Weltweit höchstes Holzhaus nimmt Formen an

Visualisierung des Holzhochhauses: über 20 Stockwerke hohes Gebäude mit belebter Erdgeschosszone

In der Seestadt, in unmittelbarer Nähe zur U2-Station, entsteht das weltweit höchste Holz-Hochhaus (HoHo). Die ersten Mieterinnen und Mieter können das 84 Meter hohe Gebäude ab 2019 beziehen. Interessierte können sich bereits das Musterbüro in einem virtuellen Rundgang ansehen.

Im HoHo Wien ist Holz das zentrale Element aller Gebäudebereiche. Rund um den Kern aus Stahlbeton wird der Holzbauanteil ab dem Erdgeschoß bei rund 75 Prozent liegen. Das Holz kommt zur Gänze aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern aus Österreich. Die Holzbauweise spart gegenüber der ausschließlichen Ausführung in Stahlbeton insgesamt rund 2.800 Tonnen Kohlendioxid ein.

Fläche flexibel nutzbar

Das Gebäude bietet rund 20.000 Quadratmeter Nutzfläche. Vorgesehen sind ein Branchen-Mix mit Büros, Restaurant, Hotel, Appartements sowie Wellness, Beauty- und Healthbereich.

Die Büros eignen sich sowohl für große Firmen als auch kleine Unternehmen. Flexible Grundrisse ermöglichen bespielsweise Co-working-Spaces, bei denen sich mehrere Firmen Gemeinschaftsflächen wie etwa Besprechungsräume oder Empfang teilen, was die jeweiligen Mietkosten deutlich reduzieren kann. Personen, die kleine Räume mit nicht mehr als 40 Quadratmeter benötigen, finden im HoHo ebenfalls Platz.

Kurze Wege

Mit der U2 erreicht man in 25 Minuten die Wiener Innenstadt. Mit der Schnellbahn geht es künftig auch rascher in die slowakische Hauptstadt Bratislava.

Für Autofahrerinnen und -fahrer wird im benachbarten SEEHUB eine Hochgarage mit 450 Stellplätzen gebaut.

Energiesparende Bauweise

Das Hoho Wien ist ein Beispiel für innovative Projekte, die in der Seestadt als "Urban Lab" der Smart City Wien umgesetzt werden.

Wie in der Seestadt üblich wird das 24-stöckige Hochhaus nach dem TQB-Bewertungssystem der ÖGNB errichtet. Das Energiekonzept umfasst unter anderem Aufzüge mit Energierückgewinnung, Photovoltaik-Anlagen, Luft-Wasser-Kollektoren für den Pool, Fundamentabsorber sowie ein dezentrales Lüftungssystem mit Konditionierung. Eine intelligente Gebäudetechnik verringert die Betriebskosten weiter.

Visualisierung des Holzhochhauses in asoern Seestadt
Visualisierung des Seeparkquartiers mit dem Holzhochhause in aspern Seestadt

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