Ziele - Matzleinsdorfer Platz Süd

Wesentliche Zielsetzungen sind eine bessere Vernetzung mit der Umgebung und die Anbindung an die U-Bahn-Linie U2.

Luftaufnahme, Matzleinsdorfer Platz

Raumstrukturen sollen aufgewertet und neue Erholungsräume geschaffen werden. Generell ist die Mischung unterschiedlicher Nutzungen, die untereinander durch attraktive Verbindungen vernetzt sind, vorgesehen. Die Schaffung eines belebten Stadtteils soll so unterstützt werden.

Attraktive Frei- und Grünräume

Die Versorgung mit Frei- und Grünräumen im Stadtteil ist derzeit nicht ausreichend. Die Schaffung von qualitativ hochwertigen Frei- und Grünräumen ist insbesondere im Hinblick auf die beabsichtigen Wohnnutzungen zu gewährleisten. Es sollen gestaltete und nutzbare Freiräume geschaffen werden, die auch für Anrainerinnen und Anrainer des Bezirks nutzbar sind.

Zusammenhängende Radverbindungen und Attraktivierung des Radnetzes

Der Radverkehr spielt gegenwärtig eine untergeordnete Rolle. Es sind zwar teilweise Radwege vorhanden, jedoch wird keine zusammenhängende Netzqualität erreicht. Eine entsprechende Aufwertung der Situation ist durch die Planung von Lückenschlüssen herzustellen.

Attraktive Wegeverbindungen

Für Fußgängerinnen und Fußgänger ist die Situation innerhalb des Projektgebietes derzeit aufgrund der langen Wartezeiten an den Ampeln und der fehlenden Grünflächen beziehungswiese Baumreihen weniger attraktiv.

Die unterirdische Verbindung unter der Triester Straße wird mit Beginn der U-Bahnbauarbeiten aufgelassen werden. Die Durchwegung beziehungsweise Vernetzung des Planungsgebiets zur künftigen U-Bahn- und S-Bahn-Station mit den umliegenden Wohnquartieren und den angrenzenden Bezirksteilen für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer soll durch breite Wege und Grünelemente attraktiver gestaltet werden. Diese Verbindungen sind möglichst kreuzungs- und barrierefrei zu gestalten.

Belebte Erdgeschoßzonen

Wesentlicher Faktor für ein attraktives Quartier sind belebte Erdgeschoßzonen beziehungsweise erweiterte Sockelzonen als Schnittstelle zwischen öffentlichem Raum und privaten Flächen. Im Planungsgebiet sollen Dienstleistungs- und Handelsbetriebe Platz finden.

Soziale Infrastruktur im Stadtteil

Derzeit besteht ein Mangel an sozialer Infrastruktur innerhalb des Planungsgebiets. Im Zuge einer Bebauung sollen neue Einrichtungen wie zum Beispiel ein Kindergarten entstehen.

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