Ausstellung "gebaut 2012" - Architektonische Begutachtungen der MA 19

In der Ausstellung "gebaut 2012" zeigt die "Architektonische Begutachtung" 22 qualitativ hochwertige architektonische Projekte, die im Jahr 2012 in Wien fertiggestellt wurden. Sie waren bis Anfang Juni 2014 in der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) zu sehen.

Ausgestellte Projekte

Sanierung - Palais Liechtenstein - 1., Bankgasse 9

Blick nach oben, Frontalansicht, drei obere Geschoße einer reich dekorierten historischen Fassade, geschwungener Baluster mit Figuren über Säulenportal

Wehdorn Architekten

Besonders in Schutzzonen ist die stilgerechte Sanierung unverzichtbar, damit der ursprüngliche Charakter der historisch wertvollen Bausubstanz erhalten bleibt. Bei der Sanierung des Palais Liechtenstein wurde darauf gezielt Rücksicht genommen.


Neubau - Hotel - 1., Lichtensteg 3

Blick nach oben, abgerundete Ecke der oberen sieben Geschoße eines dunklen Baukörpers mit ovalen versetzten Fenstern, von historischen Bauten umgeben

BWM Architekten, DI Michael Manzenreiter

Auf einem nur 153 Quadratmeter großen Eckgrundstück beim Hohen Markt entstand das Hotel Topazz. Die geschwungene Fassade wird durch ovale Fensteröffnungen und eine dunkle Verkleidung aus Glasmosaik definiert. Dadurch spielt sich der Neubau von der historischen Umgebung frei.


Neubau Reihenhausanlage - 2., Dammhaufengasse 12-26

Frontalansicht auf zwei dreigeschoßige kubische Baukörper in Weiß und Grau mit raumhohen dreiteiligen Verglasungen, die obere Ebene zurückgesetzt

SUPERBLOCK

Die kubisch gestaffelten Doppelhäuser dieser Reihenhausanlage sind ausschließlich zur Stirnseite hin orientiert. Dadurch entsteht, trotz des geringen Abstandes zueinander, eine gewisse Intimität.


Neubau - Konzertsaal - 2., Obere Augartenstraße 1E

Schrägansicht, zweigeschoßiger, asymmetrischer, kubischer Baukörper in Glas und Grau hinter historischer Mauer, Aufschrift: MuTh

archipel architektur + kommunikation

Signifikant für das Gebäude ist seine gefaltete silberne Oberfläche, die dem Bau eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Auf Symmetrien oder auf die Ausbildung einer Hauptfassade wurde dabei bewusst verzichtet.


Neubau - Gärtnerunterkunft und Kasse - 3., Prinz-Eugen-Straße 27

Schrägansicht auf einen eingeschoßigen mit horizontalen Holzlamellen verkleideten kleinen Baukörper mit Pultdach

STEFFEL, GRESSENBAUER & PARTNER

Im Alpengarten wurden zwei funktionelle und schlichte Baukörper eingefügt. Das als Oberflächenmaterial verwendete Holz schafft einen klaren Bezug zur Gartenlandschaft. Die westseitige Lammellenkonstruktion erlaubt eine dezente Blickverbindung zwischen Innen und Außen.


Sanierung - Geschäftsportal - 9., Liechtensteinstraße 42

Schrägansicht, eingeschoßiger, rundlicher Vorbau eines Gründerzeithauses mit Balustern; raumhohe, vierteilige Verglasungen mit schwarzen Profilen

SÖHNE & PARTNER architekten

Durch die raumhohe Verglasung entsteht eine Verbindung zum öffentlichen Raum. Eindrucksvoll zeigt sich dies vor allem im Wintergarten, der seit seiner Erbauung im Jahr 1913 einen markanten Ankerpunkt auf der Liechtensteinstraße bildet.


Neubau - Bürogebäude - 11., Leberstraße 22

Eckansicht auf eine zweigeschoßige horizontal strukturierte Glasbox auf eingeschoßigem Sockel, rechts roter quadratischer Rahmen auf Feuermauer des anschließenden Gebäudes

archiguards und rollwagen+rollwagen

Die Leichtigkeit des zweigeschoßigen gläsernen Kubus entsteht durch die bewusste Entkoppelung vom Erdgeschoß. Das Innenraumkonzept ist von einem dynamischen Holzkörper geprägt.


