrität der reich dekorierten Fassade.


7., Ahornergasse 2

Blick von unten auf die sechs obersten Geschoße eines beigen kubischen Baukörpers, durch dunkelgraue würfelartige Loggien vertikal strukturiert

Architektur: DTA - DUDA, TESTOR. ARCHITEKTUR

Der Wohnbau fügt sich durch die Reduktion auf einen Fenstertyp und die schlichte Gliederung des Baukörpers unaufgeregt in die städtische Umgebung ein. Die Sichtbetonelemente der Loggienumrahmungen und der farbwechselnde Effekt der Geländer bringen wiederum eine städtische Eleganz ein.


9., Währinger Straße 19

Eckansicht, 3-geschoßiges hellbeiges Biedermeierhaus mit eingeschoßiger Aufstockung und Steildachkörper in Mittelgrau, Aufschrift VinziRast

Architektur: gaupenraub+/-

Unter dem Motto "gemeinsam leben" erfolgten - auch mit Hilfe von Spenden - ein Umbau und eine Erweiterung des Biedermeierhauses für Studierende und obdachlose Menschen. Beim Zubau wurde die Fassadenordnung des Gebäudes übernommen und zeitgemäß interpretiert.


10., Bernhardstalgasse 32

Eckansicht auf einen fünfgeschoßigen Backsteinbau durch helle Gesimse vertikal strukturiert, Fenster hell gerahmt und partiell mit Vordächern

Architektur: Hermann & Valentiny und Partner

Der Reiz des bestehenden Backsteinbaus der ehemaligen Heller Fabrik blieb erhalten, wurde jedoch durch kleine Interventionen an der Straßenfassade akzentuiert. Ein hofseitiger Zubau mit vorgeschalteten Loggienbändern komplettiert das Ensemble.


10., Hackergasse 7

Eckansicht auf einen siebengeschoßigen kubischen weißen Baukörper, durch Fensterbänder linear strukturiert, zweigeschoßige Sockelzone mit V-Stützen

Architektur: BLAICH+DELUGAN ARCHITEKTEN

Das durch Loggien- und Balkonelemente stark gegliederte Wohngebäude ruht auf markanten V-Stützen. Die Plastizität der Fassade dient dem Schallschutz und reagiert auf die städtebaulich unterschiedlichen Situationen im Block.


12., Niederhofstraße 21-23

Eckansicht, sechsgeschoßiger kubischer Baukörper, horizontal und vertikal durch dunkle Fensterbänder, helle Parapete und schmale Stützen gerastert

Architektur: ArchitekturConsult

Die Sanierung der Fassade aus den 1960er-Jahren zitiert die horizontale Bänderung des Altbestandes und fügt durch Gliederung in Sockel und Bürogeschoße mit einem metallenen Rahmen und mit vertikalen Rippen zeitgemäße Architekturelemente hinzu.


13., Elisabethallee

Eckansicht auf einen freistehenden, zweigeschoßigen, gläsernen, kubischen Baukörper, rechts teilweise mit dünnen vertikalen Lamellen strukturiert

Architektur: HOPPE architekten

Durch minimierte Konstruktionen, helle Oberflächen, durchscheinende Bauteile, Lufträume sowie großzügige Verglasungen und Schiebetüren vermittelt das Kleingartenhaus eine gewisse Großzügigkeit. Die Schiebetüren verbinden den Wohnraum mit dem privaten Grünraum.


13., Wolfrathplatz 4

Blick nach Oben auf den Ausschnitt des Gesimsebereichs eines Hauses in heller Farbe, würfelige Gaupe mit Glasfront auf Steildach, beides in Dunkelgrau

Architektur: HILLINGER MAYRHOFER

Mithilfe historischer Fotos aus dem Bezirksmuseum Hietzing und der Österreichischen Nationalbibliothek wurde die Straßenfront des eingeschoßigen biedermeierlichen Hauses sensibel zurückgebaut. Die zeitgemäße Adaptierung der Gartenseite vermittelt unerwartete Qualitäten.


