Centrope Capacity (BAER III)

Nachhaltige städtische und regionale Kooperation für eine polyzentrische, territoriale Entwicklung einer konkurrenzfähigen Region Centrope - Building a European Region III

Studien und Veröffentlichungen der Stadtentwicklung

Dokumentenart

Publikation

Titel

Centrope Capacity (BAER III)

Untertitel

Nachhaltige städtische und regionale Kooperation für eine polyzentrische, territoriale Entwicklung einer konkurrenzfähigen Region Centrope - Building a European Region III

Schriftenreihe

AuftragnehmerIn

  • ARGE Centrope Agency, c/o Europaforum Wien

AuftraggeberIn

  • Stadt Wien, Magistratsabteilung 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung
  • Stadt Wien, Magistratsabteilung 53 - Presse- und Informationsdienst

SachbearbeiterIn

  • Grohmann, Paul (MA 18)

Erscheinungsort

Wien

Erscheinungsjahr

2012

Umfangsangabe

  • Centrope im Überblick
    • Centrope Image Folder (deutsch und englisch): 8 Seiten
  • Zusammenfassung der Aktivitäten
    • Centrope Capacity Handbook (englisch): 23 Seiten
  • Centrope Strategie und Organisationsentwicklung
    • Strategie Centrope 2013+ (deutsch und englisch): 32 Seiten
    • Centrope Peer Review Report (deutsch): 73 Seiten
    • Centrope Policy Seminar Documentation (englisch): 97 Seiten
  • Gipfel der Centrope Landeshauptleute und BürgermeisterInnen
    • Centrope Gipfel 1 - Györ 5. Mai 2011 - Programm (deutsch): 6 Seiten, Schlussfolgerungen (deutsch): 7 Seiten
    • Centrope Gipfel 2 - Tomasov 5. Dezember 2011 - Programm (deutsch): 6 Seiten, Schlussfolgerungen (deutsch): 10 Seiten
    • Centrope Gipfel 3 - Brünn 21. Mai 2012 - Programm (deutsch): 6 Seiten, Schlussfolgerungen (deutsch): 9 Seiten
    • Centrope Gipfel 4 - Pamhagen 25. Oktober 2012 - Programm (deutsch): 6 Seiten, Schlussfolgerungen (deutsch): 3 Seiten
  • Folder der Centrope-Städte und -Regionen
    • Folder Bratislava (englisch): 8 Seiten
    • Folder Brno (englisch): 6 Seiten
    • Folder Györ (deutsch und englisch): 6 Seiten
    • Folder Sopron (deutsch und englisch): 6 Seiten
    • Folder South Moravian Region (englisch): 6 Seiten
    • Folder Szombathely (deutsch und englisch): 6 Seiten
    • Folder Trnava (englisch): 8 Seiten
  • Standortmarketing, Tourismus
    • Centrope Location Marketing Brochure (englisch): 28 Seiten
    • Discover Centrope Tourism Brochure (englisch): 23 Seiten
  • Infrastructure Needs Assessment Tool (INAT)
    • Publication INAT (deutsch): 24 Seiten
    • Publication INAT (englisch): 20 Seiten
  • Regional Development Report (RDR)
    • RDR 2010 Brochure (englisch): 20 Seiten
    • RDR 2010 Zusammenfassung (deutsch): 22 Seiten
    • RDR 2011 Brochure (englisch): 19 Seiten
    • RDR 2011 Zusammenfassung (deutsch): 19 Seiten
    • RDR 2012 Brochure (englisch): 19 Seiten
    • RDR 2012 Zusammenfassung (deutsch): 20 Seiten
  • Regional Development Monitoring - Focus Reports
    • Focus Report Human Capital (englisch): 16 Seiten
    • Focus Report Humankapital (deutsch): 16 Seiten
    • Focus Report Innovation (deutsch): 21 Seiten
    • Focus Report Innovation (englisch): 20 Seiten
    • Focus Report Räumliche Integration (deutsch): 20 Seiten
    • Focus Report Service Industry (englisch): 16 Seiten
    • Focus Report Spatial Integration (englisch): 20 Seiten

Sprache

Deutsch

Klassifikation

  • Raumentwicklung, Stadtplanung
    • Europäische Raumentwicklung
    • Regionalentwicklung national und international

Schlagwörter

Centrope, EU, EU-geförderte Projekte, Europäische grenzüberschreitende Regionalentwicklung, Europäische grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Europaregion, Österreich, Regionale Wirtschaftsentwicklung, Slowakei, Standortmarketing, Tourismus, Tschechien, Tschechische Republik, Ungarn

Zusammenfassung

Die Inititiative Centrope

In Centrope, der "Europa Region Mitte", leben an der Schnittstelle von Tschechien, Ungarn, Österreich und der Slowakei sechseinhalb Millionen Menschen. Diese in ganz Europa einzigartige Lage spiegelt sich in der großen Vielfalt der insgesamt 16 Partnerregionen und -städten wider. Die vorhandenen Stärken in Wirtschaft und Gesellschaft sowie der kulturelle und sprachliche Reichtum werden für eine abgestimmte, dynamische Entwicklung genutzt. Von 2003 bis 2007 wurden zwei EU-geförderte Interreg IIA/IIIA-Projekte in der Region Centrope unter dem Titel "Building a European Region" (BAER I und II) durchgeführt. Dabei wurden die grundsätzlichen Vorbereitungen für die Etablierung einer grenzüberschreitenden Region getroffen.

