Verkehrsberuhigung Zentrum Floridsdorf

Machbarkeitsstudie

Studien und Veröffentlichungen der Stadtentwicklung

Dokumentenart

Studie

Titel

Verkehrsberuhigung Zentrum Floridsdorf

Untertitel

Machbarkeitsstudie

Schriftenreihe

AuftragnehmerIn

  • Rosinak & Partner ZT Gesellschaft m.b.H.

AuftraggeberIn

Stadt Wien, Magistratsabteilung 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung

SachbearbeiterIn

  • Häusler, Dieter (MA 18)

Erscheinungsort

Wien

Erscheinungsjahr

2013

Umfangsangabe

  • Bericht: 63 Seiten
  • Anhang: 9 Seiten

Sprache

Deutsch

Klassifikation

  • Öffentlicher Raum
    • Aufenthaltsqualitäten
  • Verkehr
    • Regionale Verkehrsplanung Wien

Schlagwörter

Am Spitz, Begegnungszone, Floridsdorf, Fußgänger, Fußgängerin, Fußgängerinnen, Hauptstraße B, Straße-fair-teilen, Verkehrsberuhigung, Verkehrsplanung

Zusammenfassung

Aufgrund einiger Ausbaumaßnahmen im höchstrangigen Straßennetz in den letzten Jahren konnte die Verkehrsbelastung in der HB 226 im Abschnitt zwischen Floridsdorfer Brücke und Shuttleworthstraße deutlich reduziert werden. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, das Zentrum von Floridsdorf rund um das Amtsgebäude und den Franz-Jonas-Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer zu attraktivieren.

Insgesamt wurden 5 Varianten untersucht. Die Varianten unterscheiden sich in Hinblick auf die Auswirkungen auf den Kfz-Verkehr im Wesentlichen dadurch, dass bei den Varianten 1 bis 4 die Durchfahrt durch das Zentrum Floridsdorf weiterhin möglich ist, in Variante 5 jedoch nicht.

Es zeigte sich, dass eine Fußgängerzone im Zentrum Floridsdorf ohne Begleitmaßnahmen im Vergleich zu einer Begegnungszone massive Erhöhungen der Verkehrsstärken im untergeordneten Straßennetz hervorruft. Während Begleitmaßnahmen, die diesen Ausweichverkehr im untergeordneten Netz vermindern (z.B. Fahrbahnaufpflasterungen, Verschwenk, o.ä.), im Fall der Begegnungszone die weiterhin befahrbare Hauptroute Floridsdorfer Hauptstraße - Brünner Straße wieder für den Kfz-Verkehr attraktiver machen, gibt es im Fall der Fußgängerzone keine weiteren Möglichkeiten als auf das vignettenpflichtige hochrangige Netz auszuweichen. Fahrzeuge, die die Autobahn nicht benützen dürfen, müssen großräumig ausweichen, sollte die Durchfahrt auf den untergeordneten Routen (z.B. Frömmlgasse) durch harte Maßnahmen verhindert werden.

Aufgrund der massiven verkehrlichen Auswirkungen und der umfassenden weiteren erforderlichen Maßnahmen (Begleitmaßnahmen zur Verkehrsberuhigung im untergeordneten Netz wie auch Anpassung der Kreuzungen im weiteren Umfeld an die geänderten Verkehrsströme) wird empfohlen, die Variante 5 nicht weiterzuverfolgen.

Die Variante 4 verändert die Verkehrsorganisation grundsätzlich. Eine Realisierung der Variante und Herbeiführung dieser geänderten Verkehrsorganisation in Etappen oder Modulen erscheint nicht möglich. Die Hauptachse wird überdies in Straßenzüge verlegt, die bisher keine Hauptrouten waren (Hermann-Bahr-Straße, Am Spitz nördlich des Amtshauses, die erst vor kurzem verkehrsberuhigte Prager Straße im Bereich Am Spitz). Massiver Widerstand dagegen ist zu erwarten. Aus diesen Gründen wird empfohlen, auch die Variante 4 nicht weiterzuverfolgen.

Die Umgestaltungsmodule der Varianten 2.1, 2.2, 3.1 und 3.2 werden als machbar eingeschätzt.

ISBN

Geschäftszahl

MA18-63/12/V

Signatur

B008276

Volltext

8 MB PDF

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