Freiraumplanung für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche brauchen Platz im öffentlichen Raum - für Spiel, für Bewegung und Begegnung. Die Erfahrungen, die Kinder in Bewegung und im Spielen machen, sind wesentliche Grundlagen für ihre weitere Entwicklung. Ihre physische und psychische Beweglichkeit und Ausgeglichenheit schulen sie im spielerischen Kontakt mit anderen Kindern. Ihre motorischen Fähigkeiten entwickeln sie beim Laufen auf unebenem Boden, beim Klettern und Balancieren sowie beim "Be-greifen" von Dingen und Pflanzen.

Spiel- und Freiräume im direkten Wohnumfeld sind die ersten Aktionsräume der Kinder. Hier können sie auch unbeaufsichtigt ihre sozialen und motorischen Fähigkeiten entwickeln und in einem (verkehrs-)sicheren Bereich spielen.

Sozialisierungsprozesse und Bewegungsbedürfnisse von Jugendlichen finden in einem wesentlich größeren Aktionsradius statt. Sie brauchen Platz, um Konflikte auszutragen, um soziale Intelligenz zu entwickeln sowie verantwortliches Handeln und Toleranz zu erlernen. Neben Spiel- und Sportplätzen reicht dazu oft einfach der Raum für Möglichkeiten, für Streifzüge oder bespielbare Strukturen aus.

Bespielbare Stadt

Kinder lernen spielend. Um sich später auch frei in der Stadt bewegen zu können, muss ihnen die Möglichkeit zur spielerischen Aneignung der Stadt geboten werden.

Platz mit Wasserspielen und spielenden Kindern im Sommer

Partizipation

Die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in die Planung von Grün- und Freiräumen fördert die Identifikation mit diesen Orten und steigert deren Wertschätzung.

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am Planungsprozess
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Stadtentwicklung Wien
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