Für die Jahre 2009 bis 2012 wurde die Initiative Centrope im Rahmen des von der EU geförderten Projekts Centrope Capacity (BAER III) fortgeführt. Das Projekt wurde beim Programm CENTRAL EUROPE im Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung eingereicht und genehmigt.

Aktivitäten

Kooperationsstruktur: Mit dem EU-Projekt Centrope Capacity wurden zum ersten Mal Kooperationsstrukturen auf politischer und administrativer Ebene geschaffen, die eine durchgängige Zusammenarbeit aller Partnerstädte und Partnerregionen auf gleicher Augenhöhe ermöglichen. Die Centrope Agentur bildete das multilaterale Kooperationsmanagement, bestehend aus regionalen Büros in allen vier beteiligten Ländern und einem Koordinationsbüro.

Gipfeltreffen der Landeshauptleute und Bürgermeister: Die Landeshauptleute und Bürgermeister der Centrope-Partnerregionen und Partnerstädte haben im September 2003 mit der Deklaration von Kittsee die formale Grundlage für die Europaregion Centrope geschaffen. Die seither regelmäßig stattfindenden Gipfeltreffen bilden das politische Dach der Kooperationsstruktur. Unter rotierendem Vorsitz werden konkrete Maßnahmen und Aktionspläne entwickelt.

Strategie Centrope 2013+: Ein zentrales Dokument für die multilaterale grenzüberschreitende Zusammenarbeit stellt die Strategie Centrope 2013+ dar. Sie wurde von den Landeshauptleuten und Bürgermeistern beim Centrope-Gipfel am 25. Oktober 2012 in Pamhagen beschlossen.

Vier Themenfelder der Kooperation: Centrope Capacity hat eine Reihe von Pilotaktivitäten hervorgebracht, an welche weitere Kooperationen anknüpfen sollen. Wesentliches Ziel des EU-Projekts war es, in folgenden vier Themenbereichen Kooperationsbedarfe zu identifizieren, Strategien zu formulieren und entsprechende Kooperationsaktivitäten anzustoßen: Arbeitsmarkt & Qualifizierung, Wissenschaft & Forschung, Verkehr & Infrastruktur, Kultur & Natur

Centrope Mobilitätsmanagement: Die Pilotinitiative "Infrastructure Needs Assessment Tool" formulierte den strategischen Rahmen für die Verkehrs- und Infrastrukturentwicklung in Centrope. Dieser beinhaltet einen Katalog von konkreten Maßnahmen, welche die grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen verbessern sollen und gemäß politischen Beschlüssen im "Centrope Mobilitätsmanagement" umgesetzt werden. Die österreichischen Centrope-Partner Wien, Niederösterreich und Burgenland sind im Auftrag aller Centrope-Partner für die Implementierung des Centrope Mobilitätsmanagements verantwortlich. Die operative Abwicklung erfolgt im Rahmen der Planungsgemeinschaft Ost. Dabei wirken die drei Bundesländer gemeinsam mit wichtigen Akteurinnen und Akteuren wie den Österreichischen Bundesbahnen, dem Verkehrsverbund Ost-Region oder dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie den entsprechenden Partnerinstitutionen in Tschechien, der Slowakei und Ungarn auf die Umsetzung der Maßnahmen hin. Der Schwerpunkt liegt im grenzüberschreitenden Öffentlichen Verkehr.

Wirtschaftsentwicklung: Ein weiteres Pilotprojekt, das "Regional Development Monitoring", konzentrierte sich auf die generelle wirtschaftliche Entwicklung in der Region sowie auf bestimmte Spezialthemen und formulierte Empfehlungen für abgestimmte wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. So wurden etwa Cluster-Initiativen initiiert beziehungsweise intensiviert, Projekte im Life Science-Bereich unterstützt oder das Projekt Twin Entrepreneurs ins Leben gerufen, das sich mit der Förderung von grenzüberschreitenden Firmengründungen beschäftigt. Die Wirtschaftsagentur Wien hat mit dem Centrope-Markenbildungsprozess, der Produktion einer Centrope-Standortbroschüre und eines Videoclips sowie ersten Direktmarketing-Aktivitäten wesentliche Beiträge geliefert.

Tourismus und Kultur: Im Tourismus wurden durch Centrope Capacity zahlreiche Kooperationsimpulse angestoßen, zum Beispiel das Projekt "Agrotourismus in der Westslowakei". Ein weiterer Impuls für die Tourismusbranche ergab sich aus dem Pilotprojekt "Kultur- und Tourismusmarketing-Tool - Centrope gemeinsam entdecken" (Tourcentrope), das zur Entwicklung eines innovativen Online-Tools mit Tipps für Ausflüge und Kurzurlaube führte.

Ausblick

Seit dem Projektende arbeiten die Partnerregionen daran, die mit Centrope Capacity etablierte Zusammenarbeit weiterzuführen. Die Herausforderung besteht darin, auch ohne Unterstützung der Europäischen Union auf eine solide Basisstruktur zurückgreifen zu können, die grenzüberschreitendes Arbeiten ermöglicht. Langfristig wird angestrebt, eine gemeinsame Centrope-Geschäftsstelle einzurichten. Diese soll unter anderem die verschiedenen Aktivitäten grenzüberschreitend koordinieren, als Kommunikations- und Informationsplattform dienen, die Drehscheibe zu den Nationalregierungen und den EU-Institutionen bilden sowie den Wirtschaftsstandort Centrope bewerben.

ISBN

Geschäftszahl

MA18-81/09/S

Signatur

B008393

Volltext

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