Ergebnis des ExpertInnen-Gremiums Otto-Wagner-Areal

Das ExpertInnen-Gremium unter der Leitung von Architekt Adolf Krischanitz untersuchte eine mögliche Bebauung im Osten des Otto-Wagner-Areals. Im April 2013 veröffentlichte das Gremium einen Schlussbericht mit einer neun Punkte umfassenden Empfehlung.

  • Der Ostteil muss im funktionalen und räumlichen Zusammenhang mit dem Gesamtareal betrachtet werden.
  • Das Gesamtareal des OWS soll im Eigentum der öffentlichen Hand bleiben und kann mit zeitlich begrenzten Nutzungsrechten (zum Beispiel im Baurecht) auf Basis genauer Gestaltungsrichtlinien vergeben werden.
  • Für das Gesamtareal sollen in Abhängigkeit der Absiedlungspläne Nachnutzungsszenarien entwickelt und kontinuierlich umgesetzt werden.
  • Eine ehemöglichst zu gründende Trägerbetriebsgesellschaft soll das ganze Areal verwalten.
  • Im Hauptteil und im westlichen Sanatoriumsbereich dürfen in den Freiflächen und zwischen den Pavillons keine Neubauten errichtet werden.
  • Für das gesamte Areal ist ein Parkpflegewerk auszuarbeiten.
  • Die Grünstreifen zwischen Sanatoriumsbereich und Hauptareal beziehungsweise Ostareal sind wesentliche räumliche Ordnungselemente der Gesamtanlage und dürfen daher nicht oberirdisch verbaut werden. Die Achse Pathologie-Kirche muss frei bleiben.
  • Die Umnutzung aller Bestandsgebäude ist nur unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten möglich.
  • Es soll ein Testplanungsverfahren unter Teilnahme von ausgewählten, qualifizierten Architektinnen und Architekten im diskursiven Verfahren mit dem ExpertInnen-Gremium OWS stattfinden, um potenzielle Baufelder und deren Gestaltung im Ostteil auszuloten. Architektinnen und Architekten aus dem ExpertInnen-Gremium können nicht am Testplanungsverfahren teilnehmen, sie werden beratend eingebunden.

Schlussbericht

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