CIDEP - Siedlungsformen für die Stadterweiterung

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Kompakt, urban, nachhaltig, fußgängerfreundlich, CO2-neutral, lebenswert, sozial verträglich, menschlich, wirtschaftlich, flexibel, anpassungsfähig - das alles sollen sie sein, die modernen Viertel der europäischen Stadt. Weniger klar ist hingegen, wie dieser Anspruch - insbesondere in Neubaugebieten - eingelöst und wie die Balance zwischen den verschiedenen Anforderungen gefunden werden kann.

Axonometrie einer Reihenhaussiedlung in Amsterdam

Grafische Darstellung einer Reihenhaussiedlung in Amsterdam

Das Projekt "CIDEP - Siedlungsformen für die Stadterweiterung" hat sich diesen Fragen sehr umfassend genähert. Welche konkreten Erfahrungen gibt es mit realisierten Bebauungsformen der letzten beiden Jahrzehnte? Mit welchen baulichen Lösungen gelang es, die eingangs genannten Eigenschaften zu erreichen? In der Praxis steht den Akteurinnen und Akteuren der Stadtentwicklung, also Planerinnen und Planern, Bauträgerinnen und Bauträger, Investorinnen und Investoren sowie den Politikerinnen und Politikern nur ein begrenztes Set an Bebauungsformen zur Verfügung. Diese herauszuarbeiten, darzustellen und mit Praxisbeispielen zu beleuchten war das Projektziel.

In der zweijährigen Bearbeitungszeit entstand ein "Katalog von Bauformen", der den Leserinnen und Lesern die Möglichkeit bietet, sich umfassend über die real zur Verfügung stehenden Lösungen zu informieren. Frei nach dem früheren Motto der "gelben Seiten" in den USA: "If it is not in here, maybe it does not exist" ("Wenn es hier nicht drinnen steht, existiert es vielleicht gar nicht"). Die Kofinanzierung durch das "EU-Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Slowakei-Österreich 2007-2013" hat die teilnehmenden Partnerinnen und Partner in die Lage versetzt, das Thema des Projekts in der erforderlichen Intensität und auch Breite zu behandeln.

Projektpartnerinnen und Projektpartner

Die Arbeit wurde von der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) und der zuständigen Fachabteilung der Stadt Bratislava gemeinsam konzipiert und durchgeführt. Eine Gruppe von Expertinnen und Experten begleitete die Arbeit und reicherte sie mit Fachwissen und kritischen Fragen an.

  • Magistrat der Stadt Wien, MA 18 (Leadpartner)
  • Magistrat der Stadt Bratislava
  • Technische Universität Wien, Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen, Fachbereich Städtebau
  • Slowakische Technische Universität Bratislava
  • Architekturbüro Franz Kuzmich
  • PlanSinn GmbH

Publikationen

Erschienen ist der Katalog in der Reihe "Werkstattberichte" in deutscher und englischer Sprache. Sie stehen im Wissensmanagement gratis als Download zur Verfügung. Gedruckte Versionen können im Web-Shop Stadtentwicklung bestellt werden.

Logo der Europäischen Union

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

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Stadtentwicklung Wien
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