Bewegung in der Stadt

Älterer Mann spielt mit mehreren Kindern in einer Funsportanlage Fußball

Was verstehen wir unter Bewegung? Bewegung ist Ausdruck von Lebendigkeit. Bewegung ist Alltag, ist Sport, ist Spiel. Bewegung ist Entwicklung, ist Ausgleich. Bewegung fördert Gesundheit und Wohlbefinden, bei jungen wie bei alten Menschen.

In den vergangenen Jahren hat sich die Bewegungskultur in der Stadt verändert. Neue Formen der sportlichen Betätigung rücken in den Vordergrund. Der Trend geht in Richtung erholungs- und gesundheitsorientierte Bewegung. Joggen, Nordic Walken, Radfahren und Wandern beispielsweise können selbstorganisiert in der wohnungsnahen, frei zugänglichen Umgebung ausgeübt werden.

Darüber hinaus werden urbane Räume für Bewegung und Sport genutzt, die nicht unbedingt dafür konzipiert sind. Diese Rückeroberung der öffentlichen Räume durch unterschiedliche Gruppen geht nicht immer konfliktfrei vor sich, vor allem wenn sich andere Nutzerinnen oder Nutzer be- oder sogar verdrängt fühlen.

Die öffentlichen Grün- und Freiräume Wiens haben damit heute als Sport- und Bewegungsraum wesentlich an Bedeutung gewonnen. Die Herausforderung liegt künftig darin, vielfältig nutzbare, attraktive Bewegungsinfrastrukturen anzubieten, die ein konfliktarmes Nebeneinander aller Ansprüche ermöglichen.

Neben den Projekten "PASEO" und "Gemma raus!", die sich mit Bewegungsaktivitäten älterer Menschen befassen, setzt die Grün- und Freiraumplanung auch Aktivitäten zum Thema Spielen in der Stadt. Darüber hinaus beteiligt sich Wien am EU-Projekt "IMPALA", wo es um qualitätvolle Infrastrukturen für Bewegung (Sportplätze, Wege, et cetera) geht.

Projekte und Studien

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