Befragung "Gehen in Wien" 2013

Wie das Gehen erlebt wird, kann sehr unterschiedlich sein. In einer Studie wurden die Vielzahl an Vorteile, aber auch die Hemmnisse des zu Fuß Gehens, erarbeitet.

Gehen ist ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens, es ist die natürlichste Fortbewegungsart und die Grundlage aller Mobilität. 28 Prozent der Wege in Wien werden zu Fuß zurückgelegt und da sind die kurzen Wege zu U-Bahn oder zum Parkplatz noch nicht eingerechnet. Der Wert des zu Fuß Gehens ist unbestritten für Körper, Geist und Umwelt.

Zum Gehen besonders gut geeignet sind Entfernungen von unter einem Kilometer. Wenn man berücksichtigt, dass jede zweite Strecke, die mit dem Auto gefahren wird, kürzer als fünf Kilometer und jede vierte Strecke kürzer als drei Kilometer ist, dann ist erkennbar, welch großes Potential besteht, diese Wege zu Fuß zurückzulegen.

Der Großteil der befragten Wienerinnen und Wiener geht häufig (80 Prozent) und gerne (60 Prozent) zu Fuß. Der Stellenwert des Gehens in der Gesellschaft wird jedoch als gering betrachtet. So glauben nur 18 Prozent der Befragten, dass Gehen für Politikerinnen und Politiker ein wichtiges Thema ist.

Ergebnisse der Studie

Download

Der Endbericht zur Studie "Nutzerinnen- und Nutzerbefragung: Was gefällt am Gehen und was hält davon ab?" steht im Wissensmanagement gratis als Download zur Verfügung.

Methodik

Um die Meinung der Wienerinnen und Wiener über Qualitäten und Probleme des zu Fuß Gehens zu erfragen, wurde das Büro FACTUM OG von der Abteilung für Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) beauftragt, eine Studie zu dem Thema durchzuführen. Ziel war es herauszufinden, was am Gehen in Wien gefällt und was davon abhält. Neben einer Literaturrecherche wurden 18 Tiefeninterviews und zwei Fokusgruppen-Diskussionen durchgeführt. Darüber hinaus wurden 618 Wienerinnen und Wiener in Straßeninterviews befragt, wobei eine Streuung nach Alter, Geschlecht und Bezirk erfolgte. Die Ergebnisse der Studie wurden anschließend in einem Workshop mit Expertinnen und Experten diskutiert.

Weiterführende Informationen

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