Aktuelle Projekte im Südraum Favoriten

Viola Park

Modellansicht des Stadtenwicklungsgebiets

Mit der Verlängerung der U-Bahn-Linie U1 vom Reumannplatz bis Oberlaa entstand am Verteilerkreis Favoriten die neue U-Bahn-Station Altes Landgut. In unmittelbarer Nähe davon, zwischen dem Erholungsgebiet Laaer Wald und dem Fußballstadion Austria Wien, befindet sich das Stadtentwicklungsgebiet "Viola Park". Hier sollen rund 800 Wohnungen sowie ein Sportgymnasium, Kindergärten, ein SeniorInnen-Wohn- und Pflegeheim sowie Nahversorgungseinrichtungen entstehen.

Dazu fand im Jahr 2012 ein städtebaulicher Wettbewerb statt, den das Architekturbüro König Larch gewonnen hat. Das Ergebnis wurde im Zuge einer BürgerInnen-Informationsveranstaltung vorgestellt und dient als Grundlage für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan. Für einen Teilbereich wurde bereits mit dem Plandokument 8069 ein solcher erlassen (Gemeinderatsbeschluss vom 25. September 2014). Derzeit befindet sich ein weiterer und abschließender Flächenwidmungs- und Bebauungsplan in Bearbeitung.

Die öffentliche Auflage des aktuellen Widmungsverfahrens nach der Bauordnung für Wien fand von 2. Mai bis 13. Juni 2019 statt.

Viola Park 2

Luftbild Projektgebiet, neue Häuser türkis eingefärbt

Neben der Generali Arena und dem Viola Park ist die Errichtung eines weiteren Wohnquartiers, Viola Park 2, geplant. Neben ungefähr 800 Wohneinheiten - sowohl gemeinnütziger Wohnbau wie auch frei finanzierter Wohnbau - soll ein Nahversorger, ein SeniorInnenwohnheim, eine belebte Erdgeschoßzone sowie ein Sport-BORG errichtet werden.

Am 8. und 9. Mai 2019 fand eine Informationsveranstaltung statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich über das Vorhaben, das als Grundlage für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan dient, informieren. Vertreterinnen und Vertreter der Stadtplanung sowie externe Expertinnen und Experten standen vor Ort für Fragen zur Verfügung.

Veranstaltungsplakate

FH Campus Wien

Rendering, 4-stöckiger Bau

Mit der Erweiterung der U-Bahnlinie U1 ist der Fachhochschul-Campus Wien sehr gut an das höherrangige öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Ebenso schließen großzügige Grünflächen an das Gebiet an und verbinden den Campus mit dem angrenzenden Landschaftsschutzgebiet.

Der Fachhochschul-Campus Wien am Alten Landgut soll baulich erweitert werden und zukünftig Platz für etwa 12.000 Studierende bieten. Des Weiteren soll ein Studentenheim errichtet werden. Im Jahr 2016 fand dazu ein städtebaulicher Ideenwettbewerb statt, welchen das Architekturbüro Delugan Meissl gewonnen hat. Das Ergebnis wurde im Zuge einer BürgerInnen-Informationsveranstaltung vorgestellt und dient als Grundlage für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan, der ab 5. März 2020 in der Öffentlichen Auflage ist.

Umgebungsbereich Endstelle U1 Oberlaa

An der Kuhtrift und Kurbadstraße

Visualisierung, mehrstöckiger Neubau

Durch die Verlängerung der U-Bahnlinie U1 wurde vor allem der Bereich an der neuen Endstation Oberlaa stark aufgewertet. Diese Erschließung hat aber auch zu einer verstärkten Entwicklungsdynamik geführt, vor allem auf bisher wenig genutzten Flächen.

Im Winter 2015 beziehungsweise Frühling 2016 wurde ein kooperatives Planungsverfahren für den gesamten "Umgebungsbereich Endstelle U1 Oberlaa - Projekt Kurbadstraße und An der Kuhtrift" durchgeführt. Gemeinsam mit ExpertInnen, VertreterInnen der LiegenschaftseigentümerInnen und 3 Architekten-Teams (Superblock, M&S, gerner-gerner) wurde ein Bebauungskonzept erarbeitetet, das die Grundlage für den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan darstellt.

Hauptaugenmerk liegt dabei auf:

  • Wohnnutzung
  • Hohe Nutzungsflexibilität: nutzungsneutral gestaltete Erdgeschoßzone, alternative Wohnformen und ergänzende Nutzungen

Insgesamt sollen auf den beiden Projektarealen circa 1.200 Wohneinheiten entstehen.

Im Zuge der oben beschriebenen Planungen fanden 2 Informationsveranstaltungen statt - eine im Juni 2015 und eine weitere im Mai 2016.

Haschahof in Rothneusiedl

Altes Ziegelgebäude

Der Haschahof in Rothneusiedl ist der letzte Vierkanter Wiens. Der historische Ziegelbau wurde um 1900 errichtet und soll nun wiederbelebt werden. Er befindet sich am nördlichen Rande des Stadtentwicklungsgebiets Rothneusiedl und wird als ein wichtiges Bindeglied zwischen Bestandsstadt und Neubaugebiet gesehen.

Im Jahr 2019 fand ein Interessenten-Auswahlverfahren, ausgelobt vom Eigentümer, dem Wohnfonds Wien, statt. Das Team "Zukunftshof Stadtlandwirtschaft" mit dem Schneckenbauern Andreas Gugumuck, hat die Ausschreibung für die Zwischennutzung des Gutshofs gewonnen.

Mit dem Zukunftshof soll ein identitätsstiftendes Zentrum entstehen und von Produktion bis Forschung die künftige Stadtentwicklung des Projektgebiets Rothneusiedl mitgestaltet werden.

Verantwortlich für diese Seite:
Stadtentwicklung Wien
Kontaktformular