Stadtentwicklungsgebiet Wolfganggasse/Eichenstraße (Areal Badner Bahn)

Zu sehen ist eine Aufnaheme des Badner-Bahn-Areals und eine Bahn.

Der Betriebsbahnhof Wolfganggasse der Wiener Lokalbahnen ("Badner Bahn") wurde 2017 durch eine neue Anlage in Wien-Inzersdorf ersetzt. Die Flächen des Betriebsbahnhofs zwischen Wolfganggasse, Marx-Meidlinger Straße, Margaretengürtel und Eichenstraße wurden für neue Nutzungen frei.

Projektgebiet

Zu sehen ist hier ein Luftbild des betroffenen Areals.

Nach der Absiedlung der Badner Bahn soll das freigewordene Areal neu genutzt werden (Projektgebiet Wolfganggasse). Auch das südlich davon gelegene Gebiet, zwischen Eichenstraße und Südbahntrasse, derzeit untergenutzt, soll neu konzipiert werden (Projektgebiet Eichenstraße). Mögliche Nutzungen für beide Projektgebiete sind Wohnen, Sonderwohnformen, Büro, Handel, Nahversorgung oder soziale Infrastruktur (Kindergarten).

In die Planungsüberlegungen wird ebenfalls die Neuerrichtung des Pflegeheims einbezogen, das neben der Pfarrkirche Neumargareten liegt. Neue Auflagen und daraus resultierende Umbauarbeiten machen einen Neubau notwendig. Das bestehende Gebäude soll erhalten und künftig anders genutzt werden.

Die bestehende Parkfläche im Nordwesten des Gebietes wurde ebenfalls mitbedacht. Sie soll in der vorhandenen Größe erhalten bleiben und Richtung Süden geringfügig erweitert werden.

Kooperatives Planungsverfahren

Aufbauend auf den Anregungen und Wünschen der Bürgerinnen und Bürger (Informationsveranstaltung vom 13. April 2016) sowie auf den von der Stadtplanung Wien vorgegebenen Rahmenbedingungen fand ein kooperatives Planungsverfahren statt. In dieses Verfahren waren Fachplanerinnen und Fachplaner, die Abteilung Stadtteilplanung und Flächennutzung (MA 21), die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer (Wohnfonds Wien, WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und Bau AG, Pflegeheim - Österreichische Jungarbeiterbewegung) sowie Vertreterinnen und Vertreter des 5. und 12. Bezirks eingebunden.

Die Ergebnisse dieses Planungsprozesses wurden am 10. November 2016 im Zuge einer Informationsveranstaltung präsentiert.

BürgerInnen-Information

Um Anliegen, Anregungen und lokales Wissen in die Planungen einbeziehen zu können, war es wichtig, die Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig über das geplante Projekt zu informieren. Am 13. April 2016 fand, vorbereitend zu den städtebaulichen Planungen, die erste Informationsveranstaltung statt. Dabei wurde, im Zuge eines Rundgangs um das Gelände, über die groben Rahmenbedingungen und den Projektablauf informiert.

Am 10. November 2016 fand eine zweite Informationsveranstaltung statt, bei der das Ergebnis des kooperativen Verfahrens in Form einer Ausstellung präsentiert wurde.

Ausstellungsplakate

  • Ausgangslage - Das Projektgebiet: 3 MB PDF
  • BürgerInnen-Information vom 13. April 2016 - Zusammenfassung der Beiträge: 7 MB PDF
  • Ergebnis kooperativer Entwicklungsprozesse: 2,9 MB PDF
  • Freiraumkonzept: 2 MB PDF
  • Verkehrskonzept: 2 MB PDF
  • Städtebauliche Entwicklung: Ein zeitlicher Überblick: 332 KB PDF

Im Frühjahr 2017 begann das Verfahren zur Festsetzung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans gemäß der Bauordnung für Wien. Die öffentliche Auflage fand von 17. August bis 28. September 2017 statt. In diesem Zeitraum konnten Bürgerinnen und Bürger Stellungnahme zum Planentwurf abgeben. Zusätzlich standen Vertreterinnen und Vertreter der Stadtplanung (MA 21) für Fragen zur Verfügung. Über die eingelangten Stellungnahmen wurde dem Gemeinderat berichtet.

Status der Planung

Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (Plandokument 8144) wurde am 24. Mai 2018 vom Gemeinderat beschlossen.

Die verschiedenen Projekte befinden sich nun in der Planungs- und Umsetzungsphase. Die Flächen zwischen Marx-Meidlinger-Straße und ÖBB-Südbahntrasse werden dabei, koordiniert von den Grundeigentümern, etappenweise über Wettbewerbe (Bauträgerwettbewerb sowie Bieterverfahren mit anschließendem Architekturwettbewerb) verkauft und anschließend aufgeschlossen und entwickelt.

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