Neubau und Umbau - Hotel - 11., Simmeringer Hauptstraße 55

Schrägansicht auf drei Geschoße eines mit Glas und goldenen Platten gebänderten Fassadenausschnitts, die linke Fassadenkante mit erkerartigem Knick

STEFFEL; GRESSENBAUER & PARTNER

Das Gebäude ist in eine bündige Alu-Glas-Fassade gehüllt. An der Hauptfront wird die dominierende horizontale Gliederung durch einen spannungsgeladenen vertikalen Fassadensprung aufgebrochen.

Neubau - Bestattung Wien - 11., Simmeringer Hauptstraße 339

Blick über eine Straße auf einen zweigeschoßigen kubischen weißen Baukörper auf dunklem Sockel, Fassaden durch vertikale Einschnitte strukturiert

DELUGAN MEISSL ASSOCIATED ARCHITECTS

Die Hülle vereint bei diesem Projekt nicht nur unterschiedlichste Funktionen und Bedürfnisse, sondern schafft es auch, adäquat auf die historisch sensible Umgebung mit Zurückhaltung zu reagieren.


Neubau - Bürogebäude - 12., Eibesbrunnergasse 18b-20

Schrägansicht auf einen sechsgeschoßigen, grauen Baukörper mit Fensterbändern, linear strukturiert und in der Mitte nach hinten geknickt

HOLZBAUER UND PARTNER

Am zentral geplanten Erschließungspunkt wurden vier längliche Gebäudetrakte angedockt. Markant ist der straßenseitige Knick, der diesen zentralen Punkt markiert. Durch den Rücksprung wird eine Vorplatzsituation angedeutet.


Neubau - Wohnhausanlage - 12., Rosasgasse 38

Schrägansicht auf einen neungeschoßigen linear gegliederten Baukörper, zwischen drittem und fünftem Geschoß mäanderartig strukturierte Glasbrüstungen

MASCHA & SEETHALER

Durch die Anordnung der Baukörper entsteht eine klare und ablesbare Zonierung der einzelnen Funktionen. Deutlich erkennbar ist die starke vertikale Differenzierung der Wohnzeile, die dadurch an Leichtigkeit gewinnt.


Aufstockung und Sanierung - Wohnhaus - 12., Schönbrunner Straße 190

Schrägansicht auf ein Geschoß eines durch Fenster vertikal strukturierten Fassadenausschnitts mit grauen Platten, darüber historische Fassade

BRANDSTÄTTER baumanagement

Die dekorlose Sockelzone wurde bei der Sanierung dieses Gründerzeithauses neu gestaltet. Dabei wurde auf den vorhandenen Fassadenraster Rücksicht genommen, ohne auf den gezielten Kontrast zwischen Alt und Neu zu verzichten.


Neubau - Einfamilienhaus - 14., Andreas-Lechner-Straße 40-42

Schrägansicht: eingeschoßiger rostiger Baukörper, darüber zurückgesetzter, eingeschoßiger, weißer, L-förmiger Baukörper, auf Glassockel schwebend

ARCHITEKT ZORAN BODROCIC

Das Niedrigenergiehaus am Rande des Wienerwalds besteht aus drei unterschiedlichen Ebenen. Die Basis bildet ein teilweise eingegrabener Bauteil mit einer Cortenplattenfassade in Rostfarbe. Der mittlere Bauteil ist an allen Seiten raumhoch verglast und bildet den Übergang zur obersten Ebene. Diese ist als weißer, L-förmiger Bauteil konzipiert.


Neubau - Bungalow - 14., Hohe-Wand-Gasse 6

Eckansicht auf einen eingeschoßigen kubischen dunklen Glaskörper mit Flugdach auf einem teilweise schneebedeckten Rasen, dahinter Bäume und Hügel

ARCHITEKT MOOSMANN

Die Grundidee waren zwei waagrechte Platten - Dach und Boden - mit einer eingeschobenen Holzbox. Dieser Box wurde ein großer raumhoher verglaster Wohnbereich vorgelagert, der eine fließende Verbindung zur Umgebung schafft.


Neubau - Einfamilienhaus mit Büro - 14., Loudonstraße 25b

Blick nach oben, zweigeschoßiger, darauf zurückgesetzter eingeschoßiger Baukörper, beide mit ausladendem Dach, mit Solarpaneelbändern und Außenjalousien, darunter Natursteinmauer

Ablinger, Vedral & Partner

Scheinbar mühelos hat sich dieser konstruktive Holzbau mit Brettsperrholzfertigteilen den steilen Südhang angeeignet. Als Fassadenoberfläche wurde thermisch behandelte Esche verwendet. Wasserkaskaden, ein Schwimmteich und eine Wasserfall-Dusche dominieren die Außenraumgestaltung.


