BürgerInnen-Engagement für den öffentlichen Raum - Fachkonzept Grün- und Freiraum

Engagement der Bevölkerung belebt den öffentlichen Raum und trägt zur "Grätzelbildung" bei. Durch Nutzung von Mikrofreiräumen und gemeinsames "Gartl'n" rückt das soziale Miteinander vermehrt in den Blickpunkt.

BürgerInnen diskutieren an einem langen Tisch mit ausgerolltem Plan über die Neugestaltung der Mariahilfer Straße

BürgerInnenbeteiligung bei der Umgestaltung der Mariahilfer Straße

Beteiligung schafft Identität. Die Einbeziehung der genauen Ortskenntnis und der Kreativität der Bürgerinnen und Bürger bringen ein hohes Maß an Qualität für Grün- und Freiräume.

Im Sinne der Partizipation bei Planungsprozessen, in der Umsetzung von BürgerInnenprojekten wie Urban Gardening als auch in der Gestaltung von Mikrofreiräumen entsteht neues Verantwortungsbewusstsein der Bewohnerinnen und Bewohner für den eigenen Stadtteil. In Zukunft sollen die Bürgerinnen und Bürger noch mehr Chancen bekommen, sich aktiv am Stadtleben zu beteiligen.

Als relativ junge Form der Stadtlandwirtschaft (Urban Farming) spiegeln die Nachbarschaftsgärten und Selbsternteflächen die Lust am Produzieren von eigenen Lebensmitteln wider und sind sozialer Faktor in der Stadt.

Aber auch aus kleinen, ungenutzten Restflächen können wertvolle Freiraumelemente werden. Durch Kooperationen von Anrainerinnen und Anrainern und/oder Geschäftstreibenden entstehen Kleinode im urbanen Freiraum. Diese dienen ebenfalls der Identitätsfindung im Grätzel und der Eigenverantwortung.

Wichtig bei allen Formen von Aneignungen im öffentlichen Raum ist jedoch, dass möglichst viele dieser Flächen für die Allgemeinheit frei zugängig bleiben.

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