Architektur und Stadtgestaltung im Bereich Westgürtel - Zielgebiet Gürtel 2002 bis 2007

Planübersicht mit besonderen Bauten, Grünflächen und Plätzen im Zielgebiet Gürtel - Bereich Westgürtel

Die spezielle Architektur verschiedenster Epochen geben dem Wiener Gürtel seinen besonderen Charme. Der Verkehrsboulevard der Gegenwart dokumentiert die Stadtgestaltung vergangener Jahrhunderte, ist aber auch Ort für innovative Projekte und beheimatet viele Grünflächen und Parks. Charakteristisch für den Westgürtel sind die Stadtbahnbögen, die zum Teil im Zuge von URBION (Urban Intervention Gürtel West) nach dem Entwurf von Architektin Silja Tillner umgestaltet wurden.

Döblinger Gürtel

19. Bezirk

moderner Glasbau auf den Stadtbahnbögen, runde Fassade

Projekt "Skyline"

Skyline: Architektin Silja Tillner. Im Dreieck zwischen Heiligenstädter Straße, Innerem und Äußerem Gürtel entstand ein neues Wahrzeichen für den Gürtel. Die wesentlichen Kernelemente des Projekts sind ein Neubau an der Heiligenstädter Straße, die Revitalisierung und Überbauung der Stadtbahnbögen entlang des Döblinger Gürtels sowie der Bau einer Tiefgarage. Geplant wurde ein innovatives Bürogebäude mit 15.000 Quadratmetern Nutzfläche und Geschäften sowie Gastronomie im Erdgeschoß.

Professor-Jodl-Hof, Döblinger Gürtel 21-23: städtische Wohnhausanlage der Zwischenkriegszeit, errichtet 1925 nach Plänen von Fraß, Perco und Dorfmeister; Superblock mit geschwungener Hauptfassade, die der Krümmung des Gürtels folgt.

Dr.-Friedrich-Dittes-Hof, Heiligenstädter Straße 11-15: charakteristischer Superblock des kommunalen Wohnbaus des "Roten Wien" der Zwischenkriegszeit, errichtet 1928 nach Plänen von Arnold Karplus

Währinger Jüdischer Friedhof: Nach Schließung aller innerhalb der Linien gelegenen Friedhöfe unter Joseph II. eröffnete die jüdische Kultusgemeinde 1784 diesen Friedhof. Er wurde 1835 und 1857 erweitert, bald danach aber stillgelegt. Die wertvollen Grabdenkmäler aus der Biedermeierzeit blieben bis heute erhalten.

Währinger Gürtel

9. Bezirk

Außenansicht der Volksoper

Volksoper

Radweg Stadtbahnbögen auf ehemaliger Stadtbahntrasse: Dieser Radweg wird von der Spittelau zur Friedensbrücke geführt. Er bietet damit eine Verknüpfung zwischen Gürtel- und Donaukanalradweg.

U-Bahn-Station Nußdorfer Straße: ehemalige Stadtbahnstation, Architekt: Otto Wagner, 1898

Josef-Ludwig-Wolf-Park (Liechtensteinstraße/Althanstraße/Augasse): kleine Grünfläche mit Spielplatz und Sitzbereich

U-Bahn-Station Währinger Straße - Volksoper: ehemalige Stadtbahnstation, Architekt: Otto Wagner, 1897/98

Volksoper: Das ehemalige Kaiser-Jubiläums-Stadttheater wurde nach Plänen von Franz Freiherr von Krauß und Alexander Graf anlässlich des fünfzigjährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. (1898) errichtet.

Johannes-Nepomuk-Kapelle, Währinger Gürtel bei Nummer 88: Die ehemalige Linienkapelle wurde 1740 gestiftet und 1895 bis 1898 im Zuge des Stadtbahnbaus nach einem Entwurf von Otto Wagner neu errichtet.

Zimmermannplatz: Umsetzung des Garagen- und Gestaltungsprojektes in Zusammenhang mit der geplanten Errichtung eines Forschungszentrums des Sankt Anna Kinder Spitals

U-Bahn-Station Alser Straße: ehemalige Stadtbahnstation, Architekt: Otto Wagner, 1898; an dieser Stelle am Rande der Vorstadt stand früher "Ungers Casino", ein stark frequentiertes Vergnügungslokal mit dem größten Gastgarten des damaligen Wien. Johann Strauss Vater veranstaltete sonntägliche Konzerte, Johann Strauß Sohn debütierte hier 1853 mit seinem Erstlingswerk "Die Ersten und die Letzten". Später wurde das Etablissement in "Elterleins Casino" umbenannt und musste schließlich dem Stadtbahnbau weichen.

