Ausgangslage - Mediationsverfahren Otto-Wagner-Areal

Begehung im Otto-Wagner-Areal

Gemeinsame Begehung des Areals mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern

Seit Sommer 2011 waren mögliche Neubauprojekte im östlichen Teil des Otto-Wagner-Areals Gegenstand einer breiten öffentlichen Diskussion. Die VAMED wollte dort ein Rehabilitationszentrum errichten, die GESIBA 620 Wohnungen. Im Juli 2011 begann die VAMED mit Bauarbeiten für das Rehabilitationszentrum. Daraufhin entstand Besorgnis bei der Bevölkerung, dass auch die GESIBA unmittelbar mit dem Wohnbau beginnen würde, obwohl noch keine Detailpläne für eine Wohnbebauung vorlagen.

Bürgermeister Michael Häupl hat deshalb am 28. Oktober 2011 die Entscheidung getroffen, einen Stopp über das GESIBA-Projekt auf dem Areal zu verhängen. Die Zahl der geplanten 620 Wohnungen wurde auf rund 400 verringert. Aber auch der geplante Bau der rund 400 verbleibenden Wohnungen wurde infrage gestellt. Bürgermeister Michael Häupl hat Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou damit beauftragt, das Projekt gemeinsam mit der GESIBA sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerinitiativen neu aufzusetzen.

Lösungsmöglichkeiten gemeinsam erarbeitet

Von zentraler Bedeutung ist, die Bürgerinnen und Bürger bei Neuplanungen von Beginn an miteinzubeziehen und umfassend zu informieren. Aus diesem Grund gab es am 21. Dezember 2011 mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine gemeinsame Begehung des Areals. Dabei wurde klargestellt, dass der weitere Planungsverlauf offen bleibt. Dennoch müssen Lösungen für die bestehenden, unter Schutz stehenden Gebäude gefunden werden. Nur so können sie auch für künftige Generationen erhalten bleiben und weiterhin genutzt werden.

Als nächster Schritt erfolgte ein Mediationsverfahren und darauf aufbauend die Einsetzung eines ExpertInnengremiums, das die Durchführung einer Entwicklungsplanung empfohlen.

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