Lebendige Straßen - Neue Impulse für strukturschwache Geschäftsstraßen

Blick in die Mariahilfer Straße

Mit dem Rot/Grünen-Pilotprojekt "Lebendige Straßen" soll den Geschäftsstraßen Lerchenfelder Straße, Hernalser Hauptstraße und Wallensteinstraße neue Dynamik verliehen werden. Das Projekt wird von der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) und den betroffenen Bezirken 7, 8, 17 und 20 finanziert. Die Projektlaufzeit wurde auf drei Jahre festgelegt. Projektbeginn war im April 2008. Die inhaltliche Projektleitung wird von der Geschäftsstelle Infrastruktur und Stadterneuerung der Magistratsdirektion-Stadtbaudirektion wahrgenommen. Projektträger sind die Auftragnehmerinnen und Auftragnehmer der lokalen Gebietsbetreuungen.


Ziele

Leerstehendes Geschäftslokal

Auch alternative Nutzungen für Erdgeschosszonen werden gesucht.

Im Vordergrund steht die Entwicklung von umfassenden "Gebietsmanagements". Neben Bewohnerinnen und Bewohnern sollen verstärkt Hauseigentümerinnen und -eigentümer sowie Unternehmerinnen und Unternehmer in Entwicklungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse eingebunden werden. Dabei sollen Methoden der Aktivierung und Partizipation angewandt werden. Es soll auf bestehenden Initiativen und Strukturen aufgebaut und eine Vernetzung und damit Stärkung derselben erreicht werden. Der Umgang mit leerstehenden Erdgeschosszonen und die damit verbundene Verödung des angrenzenden öffentlichen Raumes wird ein wesentlicher Aspekt sein. Neben dem Versuch, die Attraktivität der Straßen für die jeweiligen Zielgruppen zu erhöhen, sollen deshalb auch alternative Nutzungsmöglichkeiten für Erdgeschosszonen im Sinne einer "lebendigen Straße" entwickelt werden.

Aufgrund der hohen Bedeutung der Kooperation mit der Wirtschaft und den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern vor Ort hat die Wirtschaftskammer Wien mit dem Wiener Einkaufstraßenmanagement eine enge Zusammenarbeit in diesem Projekt zugesagt.

Es sollen neue Wege und Kooperationen für die Aktivierung und Einbindung der Hauseigentümerinnen und -eigentümer in die Entwicklungsprozesse gefunden werden. Dies soll einen ausgewogenen Mehrwert zwischen öffentlichen und privaten Investitionen gewährleisten. Dafür konnte die Wirtschaftskammer Österreich mit dem Verband der Immobilientreuhänder in das Projekt mit eingebunden werden.

Publikation

Eine Publikation zu den Einschätzungen und Erfahrungen aus diesem Projekt ist in der Reihe "Werkstattberichte" erschienen. Sie steht im Wissensmanagement gratis als Download zur Verfügung. Gedruckte Versionen können im Web-Shop Stadtentwicklung bestellt werden.

Kontakt

Ing. Gerhard Berger

Weiterführende Informationen

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Stadtentwicklung Wien
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