Ergebnis der Hauptmediation zum Otto-Wagner-Areal

Menschengruppe unterwegs auf dem Otto-Wagner-Areal

Wie das Areal des Otto-Wagner-Spitals in Zukunft aussehen und genutzt werden könnte, hat eine Expertinnen- und Expertenkommission unter Leitung des Architekten Adolf Krischanitz dargelegt. Mit dem Ergebnis der unabhängigen Kommission ist das Mediationsverfahren rund um das Areal abgeschlossen.


Vorschläge für die Zukunft des Areals

Krischanitz zählt neun Vorschläge für die Stadtregierung auf, welche die Expertinnen und Experten seit November 2012 erarbeitet haben. So soll das Areal nicht in Ost- und Westhälften geteilt, sondern als Ganzes behandelt werden. Eine neu gegründete Trägergesellschaft soll die komplette Fläche verwalten und somit auch für die Gartengestaltung zuständig sein.

Gemäß architektonischen Besonderheiten wie freier Sichtachsen sollen Grün- und Freiflächen unbebaut bleiben. Außerdem sollen Gebäude nur im Sinne des Denkmalschutzes anderweitig genutzt werden. Mit einer Absiedlung aller derzeitigen Einrichtungen rechnet das Gremium in rund zwölf Jahren. Danach sei es am sinnvollsten, die Gebäude zu medizinischen Zwecken und für Wohnungen zu nutzen. Das gesamte Otto-Wagner-Areal soll im Besitz der Stadt bleiben.

Testplanungsverfahren

Als letzten Punkt fordert die Kommission ein probeweises Planungsverfahren: Nach dessen Abschluss in etwa vier Monaten soll eine Empfehlung gegeben werden, wie man Bebauungsplan und Flächenwidmung des Areals überarbeiten kann.

Kommission begrüßt konstruktiven Austausch

Das Tagen der Expertinnen- und Expertenrunde war ein Ergebnis der Mediation zum Otto-Wagner-Areal, die von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou im März 2012 beauftragt wurde. In der Mediationsrunde vertreten waren:

  • GESIBA
  • VAMED
  • Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft
  • Stadtteilplanung und Flächenwidmung (MA 21)
  • Bürgerinitiative Steinhof

Im Statement der Mediationsrunde heißt es:

Wir begrüßen die von den ExpertInnen präsentierten Punkte. Diese decken sich weitgehend mit den erarbeiteten Ergebnissen der Hauptmediation. Das nun beendete Verfahren hat einen Rahmen zum konstruktiven Austausch geboten. Es ist gelungen, gemeinsame Standpunkte zu erarbeiten, die die Basis für weitere Entwicklungen darstellen sollen.

Mediationsvereinbarung

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