"Dreilauferhaus", Alser Straße 38: errichtet 1885 mit einer Giebelgruppe von Viktor Tilgner, die drei herrschaftliche Laufer darstellt. Bei Laufer handelt es sich um junge Männer, die in den Wappenfarben ihrer adeligen Herrschaft gekleidet vor den Kutschen ihrer Besitzer herliefen. Es ist außerdem das Geburtshaus des Dramatikers Ludwig Anzengruber (1839 bis 1889).

18. Bezirk

Park mit Blumenbeeten, Bänken, Spielgeräten und Bäumen

Vilma-Degischer-Park

Antonia-Hof, Währinger Gürtel 139: Gründerzeitwohnhaus von Architekt August Scheffel aus dem Jahr 1913

Gründerzeitlicher Betriebsbahnhof der Verkehrsbetriebe mit Gedenkstein für Opfer von Krieg und Faschismus

WIFI-Wirtschaftsförderungsinstitut: Umbau und Erweiterung der Schulungsräume, Architekt Otmar Hasler; Bruttogeschoßfläche gesamt: 11.000 Quadratmeter

Vilma-Degischer-Park (Hans-Sachsgasse/Staudgasse): dreieckiger kleiner Park ("Beserlpark") vor dem Café Schopenhauer, mit Sitzbereich, Spielplatz und Brunnen

Anton-Baumann-Park (Währinger Gürtel/Antonigasse): Park mit Spielplatz, einer Fußgängerbrücke über den Gürtel und einem interessanten Baudenkmal - dem Wasserturm: errichtet von 1836 bis 1841 von Paul Sprenger als Teil der Kaiser-Ferdinand-Wasserleitung.

Hernalser Gürtel

8. Bezirk

Zwei Kirchtürme mit Rundbögen und Säulen, blattloser Baum, Himmel

Breitenfelder Pfarrkirche

Landesgericht II, Hernalser Gürtel 6-12: 1908 als k.u.k. Garnisonsgericht erbaut

Bennoplatz (Laudongasse/Florianigasse): Viereckplatz mit geschlossenen Platzecken und sich in der Straßenmitte kreuzenden Straßenzügen, wie er für den Vormärz charakteristisch ist; mit Spielplatz, Basketball- und Streetballplatz; ursprünglich als Standort für die Breitenfelder Pfarrkirche vorgesehen

Breitenfelder Pfarrkirche "Zum Heiligen Franz Seraphicus" am Uhlplatz: Nach Plänen von Alexander Wielemans und Viktor Luntz 1893 bis 1898 als Backsteinbau in Formen der lombardischen Frührenaissance errichtet

Uhlplatz (Hernalser Gürtel/Florianigasse): benannt nach Eduard Uhl (1813 bis 1892), dem Bürgermeister von Wien in den Jahren 1882 bis 1889; 1999 im Zuge von URBION nach einem Entwurf von Silja Tillner umgestaltet

Rauminstallation von Valie Export: realisiert im Zuge von URBION; der transparente Glaskörper ist ein Kunst-Raum, aber auch ein Aktiv-Raum, ein Raum für Ereignisse.

U-Bahn-Station Josefstädter Straße: ehemalige Stadtbahnstation, Architekt: Otto Wagner, 1898

17. Bezirk

17., Hernalser Hof: Bürohochhaus mit circa 40 Metern Höhe an der Schnittstelle Hernalser Gürtel - Friedmannstrasse, Architektur: Pool Architekten

Lerchenfelder Gürtel

16. Bezirk

Modernes Bürogebäude mit Glasfassade und Schrägen

Impulszentrum IP.TWO

Yppenheim, Lerchenfelder Gürtel 57: ehemaliges Invalidenheim, das auf dem Areal des Hernalser Exerzierplatzes stand und 1874 anstelle des ursprünglichen Heimes errichtet wurde; heute ist es eine Rheuma-Tagesklinik.

