Entwicklungsgebiet Raffenstättergasse

Im Nahbereich der Hochbahntrasse der Straßenbahnlinie 26 soll auf den überwiegend ungenutzten Baulandflächen ein von Wohnnutzung dominierter neuer Stadtteil entstehen.

Luftbild über Raffenstaettergasse

In einem kooperativen Planungsverfahren wurde mit breiter Beteiligung aller Interessensgruppen und mit Fachleuten eine Neuordnung der Nutzungen für das gesamte Planungsgebiet erarbeitet. Dabei wurden das Umfeld sowie Festlegungen für Freiraum, Verkehr und Städtebau berücksichtigt.

Städtebauliche Überlegungen

Das etwa 100.000 Quadratmeter große Entwicklungsgebiet entlang der ÖBB-Trasse zwischen der Hirschstettner Straße und dem Villaweg im 22. Wiener Gemeindebezirk, soll aufgeteilt auf mehrere Baufelder, entwickelt werden. Neben der Fokussierung auf leistbaren Wohnraum wird großes Augenmerk auf die Frei- und Grünraumvernetzung sowie auf die Optimierung der Wegeverbindungen gelegt. Die städtebaulich verträglichem bauliche Dichten und Höhen wurden im Zuge des kooperativen Planungsverfahrens erarbeitet.

BürgerInnen-Beteiligung

Das kooperative Planungsverfahren wurde im konstruktiven Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt. Bei drei Veranstaltungen gab es für die lokalen Expertinnen und Experten die Gelegenheit sich über die Ziele und den Stand des Verfahrens zu informieren sowie eigene Anregungen und Hinweise einzubringen. Vertreter der Kleingartenanlage und der Gartensiedlung waren Mitglieder der Steuerungsgruppe. Sie begleiteten die Kolloquien und brachten die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger ein.

Mann vor einer Plandarstellung spricht zur Gruppe Menschen in einem Sitzkreis sprechen miteinander

Ergebnis des Kooperativen Planungsverfahren

Plangebiet Raffenstättergasse

Abgestimmt auf die bestehende Bebauung soll im Nahbereich der Kleingartenanlage eine kleinteilige verzahnte Bebauungsstruktur mit einer maßvollen Gebäudehöhe entstehen. Die Dichte und Gebäudehöhe nimmt im Bereich Bahntrasse und Hirschstettner Straße zu. Für das Plangebiet wurden drei Hochpunkte mit einer Gebäudehöhe von höchstens 35 Meter definiert.

Ein Hauptaugenmerk der Erschließung des Entwicklungsgebiets liegt bei einem dichten Wegenetz für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer. Es wird auf qualitative Frei- und Grünraumversorgung geachtet und für Flächen für zwei Kindergärten und eine Volksschule gesorgt.

Das Ergebnis des kooperativen Planungsverfahrens dient als Grundlage für die künftige Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung. Im Zuge des Widmungsverfahrens besteht gemäß Bauordnung für Wien für die Bevölkerung eine weitere Möglichkeit öffentlich Einsicht und Stellung zum Planentwurf zu nehmen.

Weiterführende Informationen

Verantwortlich für diese Seite:
Stadtentwicklung Wien
Kontaktformular