Fotowettbewerb - Ausstellung "Baukultur - Denk Deine Stadt anders"

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Unter dem Motto "Nimm Platz in Deiner Stadt!" wurden bis 14. November 2014 Beispiele gesucht, wie Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner ihre Stadt gerne anders nutzen würden.

Straßenraum, ein bügelnder Mann, ein Mann im Kinderplanschbecken, ein Kind gießt Pflanzen in Trögen, mehrere Personen sitzen auf Wohnzimmermöbeln

Dabei geht es um private und öffentliche Räume, drinnen und draußen, Straßen, Gehsteige, Grünflächen und Gstätten. Baukultur ist die gestaltete Umwelt in allen Lebensbereichen, vom Wohnen über das Arbeiten und die Bildung bis zu Freizeit, Shopping und Verkehr. Gute Räume und Plätze machen Baukultur aus.


Jury und Preise

Insgesamt 114 Bilder wurden abgegeben, 71 in der Kategorie Erwachsene und 43 in der Kategorie Kinder und Jugendliche. Sie alle zeigen einen spannenden Diskurs über die Wiener Baukultur und mögliche Aneignungsformen von Orten in Wien. Aus ihnen wählte eine Jury aus unterschiedlichen Fachbereichen die drei besten Fotos je Kategorie aus. Die Preisverleihung fand am 4. Dezember 2014 um 18 Uhr in der Wiener Planungswerkstatt, 1., Friedrich-Schmidt-Platz 9, statt.

Preise in der Kategorie Kinder und Jugendliche

1. Preis: AsphaltgärtnerInnen, VS Ober St. Veit

Kinder spielen im Freien, gärtnern und bemalen den Gehsteig mit Kreide

Schülerinnen und Schüler der 3b im Alter von acht und neun Jahren

Das Foto ist Teil einer Fotoreihe, in der sich die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Ober St. Veit mit der Gestaltung und Aneignung des öffentlichen Raums im Schulumfeld beschäftigen. Die Arbeit "AsphaltgärtnerInnen" beschäftigt sich mit der Mitgestaltung und der gemeinschaftlichen Nutzung öffentlicher Grünflächen.

Bei dieser Einreichung hat die Inszenierung des Ortes durch den Einsatz verschiedener Requisiten, die Themenstellung und die fotografische Qualität zum ersten Preis geführt.


2. Preis: Ohne Autos könnten wir auf der Straße turnen, Jugendzentrum Stadlau

Drei Mädchen turnen auf der Straße

Leila, Lydia, Sabreen im Alter von elf und zwölf Jahren

Die Straße als Fitnessraum! Lydia, Sabreen und Leila zeigen, wie sie die Stadt ohne Autos beturnen könnten.

Die Inszenierung des Ortes, die Farbkomposition des Fotos als auch der Bildaufbau haben die Jury überzeugt.


3. Preis: Schule im Park, Sonderpädagogisches Zentrum Rosasgasse

Spielplatz im Freien, Jugendliche sitzen im Kreis

Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungslehrgangs im Alter von 15 bis 17 Jahren

Das Sonderpädagogische Zentrum weist auf das hochaktuelle Thema Bildung hin und zeigt die Stadt als Bildungsraum.

Die Arbeit konnte durch die zeitgemäße Interpretation der Aufgabenstellung (die Stadt als Bildungsraum) und die Bildkomposition punkten.


Preise in der Kategorie Erwachsene

1. Preis: Ohne Titel, Patrick Rosenberger

Zwei Frauen spielen Tennis

Ein spontanes Tennismatch in der sonntäglich leerstehenden Pratergarage inklusive Blick auf den Prater weist auf mögliche Zwischennutzungen temporär ungenutzter Räume hin.

Die eingereichte Arbeit hat sich von Beginn an als ausgezeichnetes Foto erwiesen, es punktet durch seine Bild- und Farbkomposition wie auch durch die Nutzung des Ortes.


2. Preis: Fast ein Balkon, Maria Podlezak

Blick aus einem Fenster auf ein Baugerüst, darauf sitzt eine Frau

Das Bild "Fast ein Balkon" steht für sich. Maria Podlezak zeigt in ihrer Arbeit die potenzielle Erweiterung ihres privaten Wohnraums.

Der Bildaufbau der eingereichten Arbeit, speziell die fotografische Lösung der Gegenlichtsituation und die Auseinandersetzung mit dem Ort (Erweiterung des privaten Wohnraums) haben hohe Qualität.


3. Preis: Lunchbrake for cars and students, Axel Schunk

Junge Menschen stehen rund um eine mobile Essensausgabe auf der Straße

Was wäre, wenn die Peter-Jordan-Straße um die Mittagszeit eine Outdoor-Mensa für gesunde und kreative Mahlzeiten wäre? Diese Vision entwickelt Axel Schunk mit dem Foto "Lunchbrake for cars and students" und schickt auch gleich die Autos auf Mittagspause.

Die Nutzung des Ortes, die Themenstellung "shared space" und speziell der Titel der Arbeit haben die Jury überzeugt.


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