Yppenplatz (Payergasse/Yppengasse): benannt nach dem Yppenheim, das auf dem Areal des ehemaligen Hernalser Exerzierplatzes stand; als der Exerzierplatz in den 1870er-Jahren parzelliert und bebaut wurde, wurde auf der Fläche des heutigen Yppenplatzes ein Park angelegt und eine Schule errichtet. Der Park wurde 1999 im Zuge des Urban-Projektes "Gürtel plus" von den Landschaftsplanerinnen Ursula Kose und Lilli Licka neu gestaltet.

Weinhaus Sittl/"Zum Pelikan", Neulerchenfelder Straße 1: einstöckiges josephinisches Pawlatschenhaus (18. Jahrhundert) mit altem Hauszeichen an der Ecke

Sgraffito zur Ortsgeschichte, Neulerchenfelder Straße 10 (1966)

Impulszentrum IP.TWO: Impulszentrum mit Schwerpunkt auf innovative und technologieorientierte Unternehmen aus dem Gewerbe- und Dienstleistungsbereich.

Aufwertungsprozess Brunnenviertel in gesamtheitlicher Weise unter Einbeziehung der Bevölkerung, Wirtschaft, Verwaltung und Politik.

Ludo-Hartmann-Platz (Koppstraße/Brunnengasse): Park im dicht bebauten Günderzeitviertel, mit Spielplatz, Basketball- und Streetballplatz; Volkshochschule, Ludo-Hartmann-Platz 7: Jugendstilbau 1904/05 nach Plänen von Franz von Neumann errichtet.

7. Bezirk

Josef-Strauss-Park (Kaiserstraße/Einzingergasse): Innenhofartiger Park im Baublockinneren mit abwechslungsreichem Spielangebot und ruhigen Sitzbereichen

Altlerchenfelder Kirche, Schottenfeldgasse 99: Der Bau wurde 1848 von Paul Sprenger begonnen, von dem Ringstraßenarchitekten Eduard van der Nüll weitergeführt, unter dessen Leitung die in romantisierenden Formen gehaltene Kirche durch Franz Sitte vollendet wurde. Der Bau gilt als eines der Hauptwerke des Frühhistorismus.

Ehemalige "Argentor-Werke", Wimbergergasse 24: errichtet 1901, Eisenbetonsystem von hoher baukünstlerischer Qualität; 1990 saniert und neuinterpretiert von Architekt Rollwagen

Neubaugürtel

7. Bezirk

Bau mit Freitreppe von Platzniveau bis aufs Dach, eingekleidet mit großen Tonplatten

Hauptbibliothek

Kaiserstraße 68: Dieser innovative Wohnbau der Architekten "gerner+gerner plus" wirkt zur Kaiserstraße geschlossen. In seiner Tiefe öffnet er sich in einen Grünbereich. Eine Geschäftszone im Erdgeschoßbereich soll zur Belebung und Aufwertung der Kaiserstraße beitragen.

Stadthaus, Wimbergergasse 14-16, Architektur: Delugan-Meissl; neue Interpretation des Baulückenthemas und der Hofgestaltung im dicht verbauten Stadtgebiet

Hauptbibliothek: Das Siegerprojekt von Architekt Ernst Mayr ging aus einem EU-weiten Architekturwettbewerb hervor. Das individuelle Bildungszentrum mit direktem U-Bahn-Anschluss und benutzerfreundlichen Öffnungszeiten trägt zur weiteren Imageaufwertung des Gürtels bei. Das Projekt will mit seinem Multimediaangebot die Voraussetzungen für eine neue Qualität der Bibliotheksarbeit schaffen.

Urban-Loritz-Platz: Umbau des Platzes nach einem Entwurf der Architektin Silja Tillner im Zuge des URBION-Projektes; die einzelnen Wartebereiche und die dazwischen liegenden verbesserten Fußwege werden von einem großzügigen Membrandach überspannt und geschützt. Die Parkanlage direkt am Gürtel wurde durch die Landschaftsplanerin Cordula Loidl-Reisch im Zuge des URBION-Projektes neugestaltet. Der Park weist einen Spielbereich sowie einen Basketball- und Streetballplatz auf der einen Seite und einen ruhigeren Sitzbereich im gegenüberliegenden Teil auf.

Studentenheim, Kenyongasse 23-25: Architekt Gerhard Steffel, 1994; das Erasmus-Haus soll mittels Nationenmix den Europagedanken und das multikulturelle Verständnis fördern.

