Wohnallee mit Bildungscampus - Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof

Stadtplanansicht von oben, eingezeichnetes Plangebiet

Die "Wohnallee mit Bildungscampus" liegt im Zentrum des Nordbahnhofgeländes.

Das Projekt "Wohnallee mit Bildungscampus" wird zwischen dem bereits bebauten Gebiet rund um den Rudolf-Bednar-Park und dem Gelände umgesetzt, für das das neue städtebauliche Leitbild 2014 erarbeitet wurde.

Bebauung

Das Areal für das Projekt ist rund 6,5 Hektar groß. Darauf sollen neben einem weiteren Bildungscampus (geplante Eröffnung: Herbst 2020) Gebäude mit rund 770 Wohnungen und rund 90 Heimeinheiten (Fertigstellung: voraussichtlich bis Ende 2019) entstehen. Auch eine rumänisch-orthodoxe Kirche wird errichtet. Durch Geschäfte und Dienstleistungseinrichtungen im Erdgeschoß soll die Bruno-Marek-Allee zu einer lebendigen Straße werden.

Entlang der Bruno-Marek-Allee wird die Bebauung weitgehend geschlossen sein. Unterschiedliche Gebäudehöhen und Rücksprünge lockern das Straßenbild auf und gewährleisten eine gute Belichtung. Akzentuierungen mit bis zu 35 Meter hohen Gebäuden sind im Kreuzungsbereich der Bruno-Marek-Allee mit Am Tabor und der Taborstraße vorgesehen. Zum Bestand hin ist die Höhenentwicklung angepasst.

Raümliches Modell, stilisierte Häuser

3D-Modell der Wohnallee mit Bildungscampus

Planansicht von oben

Bauträger im Plangebiet


Wohnbauprojekte

Bauträger

Verkehrskonzept

  • Gute Erreichbarkeit im öffentlichen Verkehr durch Verlängerung der Straßenbahnlinie O über Am Tabor und Bruno-Marek-Allee bis zur Kreuzung Taborstraße/Leystraße, wo in einer 1. Ausbaustufe eine Gleisschleife errichtet werden soll
  • Trassenfreihaltung zur Ermöglichung von mittel- bis langfristig weiteren sinnvollen ÖV-Führungen
  • Minimierung des Kfz-Verkehrs und Unterbindung des Durchzugsverkehrs mittels Durchfahrtssperren
  • Schaffung eines attraktiven Angebots für den Fuß- und Radverkehr mit breiten Gehsteigen, verkehrsberuhigten Bereichen, einem dichten Fußwege- und Radverkehrsnetz sowie ausreichend Radabstellanlagen
  • Schaffung von Sammelgaragen und Festlegung von Ein- und Ausfahrtensperren
  • Stellplatzregulativ von 50 Prozent der nach dem Wiener Garagengesetz erforderlichen Stellplatzzahl
  • Angemessene Anzahl von Stellplätzen im Straßenraum, wobei dieser vorrangig dem attraktiven Aufenthalt beziehungsweise für umweltverträgliche Verkehrsarten zur Verfügung gestellt werden soll
  • Adaptierung Busführung Linie 82A

Erschließungskonzepte

Geplantes Straßennetz im Gebiet Wohnallee mit Bildungscampus

Straßennetz

Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Gebiet Wohnallee mit Bildungscampus

Öffentlicher Verkehr


Flächenwidmungs- und Bebauungsplan

Am 20. Februar 2015 wurde für diesen Bereich vom Gemeinderat ein neuer Flächenwidmungs- und Bebauungsplan (Plandokument 8109) beschlossen.

Weiterführende Informationen

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