U2-Süd-Verlängerung von Karlsplatz bis Gudrunstraße

Varianten der U2-Verlängerung

Im Zuge der Planungen wurden drei Trassenbündel untersucht.

Mit der Verlängerung der U2-Nord bis Aspernstraße (2010) und aspern Die Seestadt Wiens (2013) wird der Nordost-Ausbau der U2 vollendet. In der vierten Ausbaustufe der Wiener U-Bahn (Beginn 2010) ist nun unter anderem die Verlängerung der U2 von der bestehenden Endstation Karlsplatz in Richtung Süden bis in den geplanten neuen Stadtteil südlich des neuen Hauptbahnhofes vorgesehen.

Durch die geplante Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 Richtung Süden sollen mehrere neue Stadtteile im Südraum Wiens zwischen der U1- und der U3-Achse angebunden werden. Der Hauptvorschlag vom Karlsplatz über Rennweg, St. Marx/Eurogate und Arsenal zur Gudrunstraße gewährleistet eine attraktive Erschließung der neuen Stadtteile sowie bereits bestehender Viertel im 3. und 10. Bezirk. Insgesamt werden mehr als 100.000 Menschen direkt von dieser Variante profitieren.

Die Finanzierung ist durch ein Übereinkommen von Bund und Stadt Wien aus dem Jahr 2007 gesichert. Eine Inbetriebnahme der U2-Süd ist nach 2019 vorgesehen.

Daten (Stand 2007)

  • Länge: 4,7 Kilometer
  • Neue Stationen: fünf
  • Kosten: circa 670 Millionen Euro
  • Mögliche Fertigstellung: ab 2019

Variantenuntersuchung 2004

Im Herbst 2003 begann die Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) die Variantenuntersuchung für die U2-Süd.

Von Beginn der Planungen an war es das Ziel, eine optimale Erschließungsqualität bestehender und zukünftiger Wohngebiete und Arbeitsplatzstandorte zu erreichen, die nicht schon von der U1 oder der U3 erschlossen sind.

Variantenuntersuchung 2009/2010

Aufgrund von geänderten städtebaulichen Rahmenbedingungen und erhöhten Anforderungen an Sicherheits- und Brandschutzauflagen wird die U2-Süd-Verlängerung noch einmal einer Bewertung unterzogen. Eine vertiefte Variantenuntersuchung ist abgeschlossen. Diese wird Grundlage für eine wienweite Evaluierung aller U-Bahn Planungen sein.

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