stadtfit? - Die Stadt als Fitnesscenter

Archivmeldung: Bitte beachten Sie, dass diese Inhalte möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Ein Projekt zur Gesundheitsförderung im öffentlichen Freiraum

Logo Stadtfit

Zum Projekt

Das Projekt "stadtfit - Die Stadt als Fitnesscenter" beschäftigt sich mit der Frage, wie weit sich der öffentliche Freiraum der Stadt zur Gesundheitsförderung eignet. Ziel ist es, Impulse im öffentlichen Freiraum der Stadt zu setzen, die es ermöglichen, Situationen aus dem urbanen Alltag für die eigene Fitness zu nutzen. Denn die Erhöhung der täglichen Bewegungszeit durch ein bewegungsfreundliches Umfeld stellt die effizienteste Form der Gesundheitssicherung dar.

Das Projekt besteht aus folgenden vier Arbeitsschritten:

  • Begehungen und Beobachtungen im öffentlichen Freiraum der Stadt, um potenzielle "Bewegungsorte" in der Stadt zu finden
  • Interviews mit unterschiedlichen Zielgruppen, um Bedürfnisse und Wünsche der Menschen in Bezug auf Bewegung im öffentlichen Raum zu erforschen
  • abgeleitet aus den Ergebnissen der ersten beiden Arbeitsschritte: Erstellung eines Kataloges mit Übungen für Fitness im öffentlichen Freiraum (am Beispiel von Margareten)
  • stadtfit-Aktionstag: mit dem stadtfit-Aktionstag wird in kleinem Maßstab gezeigt, wie die Stadt als Fitnesscenter aussehen kann. An diesem Tag bietet das Projektteam die Möglichkeit, ausgewählte Übungen aus dem Katalog auszuprobieren.

Die wichtigsten Ergebnisse

Hemmschwelle für unkonventionelle Bewegung ist sehr hoch

Ein wichtiges Ergebnis der Arbeit ist, dass die Menschen grundsätzlich bereit sind, den öffentlichen Freiraum der Stadt für ihre Fitness zu nutzen, die Art der Bewegung aber nicht auffällig sein darf. Das bedeutet, dass die Hemmschwelle, sich auffällig in der Öffentlichkeit zu bewegen, sehr hoch ist.

Aus diesem Grund hat sich das Projektteam vorhandene Bewegungs- und Verhaltensmuster im öffentlichen Freiraum zu Nutze gemacht und diese als Anknüpfungspunkte für die stadtfit-Aktivitäten verwendet. Denn im Rahmen üblicher Bewegungs- und Verhaltensmuster ist die Hemmschwelle zur Teilnahme automatisch niedriger, außerdem lassen sich bekannte Bewegungsabläufe leicht in den Alltag integrieren.

Für stadtfit hat das Team die "kleine Bewegung" gewählt. Das heißt, es gibt Übungen, die sehr unauffällig, fast nicht sichtbar sind. Denn Übungen mit ausladenden Bewegungen sind sehr auffällig und sie bringen die Menschen ins Schwitzen. Das bedeutet, dass sie auf alltäglichen Wegen, zum Beispiel auf dem Weg in die Arbeit, nicht durchzuführen sind.

Spaß und Entspannung ist wichtig

Spaß und Entspannung sind den Menschen für ihre geistige und körperliche Fitness wichtig. Genauso wichtig, wie die Bewegung. Beide Komponenten dürfen auch nicht außer Acht gelassen werden, bei dem Versuch, den öffentlichen Raum zu einem Ort der Bewegungsvielfalt und -freude zu machen.

Für jeden etwas

Um viele Menschen zu erreichen, ist die breite Angebotspalette sehr wichtig. Die stadtfit-Stationen sollten alle ansprechen. Also die stark trainierte und sehr fitte Marathonläuferin, den 70-jährigen Pensionisten und das Kindergartenkind.

Projektpartner

  • MA 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung
  • Fonds Gesundes Österreich (Projektförderung)
Verantwortlich für diese Seite:
Stadtentwicklung Wien
Kontaktformular