U1-Süd - Verlängerung von Reumannplatz bis Oberlaa

Seit Anfang September 2017 fährt die U1 von Leopoldau bis nach Oberlaa. Damit rücken vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner von Favoriten und die Therme Wien ein Stück näher an die City.

Bahnsteig der U1-Station Altes Landgut

U1-Station Altes Landgut

Am 2. September 2017 gingen nach rund fünf Jahren Bauzeit die fünf neuen U1-Stationen Troststraße, Altes Landgut, Alaudagasse, Neulaa und Oberlaa in Betrieb.

In nur 15 Minuten gelangt man von Oberlaa zum Stephansplatz. Bisher benötigte man rund 30 Minuten für diese Strecke.

Mit 19,2 Kilometern Länge ist die U1 nun die längste U-Bahn-Linie Wiens. Rund 600 Millionen Euro wurden in den Ausbau der roten Linie investiert.

Mit dem Ausbau der U1 rückt der einwohnerstärkste Bezirk Favoriten noch näher ans Zentrum. Davon profitieren rund 50.000 Favoritnerinnen und Favoritner, die direkt im Einzugsbereich der neuen Stationen leben.

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Therme Wien und Hanssonsiedlung gut angebunden

Nach eingehender Analyse wurde beschlossen, die U1 vorerst nicht nach Rothneusiedl, sondern ebenerdig über Neulaa nach Oberlaa zu führen. Damit sind die Therme Wien sowie tausende Bewohnerinnen und Bewohner des südöstlichen Teils der Hanssonsiedlung und der Stadtentwicklungsgebiete südlich der Donauländebahn besser an den öffentlichen Verkehr angebunden.

Ab der Station Alaudagasse ist eine Abzweigung Richtung Rothneusiedl vorbereitet. Nach der Errichtung wäre die U1 die erste U-Bahn-Linie Wiens mit einer Gabelung: die Züge fahren dann abwechselnd nach Rothneusiedl und nach Oberlaa.

Bilder vom Bau der neuen Stationen

Bauarbeiten bei der U1-Verlängerung im Bereich Troststraße

Troststraße

Bauarbeiten bei der U1-Verlängerung im Bereich Favoritenstraße

Bereich Favoritenstraße


Bauarbeiten bei der U1-Verlängerung im Bereich Alaudagasse

Station Alaudagasse

Bauarbeiten bei der U1-Verlängerung im Bereich Neulaa

Station Neulaa


Bauarbeiten bei der U1-Verlängerung im Bereich Oberlaa

Station Oberlaa

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