Bewertung und Analyse der Trassenvarianten - Variantenuntersuchung 2004 zur U2-Süd-Verlängerung

Nach dem Erfassen aller relevanten Rahmenbedingungen wurden mögliche Trassenführungen erarbeitet und einer systematischen Bewertung unterzogen. Grundlage der Variantenuntersuchung waren neben den Rahmenbedingungen die Funktionen, die die U2-Süd erfüllen soll:

  • Bestmögliche Erschließung der bestehenden Wohnbevölkerung und Arbeitsplätze, die nicht direkt von den U-Bahn-Linien U1 oder U3 erschlossen sind
  • Erschließung der Stadtentwicklungsgebiete Aspanggründe (Eurogate), St. Marx, Arsenal sowie des geplanten Stadtteils südlich des neuen Hauptbahnhofes
  • Optimale Ergänzung und Verbesserung des öffentlichen Verkehrsnetzes durch Anbindung an vorhandene Umsteigeknoten

Gegenüberstellung von Wirkung und Kosten

Die unter diesen Gesichtspunkten entwickelten Varianten wurden einer Analyse von Wirkung und Kosten unterzogen. Die Kriterien dabei waren auf der Wirkungsseite:

  • Erschließung der Wohnbevölkerung und der Arbeitsplätze, getrennt in bestehende beziehungsweise geplante Stadtviertel
  • Wirkungen auf den öffentlichen Verkehr im Hinblick auf das Straßenbahn- und Busnetz
  • Stadt- und Umweltverträglichkeit (zum Beispiel Störungen der Wohnbevölkerung, Beeinträchtigung von Tieren, Pflanzen, Grundwasser, erforderlicher Grunderwerb)

Die Kriterien in Bezug auf die Kosten waren:

  • Investitionskosten
  • Betriebskosten

Das Ergebnis der Untersuchung war ein Hauptvorschlag mit den Stationen Schwarzenbergplatz, Rennweg, Eurogate St. Marx, Arsenal und Gudrunstraße.

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