14., Goldschlagstraße 172

Schrägansicht auf zwei Geschoße eines weißen Altbaus mit hohen Fenstern, darauf zweigeschoßiger, linear gerasterter, schräggestellter schwarzer Aufbau

Architektur: HOLODECK architects

Der zweigeschoßige Zubau legt sich als eigenständiger, horizontal ausgerichteter Bauteil auf das gründerzeitliche Gewerbeobjekt. Der Aufbau besteht aus einer hochisolierten Pfosten-Riegel-Stahlkonstruktion, die für das Projekt eigens aus Systemteilen entwickelt wurde. Durch die unterschiedlichen Metall- und Glasfüllungen entsteht ein lebendiges, plastisches Fassadenbild.


14., Linzer Straße 214

Schrägansicht auf ein weißes Geschäftsportal mit gerundetem Vordach, vertikal durch große Verglasungen strukturiert

Architektur: smartvoll ARCHITEKTEN

Das dynamisch geschwungene Portal berücksichtigt die statische Struktur des gründerzeitlichen Gebäudes und inszeniert gleichzeitig das Thema Auslage beziehungsweise Präsentationraum in zeitgemäßer Form.


16., Hasnerstraße 146

Blick auf ein viergeschoßiges historisches Eckhaus als Kopf zweier Straßenfronten, dekorierte helle Fassade mit Eckaufbau und braunen Fenster

Architektur: u.m.a. architektur

Durch eine behutsame Rückführung in den historischen Bestand wurde eine stimmige spätgründerzeitliche Architektur wiederbelebt, deren beruhigende Wirkung den gesamten Block aufwertet. Das in 45 Grad ausgebaute Dachgeschoß hält sich im Hintergrund.


22., Lieblgasse 1

Blick auf zwei dreigeschoßige senkrecht zueinander versetzte kubische Baukörper, der rechte großzügig verglast, der linke zum Teil aufgeständert mit zweigeschoßigem Durchgang

Architektur: SP.B Ster Planungs- und Bauges.m.b.H

Das Mehrzweckgebäude wurde mehrfach kubisch untergliedert und reagiert auf das schmale Grundstück mit verschieden gestalteten Fassaden. Dadurch entstehen interessante Außenräume unterschiedlichen Charakters.


22., Stadlauer Straße 56

Blick von unten auf einen zur Seite geneigten neungeschoßigen Baukörper mit weißer durch dunkle Fensterbänder linear strukturierter Fassade

Architektur: archiguards

Die ausdrucksvolle Staffelung der Baumassen und die teils schräg auskragenden Fassaden betonen die Ecksituation und schaffen eine neue Maßstäblichkeit für den Baublock. Über einen Vorplatz wird die Verbindung zur zentralen Innenhoffläche hergestellt.


23., Breitenfurter Straße 450-455

Blick über einen Rasen mit Baum, dahinter dreigeschoßiger durch Loggien linear strukturierter kubischer Baukörper mit Holzbox am Dach

Architektur: P.GOOD - Praschl-Goodarzi Architekten

Das Konzept, alle Wohnungen zum Grünraum zu orientieren und in Holzbauweise auszuführen, ergab die Typologie eines Laubenganghauses mit einem konsequenten Achsraster. Durch den Laubengang werden die Wohnungen effizient erschlossen und gleichzeitig vor dem Lärm der Straße geschützt.


23., Perchtoldsdorfer Straße 6

Fassadenausschnitt von drei Geschoßen eines dunklen Baukörpers, rechts gläsern gerastert, links Loggien partiell mit vertikalen Schilden verhängt

Architektur: RIPL KAUFMANN BAMMER ARCHITEKTUR

Die Strukturierung der Fassade mit Fensterbändern und Loggien schafft mit den teils transparenten, teils beweglichen Elementen eine Verbindung von Innen- und Außenraum, die sich in der optischen Durchlässigkeit des Erdgeschoßes fortsetzt.


23., Schartlgasse 23

Blick auf einen zweigeschoßigen gläsern gerasterten dunklen Baukörper mit umlaufendem Balkon und Dachabschluss in Gelb, davor Spielplatz mit Schaukel

Architektur: wup - wimmerundpartner

Dem kompakten zweigeschoßigen Baukörper sind große Terrassendecks vorgelagert. Die Freiflächen sind aus dem Obergeschoß über eine breite Treppe direkt mit den Terrassendecks verbunden. Notwendigkeiten wie Beschattung und Entwässerung verbinden sich harmonisch mit der Fassade.


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