Siegerprojekt des Ideenwettbewerbs "Nordbahnstraße-Innstraße"

Anstatt das Areal zuzubauen, soll es der Stadt als unverwechselbarer Freiraum zurückgegeben werden. Um diesen Freiraum zu ermöglichen, konzentriert sich die gesamte bauliche Entwicklung an den Rändern des Areals und vermittelt als durchlässige Parkkante zwischen der bestehenden Stadtstruktur und dem neuen Freiraum. Die konsequente Anordnung der Bebauung an den Rändern ermöglicht eine drastische Reduktion der notwendigen Erschließungsanlagen. Viele Baufelder liegen an bereits bestehenden Straßen.

Damit formuliert das Projekt eine zukunftsweisende Strategie für eine Stadtentwicklung, die Ressourcen schont, indem sie gleichzeitig Mehrwert generiert.

Die Ersparnis bei den öffentlichen Investitionen ermöglicht den für die innere Stadterweiterung notwendigen Freiraum.

Über das Aufgreifen vorhandener Potenziale zeigt das Projekt, wie die wesentlichen, meist in Widerspruch stehenden Qualitäten heutiger Stadtentwicklung miteinander versöhnt werden können: Verdichtung und Freiraum, Ökonomie und Mehrwert, Identität und Offenheit.

Das Siegerprojekt bildete die Basis für die Erstellung des städtebaulichen Leitbildes 2014.

Team

  • Bernd Vlay & Lina Streeruwitz, STUDIOVLAY, Wien
  • Mitarbeit: Julia Wieger, Ruth Tortosa Esquembre, Julián Ruere, Nikolaus Rach, Daniel Niens, Peter Pernell, Bernhard Eberstaller
  • Freiraumplanung AGENCE TER: Henri Bava, Hartmut Friedel, Björn Dittrich, Johanna Schmotzle
  • Verkehrsplanung Traffix: Andreas Käfer, Katharina Horvath

Konzept

Freiraumplan

Städtebauliches Konzept (3-D-Ansicht) (Großansicht: 835 KB JPG)

Lageplan

Städtebauliches Konzept mit Detailplänen (Großansicht: 1 MB JPG)


Erdgeschoßnutzung

Urbane Syntax mit einzelnen Baufeldern (Großansicht: 740 KB JPG)

Gebäudeschnitte

Freiraumnutzung und Gebäudeschnitte (Großansicht: 870 KB JPG)


Raumbildende Infrastruktur

Campus mit Detailplänen (Großansicht: 950 KB JPG)

3D Modell

3-D-Modell

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