Neubau - Palliativstation - 16., Montleartstraße 37

Schrägansicht, eingeschoßiger Baukörper, Glasfront durch grüne Wandstreifen mit Holzlamellensichtschutz gegliedert, davor Holzterrasse und Baumreihe

raum-werk-stadt + SHARE architects

Der Palliativpavillon ist in eine Parklandschaft mit altem Baumbestand eingefügt. Die vorgelagerten Terrassen sind barrierefrei betretbar. Raumhohe Verglasungen ermöglichen einen uneingeschränkten Blick ins Freie.


Neubau - Wohn- und Pflegeheim - 19., Grinzinger Allee 26

Schrägansicht auf einen weißen drei- bis viergeschoßigen kubischen Baukörper, regelmäßige Fensterstruktur mit grauer, ausladender Umrahmung

RÜDIGER LAINER + PARTNER

Trotz der relativ großen Baumasse ist es gelungen, durch die gezielte Anordnung der Kubatur adäquat auf die vorhandene Bebauung zu reagieren. Zum öffentlichen Raum hin nimmt der Cluster den Rhythmus der Nachbarbebauung auf.


Aufstockung und Umbau - Wohnhaus - 20., Pappenheimgasse 35

Blick nach oben auf einen Fassadenausschnitt eines Baukörpers mit rostiger Plattenverkleidung und gleichmäßiger Fensterstrukturierung

ARCHITEKT ZORAN BODROCIC

Bei der Aufstockung wurden der bestehende Raster und die Raumhöhe des ehemaligen Möbelhauses übernommen, um eine einheitliche Fassade zu erhalten. Prägnant sind die straßenseitige Cortenplattenfassade in Rostfarbe und der auskragende Bügel über dem Dachgeschoß.


Umbau - Bürogebäude - 20., Pasettistraße 74

Eckansicht eines siebengeschoßigen orangen horizontal strukturierten Baukörpers, als Eckakzent zwei graue Türme, dazwischen schwarzer Lamellenwürfel

Architekt MARTIN KOHLBAUER

Die Schauseiten des Gebäudes wurden mit einer geschichteten Keramik-Fassade verkleidet. Diese geschichtete Wirkung wird durch die Wahl der Farben der Fensterprofile verstärkt. Die Erschließung im Eckbereich wird mittels einer Auskragung im obersten Geschoß und einem schräg geneigten Glaskörper definiert.


Umbau - Geschäftsportal - 20., Treustraße/Webergasse 9

Eckansicht, zwei untere Geschoße eines Hauses, hellgraue Fassade mit Aufschrift "kosti", vor den Rundbogenportalen horizontales graues Band mit ausgestanzten Kreisen

Architekten HUFNAGL

Im Zuge der Generalsanierung wurden die verkleinerten Fenster im Erdgeschoß wieder auf die ursprüngliche Größe zurückgebaut. Die einheitlich dezent gestaltete Geschäftszone harmoniert mit der Hausfassade.


Umbau und Zubau - Eishalle - 22., Attemsgasse 1

Blick über einen Platz, rechts vorne V-Stütze, dahinter silberner weitausladender Dachkörper auf einem eingeschoßigen hallenartigen Baukörper

BERGER + PARKKINEN ARCHITEKTEN

Eindrucksvoll ist die Gestaltung der Dächer mit teils auskragenden Elementen. Die Anlage ermöglicht Durchblicke und Einblicke in die drei Eishallen und in das Geschehen auf den Eispisten.


Neubau - Bürogebäude - 22., Lieblgasse 3

Blick nach oben auf drei gestaffelte kubische Baukörper, zweigeschoßig in Schwarz, dreigeschoßig in Rot, fünfgeschoßig in Weiß, Aufschrift "Lieblgasse"

SP.B Ster Planungs- und Baugesellschaft

Das Bürogebäude besticht durch die klare Gliederung der einzelnen Baukörper, die sich auch in der Wahl der Materialien und Farben widerspiegelt. Großer Wert wurde auf die optimale natürliche Belichtung gelegt. Auf dem Dach befindet sich eine begrünte Terrasse.

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