Intake Workshop Vienna - TRANSFORM

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Der zweitägige Workshop von 17. bis 18. September 2013 in Wien war Teil des im 7. EU-Rahmenprogramm geförderten Smart City-Projektes TRANSFORM, bei dem die Stadt Wien neben Kopenhagen, Amsterdam, Hamburg, Lyon und Genua Projektpartnerin ist.

Männer und Frauen in Sitzreihen hören zu

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops

Ziel des Workshops war, die zukünftigen Herausforderungen der Stadt in Fragen von Gebäude, Energie und Mobilität herauszuarbeiten, was durch SWOT-Analysen in Kleingruppen am ersten Tag geschah. Am zweiten Tag wurden die zusammengefassten Ergebnisse des ersten Tages präsentiert und man widmete sich konkreteren Handlungserfordernissen und Strategien hinsichtlich der Umsetzung.

Diese Gruppenarbeiten waren zentraler Teil des Workshops und lieferten wertvolle Beiträge für die Smart City Wien-Aktivitäten. Die Arbeitsgruppen teilten sich auf in Gebäudebestand (Sanierung, Effizienzsteigerung, leistbares Wohnen, Finanzierungsmodelle), Neubau (Verhältnis Investitionen und Mieten, Qualitätsstandards, erneuerbare Energien, Energieinfrastruktur) und smarte Mobilität (Regionale Mobilität mit Umland, Multimodalität und Zusammenspiel verschiedener Verkehrsmittel, Radverkehr).

Planungsdirektor DI Thomas Madreiter strich die Ambitionen der Smart City Wien hervor und verwies auf den Wiener Magistratsdirektor, der Mut bei der Formulierung von Strategien für die Smart City-Rahmenstrategie gefordert hatte.

DIin Ina Homeier, Projektleiterin von "Smart City Wien" in der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18), erklärte den Zusammenhang mit derzeit laufenden Aktivitäten, was insbesondere den aktuellen Status der Smart City Wien Rahmenstrategie betrifft.

DI Christof Schremmer, MCP vom ÖIR, stellte die Tätigkeiten im Projekt TRANSFORM vor, die eine Analyse der Ausgangslage, Ausarbeitung von Transformationsagenden in allen Städten, Erstellung eines quantitativen Analyse-Tools ("Decision Support Environment"), implementation-plans in sogenannten Smart Urban Labs (Wiener Projekte sind die" Aspern Seestadt" und "Liesing/Groß-Erlaa") sowie europäische Zusammenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit umfassen.

Daneben gab es wertvolle Inputs zu Energieplanung, Energieeffizienzsteigerung im Gebäudebereich sowie Städtebeispiele aus Hamburg, Kopenhagen und London.

Durch diesen Workshop soll unter Einbeziehung von Stakeholdern der Stadt Wien ein inhaltlicher Beitrag zur Smart City Wien Rahmenstrategie geleistet werden. Diese wird zurzeit im Auftrag des Wiener Magistratsdirektors erstellt. Die im Workshop von TRANSFORM behandelten Fragen haben somit eine direkte Relevanz für die Stadt Wien, die gerade mit der Erstellung der Smart City Wien Rahmenstrategie ein starkes, international beachtetes Zeichen in der Entwicklung als Smart City setzt. Die Rahmenstrategie soll als langfristige "Dachstrategie" die maßgebliche Stoßrichtung für die Smart City Wien beinhalten.

Männer und Frauen bei einer Besprechung rund um einen Tisch

Themenaufbereitung in Arbeitsgruppen

Männer und Frauen hören Mann zu, der etwas an einer Tafel erklärt

Präsentation der Ergebnisse


Der Workshop wurde teilweise in englischer Sprache durchgeführt, um die internationalen Projektpartnerinnen und Projektpartner einzubinden. Insgesamt hatten sich 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den beiden Tagen an spannenden Diskussionen beteiligt.


Logo der Europäischen Union Logo des 7. Forschungsrahmenprogramms

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union kofinanziert.

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