Klosterkirche des Ordens der Schwestern vom göttlichen Heiland, Kaiserstraße 25: Die im neuromantischen Stil errichtete Kirche entstand 1863/64.

Sophienspital, Neubaugürtel 12: errichtet 1879/80 als Stiftung von Eduard Kenyon; erweitert und umgestaltet 1901 bis 1906; schließlich 1985 bis 1987 nach Plänen von Ernst Hoffmann in das "Pflegezentrum Sophienspital" umgestaltet; Erweiterungsbau von Martin Kohlbauer

Lazaristenkirche, Kaiserstraße 7: Diese dreischiffige Hallenkirche wurde 1860 bis 1862 nach den Plänen von Friedrich Schmidt als neugotischer Backsteinbau errichtet. Im Pfarrhof befindet sich ein Fresko von Anton Lehmden.

Zachariashof mit Café Westend: errichtet 1899 von Architekt Robert Prihuda

15. Bezirk

Brunnen mit grünen Schmuckfliesen und weißem Knaben

Zierbrunnen im "Märchenhof"

Lugner Kino Zentrum mit Gürtelsteg: Geschäfts- und Bürohaus mit Kino-Zentrum; der Lugner-Steg (Architektur: Bulant und Wailzer) sichert den Übergang zum Lugner-Plex. Er führt den Menschenfluss zur Lugner-City und weiter zur Stadthalle. Der Steg verleiht dem Straßenraum mehr Attraktivität und mehr Sicherheit. Mit den Sitzmöglichkeiten bildet er eine für die Stadt wichtige Aussichtsplattform über den historischen Gürtel bis zum Kahlenberg.

Vogelweidpark (Gablenzgasse/Moeringgasse): Park bei der Stadthalle mit Spiel-, Basketball- und Streetballplatz

Stadthalle: Österreichs größte Veranstaltungshalle, errichtet von 1955 bis 1958 nach Plänen von Architekt Roland Rainer; die Stadthalle wurde 2006 um die Halle F der Architekten Dietrich/Untertrifaller erweitert. Zur Verbesserung der Parkraumsituation im Umfeld der Wiener Stadthalle wurde unter dem süd-westlichen Teil des Märzparks und unter Teilflächen des Vorplatzes der Wiener Stadthalle eine dreigeschoßige Tiefgarage mit circa 750 PKW-Stellplätzen errichtet.

Märzpark: Der Märzpark wurde 1928 eröffnet. 2004 wurde er zu einem Drittel mit einer Tiefgarage "unterkellert" und die Oberfläche kinder- und jugendfreundlicher gestaltet.

15., Vogelweidhof "Märchenhof", Wurzbachgasse 2-6: Wohnanlage der Gemeinde Wien, errichtet 1926 von Architekt Leopold Bauer mit Zierbrunnen von Robert Obsieger

Berufsschule, Hütteldorfer Straße 7-17: errichtet 1926, Architekt Weingarten und Hofbauer

Westbahnhof: 1951 nach einem Entwurf von Robert Hartinger errichtet; Umbau nach den Plänen des Architektenteams Neumann&Steiner; im Zuge der Modernisierung des Westbahnhofes entsteht auf den freiwerdenden, nicht betriebsnotwendigen ÖBB-Liegenschaften ein neuer Stadtteil.

Bezirksgericht, Gasgasse 1-7: errichtet 1995, Architekt Günther Oberhofer

Mariahilfer Gürtel

6. Bezirk

Neugestaltetes Mariahilfer Platzl: hohe, rote Stangen mit Sitzgelegenheiten und Bepflanzung

Mariahilfer Platzl

Mariahilfer Platzl: Geprägt wird der Platz von einer Vielzahl von roten Karbonfaserstelen, die zum Teil beleuchtet oder bepflanzt sind. Sitzgelegenheiten werden in Form von kreisförmigen Glasfaserbetonblöcken angeboten. Als Abschluss des Platzes wurden entlang des Gürtels Bäume gepflanzt. Die gleichförmige Ausgestaltung schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein und lässt den Freiraum auch völlig barrierefrei begehen.

