Möblierung Donaukanal

Die einheitliche Gestaltung neuer Möbel am Donaukanal soll neben größtmöglicher Funktionalität für hohen Wiedererkennungswert sorgen. NutzerInnen wurden im Vorfeld eines Ideenwettbewerbs befragt. Ihre Wünsche flossen in die Entwürfe mit ein.

Frau sitzt auf einer Holzbank am Ufer des Donaukanals

Plattformen, Hocker, Liegen, Balken und Bänke säumen die Ufer des Donaukanals.

Erste Exemplare der neuen Möblierungselemente aus Holz gibt es südlich der Friedensbrücke im 9. Bezirk und auf Höhe der Hirschvogelgasse im 20. Bezirk. Plattformen, Hocker, Liegen, Balken und Bänke laden hier zum Verweilen ein. Als Ergänzung zur klassischen Stahlrohrbank bieten die Möbel nicht nur den Sonnenanbeterinnen und Sonnenanbetern auf der "schrägen Wiesn" Abwechslung. Auch Sitzgruppen, die die Kommunikation an diesen Orten weiter fördern sollen, und Elemente für wegbegleitendes Spiel sind vorgesehen.


Befragung der Nutzerinnen und Nutzer

Im Masterplan für den Donaukanal (2010) wurde ein Ideenwettbewerb für die Umsetzung neuer Möblierungselemente angeregt. Im Vorfeld des Wettbewerbs wurden Sonnenanbeterinnen und Sonnenanbeter, sportbegeisterte Personen (Angeln, Radfahren, Laufen, Skaten), Künstlerinnen und Künstler, Erholungssuchende, Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer sowie Kinder mit Begleitpersonen befragt, wie sie den Donaukanalbereich nutzen und wie sie sich diesen Bereich zukünftig vorstellen.

Die Wünsche sind nach Durchführung des Wettbewerbs in die Entwürfe eingeflossen. Diese wurden vom Designbüro Numen/For use in Zusammenarbeit mit den Abteilungen Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) und Wiener Stadtgärten (MA 42) erstellt. Maßgebliche Vertreterinnen und Vertreter der Behindertenverbände waren in die Erstellung der Prototypen eingebunden.

Junges Pärchen auf einer Sitzbank an den Ufern des Donaukanals

Extrabreite Sonnenbänke mit Lehne für Sonnenanbeterinnen und Sonnenanbeter

Mann auf einer hölzernen Sonnenliege am Donaukanal

Sonnenliegen am Donaukanal laden zum Entspannen am Wasser ein.


Nutzungsoffenes und einheitliches Möbeldesign

Auf Grundlage des Masterplanes für den Donaukanal erfolgte ein von der MA 19 beauftragter Ideenwettbewerb. Sein primäres Ziel es war ein durchgängiges identitätsstiftendes Möblierungskonzept für den Donaukanal zu entwickeln, das die Bedürfnisse der vielfältigen Gruppen von Nutzerinnen und Nutzern besser abdeckt. Die öffentlichen Möbel sollten nutzungsoffener als bisher und bezirksübergreifend einheitlich gestaltet werden, um dem Donaukanal eine hohe Wiedererkennbarkeit zu geben. Die Erlebbarkeit und Erholungswirkung des Elements "Wasser" sollten ebenfalls gestärkt werden.

Das Möblierungskonzept versucht, mit einer geringen Anzahl an Bauteilen große Nutzungsvielfalt zu ermöglichen. Augenmerk liegt dabei auch auf Kostengünstigkeit, langer Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit.

Sitzplateau aus Holz zum Sitzen und Liegen

Sitzen auf einem Plateau ganz nah an der Wasserkante

Sitzbank aus Holz für klassisches aufrechtes Sitzen

Sitzen am Rand der Promenade mit Blick aufs Wasser


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