Aktueller Planungsprozess - Zielgebiet Erdberger Mais - Aspanggründe - St. Marx

Der neue Strategieplan "Perspektive Erdberger Mais" dient als Grundlage für Stadtplanungsvorhaben im Zielgebiet. In den Planungsprozess sind die Bewohner*innen eingebunden.

Menschen betrachten Ergebnisse einer Beteiligungsveranstaltung

Der Erdberger Mais zählt zu den größten und wichtigsten Entwicklungsgebieten der Stadt Wien. An vielen Standorten entstehen neue Projekte für Wohn- und Dienstleistungsnutzungen.

Strategieplan als Navigationshilfe

Ziel wares, eine nachvollziehbare, tragfähige und robuste Grundlage für die Entwicklung des Erdberger Mais zu erarbeiten. Ein solches Konzept trägt dazu bei, alle bevorstehenden Planungs- und Bauvorhaben aufeinander abzustimmen. Es gibt einen Rahmen vor, innerhalb dessen sich einzelne Bausteine zu einem Gesamtkonzept zusammenfügen.

Raumposition, ein Wiener Büro für Stadt- und Raumplanung, hat in Kooperation mit der Stadt Wien +2016 einen Strategieplan für den Erdberger Mais erarbeitet. Es wurden die unterschiedlichen Ansprüche und Interessen an die Entwicklung des Raumes erfasst.

Dialogorientierter Planungsprozess

Um die Erarbeitung des Strategieplans auf eine breite Grundlage zu stellen, wurde der Planungsprozess "Perspektive Erdberger Mais" dialogorientiert gestaltet. Vor allem die Bewohner*innen des Erdberger Mais haben sich aktiv in diesen Prozess eingebracht. Zur Mitwirkung und Beteiligung fanden eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen statt:

  • 13. und 14. November 2015: Perspektivenwerkstatt
  • 30. Juni 2015: Perspektivenforum
  • 23. Februar 2016: Abschlussforum
  • 24. Juni 2016: Panorama-Picknick "Zukunft mit Aussicht"

STEK-Planungsprozess

Der Strategieplan "Perspektive Erdberger Mais" wurde gemeinsam mit der Stadt- und Bezirkspolitik, den betroffenen Magistratsabteilungen sowie Planungsfachleuten ein Konzept. Er bietet für alle weiteren Projekte im Erdberger Mais eine solide Basis . Das Arbeiten vor Ort und das Einbeziehen der Bevölkerung hatte dabei stets einen zentralen Stellenwert.

Der Strategieplan wurde von der Stadtentwicklungskommission des Wiener Gemeinderates am 19. April 2016 zur Kenntnis genommen und soll nach einer vertiefenden Bearbeitung des Mobilitätskonzeptes dem Wiener Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Die Mitglieder der Stadtentwicklungskommission haben zum Strategieplan "Perspektive Erdberger Mais" in der Sitzung am 19. April 2016 folgende ergänzenden Anmerkungen gemacht:

Der Erdberger Mais ist geprägt von einer sehr hohen Entwicklungsdynamik. Veränderungen finden nicht nur in dem im Strategieplan so genannten "Zentralraum" und "Transformationsraum" statt, sondern auch im östlich davon gelegenen Betriebsgebiet finden wesentliche Entwicklungen statt. Beispiele sind der Neubau des Smart Campus, die neue Zentrale der Wiener Netze und die Errichtung von Wohnungen für circa 10.000 Bewohner*innen statt.

Für die weitere positive Entwicklung dieses Gebietes ist es notwendig, die verkehrliche Organisation des Gesamtgebietes detaillierter und insbesondere auch auf die Notwendigkeit einer Durchlässigkeit des Verkehrs zu überprüfen. So können die Erfordernisse der verkehrlichen Erschließung der bestehenden wie der zu errichtenden Wohngebiete (zum Beispiel der Bereich Nussbaumallee) sowie des Betriebsbaugebietes und der neuen Zentrale der Wiener Netze (zum Beispiel Werksverkehr, fußläufige Verbindung zur U-Bahn Station Gasometer, in Abstimmung mit den Gesamtentwicklungszielen verstärkt Berücksichtigung finden. Über das Ergebnis dieser Untersuchung soll in der Stadtentwicklungskommission berichtet werden.

Verantwortlich für diese Seite:
Stadt Wien | Stadtentwicklung
Kontaktformular