Ergebnisse der Entwicklungsplanung zum Otto-Wagner-Areal

Ein Entwicklungsplan zur möglichen Nutzung des Ostteils des Otto-Wagner-Areals sieht weniger Baufläche und weniger Wohnungen vor. Die Grünflächen bleiben größtenteils unangetastet.

Visualisierung des künftigen Otto-Wagner-Areals

Die Ergebnisse eines Entwicklungsverfahrens für das Otto-Wagner-Areal wurde am 6. November 2013 von den Architekten Christoph Luchsinger, Adolf Krischanitz und Dietmar Steiner präsentiert. Sechs Wiener Architekturbüros erarbeiteten in Zusammenarbeit mit einem ExpertInnen-Gremium unter der Leitung von Luchsinger ein Dossier. Es zeichnet eine künftige Nutzung des Ostteils des Otto-Wagner-Areal auf.

Insgesamt wurden elf Baufelder ausgelotet: vier rund um die Pathologie, die restlichen sieben im Nordosten. Mit einer Maximalhöhe von 16 Metern sollen sich die Ziegelbauten in die Silhouette des historischen Bestands eingliedern. Damit einigte man sich auf eine minimale zusätzliche Bebauung im Kontext mit dem Ensemble.

Mögliche Nutzungen

Die Gesamtbaufläche von rund 20.000 Quadratmetern bietet demnach Platz für 160 Einheiten. Das ist eine bedeutende Reduktion gegenüber den ursprünglich geplanten 60.000 Quadratmetern. Neben Wohnungen könnten in den Gebäuden auch Kinderhorte und medizinische Einrichtungen einziehen. Die Grünflächen bleiben größtenteils unangetastet, der Baumbestand bleibt erhalten: Von den zehntausenden Bäumen auf dem Gelände müssen maximal 100 umgesiedelt werden. Die neuen Gebäude sollen über eine zentrale Zufahrt erreichbar sein. Es kann so die VAMED-Tiefgarage gemeinschaftlich genutzt werden.

Mediationsverfahren

Die Pläne wurden der Bürgerinitiative bereits am 5. November vorgestellt. Das Planungsverfahren war Teil der neun Vorschläge, die das ExpertInnen-Gremium im Zuge einer Mediation erarbeitete. Dieses war von Vizebürgermeistern und Planungsstadträtin Maria Vassilakou eingesetzt worden.

Entwicklungsplan

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