Stadtentwicklungsgebiet "Erzherzog-Karl-Straße Süd"

Für das rund 19 Hektar große Gebiet "Erzherzog-Karl-Straße Süd" im 22. Bezirk soll ein neuer städtebaulicher Planungsprozess starten. Ein Wohnquartier mit Grün- und Freiräumen soll errichtet werden.

Luftbildaufnahme Langobardenstraße und Erzherzog-Karl-Straße

Ausgangslage

Das Gebiet an der U2-Achse zwischen der Erzherzog-Karl-Straße im Norden und der Langobardenstraße im Süden wird im Leitbild Siedlungsentwicklung des Stadtentwicklungsplans STEP 2025 als Gebiet mit Entwicklungspotenzial für Wohnen und Arbeiten gekennzeichnet. Das Areal befindet sich derzeit in der Bausperre gemäß § 8 (1) der Bauordnung für Wien. Es ist zurzeit überwiegend landwirtschaftlich beziehungsweise berufsgärtnerisch genutzt. Durch die U-Bahn-Stationen Donauspital und Aspernstraße sowie die Straßenbahnlinie 25 und zahlreiche Buslinien ist das Gebiet sehr gut erschlossen. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich Wohnsiedlungen mit überwiegend autofreier Erschließung.

Städtebaulicher Planungsprozess

In Hinblick auf das anhaltende Stadtwachstum und die dynamische Entwicklung der Donaustadt wird derzeit die Durchführung eines neuen städtebaulichen Planungsverfahrens vorbereitet. Bei dem breit aufgesetzten Prozess sollen alle relevanten Akteure, auch Anrainerinnen und Anrainer, eingebunden werden. Durch kooperative aber auch konkurrierende Planungsphasen soll ein Rahmenplan ausgearbeitet werden. Dieser soll als Ergebnis des Planungsprozesses die Grundlage für die Festsetzung eines neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplans sowie in Folge für die Planungen der Gebäude, der Straßen und der Freiflächen bilden.

Entwicklungsziele

  • Das Schaffen von Wohnraum in Verbindung mit wohngebietsbezogenen Grün- und Freiflächen stellt einen Entwicklungsschwerpunkt dar.
  • Eine qualitätsvolle Dichte und der sparsame Umgang mit Grund und Boden sind bei der Planung im Bereich hochrangiger öffentlicher Verkehrsmittel ein erklärtes Ziel. Dabei soll auch auf die örtlichen Gegebenheiten Rücksicht genommen werden.
  • Das notwendige Verkehrsaufkommen soll mit einem möglichst hohen Anteil an sanften Mobilitätsformen abgewickelt werden.
  • Der neue Stadtteil soll die bereits vorhandenen lokalen Zentrenfunktionen im Bereich der U2-Station Aspernstraße sowie entlang der Langobardenstraße ergänzen.
  • Die geplante Volks- und Mittelschule in der Langobardenstraße 139 kann als neues Bauwerk im Eingangsbereich zum neuen Stadtteil identitätsstiftend wirken.
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