Minna-Lachs-Park (Millergasse/Mittelgasse): Kleiner Park mit Spiel-, Streetball- und Basketballplatz, benannt nach der Vizepräsidentin der österreichischen UNESCO-Kommission sowie Verfasserin zahlreicher Kinderbücher, Dr.in Minna Lachs (1907 bis 1993); volkstümlicher Name: Mimipark

Raimundtheater, Wallgasse 18-20: errichtet 1893 nach Plänen von Franz Roth im späthistorischen Stil; erstes Theater in Wien, bei dem nach dem Ringtheaterbrand das "Asphaleia-System" eingesetzt wurde. Das heißt, dass beim Bau der Bühnenkonstruktionen nicht das damals übliche Holz, sondern Eisen als Baustoff verwendet wurde.

Vorplatz U6 Station Gumpendorfer Straße: Neu- beziehungsweise Umgestaltung des Vorplatzes sowie des Umfeldes der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße; Ziel der Neugestaltung war die Attraktivierung des Stationsumfeldes und des Vorplatzes in Richtung Gumpendorfer Straße.

Pelikan-Haus, Gumpendorfer Straße 142: städtische Wohnhausanlage von Architekt Pelikan in Anlehnung an das "Hundertwasser-Haus"

Arik-Brauer-Haus, Gumpendorfer Straße 134-136: Im Jahr 1994 nach einem Entwurf des Malers und Sängers Arik Brauer, einem Vertreter des Wiener fantastischen Realismus, errichtet; mit Fliesenfassade, plastisch gestalteter Dachkrone, Brunnen und begrüntem Hof möchte der Künstler ein Zeichen "gegen die simple Geometrie von Linien und Winkelmaß als einziger gestalterischer Wahrheit" setzen.

Haus des Mechanikerhandwerks, Gumpendorfer Straße 130: An der Hausfassade befinden sich Büsten von Josef Ressel, dem Erfinder der Schiffsschraube, Joseph Madersperger, dem Erfinder der ersten Nähmaschine, und Siegfried Marcus, dem Erfinder des Benzinmotors.

15. Bezirk

Sakralbau aus dunklem Ziegel mit Kuppel und zwei Türmen

Kirche Maria vom Siege

Kirche Maria vom Siege: 1868 bis 1875 nach einem Entwurf von Architekt Friedrich von Schmidt als neugotischer Backsteinkuppelbau errichtet. Der Kirchenplatz verfügt über eine Grünfläche mit kleinem Spielplatz.

Wohnhaus Gebrüder-Lang-Gasse 16: 1988 von Architekt Franco Fonatti errichtet.

Kalasantinerkirche, Pater-Schwartz-Gasse 10: 1889 von Architekt Fresel errichtet. Sie war die erste Arbeiterkirche Wiens.


Gumpendorfer Gürtel/Sechshauser Gürtel

6. Bezirk

Blühende Gräser und Spielgeräte im Fritz-Imhoff-Park

Fritz-Imhoff-Park

Fritz-Imhoff-Park (Mollardgasse 82-86): kleiner Park hinter der Hauptfeuerwache Mariahilf, benannt nach dem Wiener Charakterkomiker und Volksliedinterpret Fritz Imhoff (1891 bis 1961), von 1945 bis 1948 Direktor des Raimundtheaters; die bestehende Parkanlage wurde um eine bisherige Verkehrsfläche (Wallgasse) und die Baulücke am Gumpendorfer Gürtel erweitert.

Die Hauptfeuerwache Mariahilf (Linke Wienzeile 184-186) wurde ebenso wie der Leuthnerhof (Linke Wienzeile 182), die Zentralberufsschule (Linke Wienzeile 180) und der Werkstättenhof (Linke Wienzeile 178) auf den Gründen des ehemaligen Gumpendorfer Schlachthofes errichtet.

Zentralberufsschule der Stadt Wien, Linke Wienzeile 180: Auf dem ehemaligen Areal des Gumpendorfer Schlachthofes entstand von 1909 bis 1911 nach Plänen des Architekten Rudolf Hammel dieses Schulgebäude, welches damals zu den größten Schulen in Europa zählte.

Franz-Schwarz-Park (Margaretengürtel/Gumpendorfer Gürtel): Grünfläche entlang der Gürtelmittelzone, benannt nach dem Gemeinderat und Mariahilfer Bezirksvorsteher Franz Schwarz (1866 bis 1932).

15. Bezirk

15., Stadtbahnbrücke: errichtet 1898 von Architekt Otto Wagner

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