Barrierefreiheit in der Stadtplanung

Barrierefreier Eingang zum Justizzentrum Wien Mitte mit Stufen und Rampe

Die Berücksichtigung barrierefreier Erreichbarkeit und Nutzbarkeit ist ein wichtiger Aspekt in der Grün- und Freiraumplanung. Der Stadtraum muss für alle Menschen nutzbar sein.

Barrierefreiheit hilft in jeder Lebenslage. Denn dort, wo Menschen mit Rollstühlen fahren können, weil die Wege breit genug sind oder vorhandene Stufen durch Rampen ergänzt werden, um Höhenunterschiede zu überwinden, können auch Eltern mit Kindern leichter unterwegs sein. Einem jungen, sehr mobilen Menschen zeigt oft erst ein Gipsbein wie wichtig es ist, öffentliche Räume auch für Personen mit körperlichen Einschränkungen jederzeit leicht zugängig zu machen.


Ausstellung "Barrierefreie Stadt" (2003)

Taktiles Leitsystem für Straßenquerungen mit akustischem Signalgeber

Anlässlich des "Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderung" fand unter Federführung des Referates Landschafts- und Freiraumplanung eine Ausstellung in der Wiener Planungswerkstatt statt.

Die Ausstellung "barriere frei! - stadt ohne hindernisse?" zeigte vielfältige Hindernisse im öffentlichen Raum und stellte Ideen und Maßnahmen zu ihrem Abbau vor. Ziel war es, die Gesellschaft für Barrieren im Alltag und im öffentlichen Raum zu sensibilisieren sowie über Verbesserungspotenziale zu informieren. Mittlerweile ist Barrierefreiheit für die Dienststellen der Stadt Wien selbstverständliche Alltagspraxis.

Ausstellung "Barrierefreie Stadt" (2003)


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