Rotenturmstraße neu

Die Rotenturmstraße soll umgestaltet werden. Bei einem BürgerInnen-Dialog wurden Ideen und Wünsche zum Umbau gesammelt. Die Ergebnisse daraus sowie von Gesprächen mit Geschäftstreibenden flossen in die Planung ein.

Die Rotenturmstraße ist eine der am stärksten frequentierten Straßen der Wiener Innenstadt. In Zukunft werden Fußgängerinnen und Fußgänger auf dieser wichtigen Verbindung zwischen Stephansplatz und Schwedenplatz mehr Platz bekommen.

Planungsergebnis: Bäume, Brunnen, Sitzgelegenheiten

Schaubild von oben auf eine Straßenfläche mit Bäumen, Sonnenschirmen strukturiert

Blick Richtung Schwedenplatz

Blick in einen Straßenraum, viele Menschen unterwegs, heller Bodenbelag in einer Ebene

Vom Schwedenplatz Richtung Fleischmarkt


Das Büro Katzberger wurde im Verhandlungsverfahren mit der Gestaltung der Straße betraut. Eine klare Zonierung soll Überblickbarkeit und Struktur in den Raum bringen. So wird es entlang der Fassaden einen 70 Zentimeter breiten Bistrostreifen für Tische und Sessel oder Warenausräumungen, Pflanztröge geben. Danach werden durchgängig zumindest 4 Meter den Gehenden zur Verfügung stehen.

Wichtigstes Gestaltungselement ist die versetzte Baumallee, die sich vom Schwedenplatz über den Fleischmarkt bis zum Lichtensteg zieht. Diese wird durch 3 Brunnen ergänzt, die in heißen Sommern ein kühlendes Element in den Straßenraum bringen werden.

BürgerInnen-Dialog

Auf Einladung der Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) fand am 20. September 2018 ein BürgerInnen-Dialog zur Neugestaltung statt. Im Rahmen eines "Open House" brachten interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen, Anregungen und Wünsche ein. Als Ansprechpersonen standen Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Wien sowie der mit der Planung beauftragte Architekt Paul Katzberger zur Verfügung. Bei einer weiteren Veranstaltung am 3. Dezember 2018 wurden die Planungsergebnisse vorgestellt und diskutiert.

Menschen stehen um einen Tisch und diskutieren
Ein Mann schreibt auf einen Zettel seine Wünsche

Anregungen, Wünsche und Vorschläge

  • Mehr Grün, mehr Bäume, Bänke beziehungsweise Sitzgelegenheiten und Wasser
  • Verkehrsberuhigung, bessere Luft
  • Lärmeindämmung und Nachtruhe
  • Leitsystem für Fußgängerinnen und Fußgänger beziehungsweise Touristinnen und Touristen
  • Neuordnung der Schanigärten (eventuell Reduktion), attraktive beziehungsweise attraktivere Einkaufsmöglichkeiten
  • Parken: Erhaltung bestehender Parkplätze im Vergleich zu weniger Parkplätzen, Einrichtung von Garagen mit Sondertarifen für Anrainerinnen und Anrainer
  • Ladezonen: sollen ausreichend vorhanden und zeitlich flexibel gestaltet werden, Seitengassen
  • Radfahren in beiden Richtungen im Vergleich zu Radstrecke in Parallelstraße
  • Taxistandplätze: erhalten im Vergleich zu einschränken, bündeln
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