Spatenstich zum welthöchsten Holzhaus

Visualisierung des Holzhochhauses: über 20 Stockwerke hohes Gebäude mit belebter Erdgeschosszone

Am 12. Oktober 2016 erfolgte der Spatenstich für das welthöchste Holzhaus in der aspern Die Seestadt Wiens. In der Nähe der U2-Station "Seestadt" wächst das "HoHo Wien" bis 2018 in den Himmel. Im Norden flankieren See, Seepark und Janis-Joplin-Promenade das 84 Meter hohe Gebäude. Südlich davon grenzt es an die künftige FußgängerInnen-Zone. Diese wird sich von der U-Bahn quer durch das neue Seeparkquartier bis hin zur bereits geschäftigen Einkaufsmeile in der Maria-Tusch-Straße erstrecken.


Fläche flexibel nutzbar

Visualisierung des Holzhochhauses in asoern Seestadt

Im HoHo Wien ist Holz sichtbar, erlebbar und das zentrale Element aller Gebäudebereiche. Der Holzbauanteil wird ab dem Erdgeschoß bei rund 75 Prozent liegen.

Das Gebäude bietet rund 20.000 Quadratmeter Nutzfläche. Einen Gutteil der Flächen ist für ein Hotel vorgesehen. Die Büros eignen sich sowohl für große Firmen als auch kleine Unternehmen. Flexible Grundrisse ermöglichen bespielsweise Co-working-Spaces, bei denen sich mehrere Firmen Gemeinschaftsflächen wie etwa Besprechungsräume oder Empfang teilen, was die jeweiligen Mietkosten deutlich reduzieren kann. In der frühen Bauphase können auch individuelle Wünsche noch gut berücksichtigt werden. Interessierte können sich bereits melden.

Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser, Luft und Leere sind nach der chinesischen und buddhistischen Elemente-Lehre in die unterschiedlichen Bereiche eingeflossen. Zum Beispiel befindet sich im Bereich Wasser ein Beauty-Segment, dem Element Metall sind die Büros zugeordnet. Ganz oben, unter dem Element Luft, finden sich spezielle Apartments für interessierte Kurzzeit-Mieterinnen und -Mieter. Personen, die kleine Räume mit nicht mehr als 40 Quadratmeter benötigen, finden im HoHo Wien ebenfalls Platz.

Virtual-Reality-Rundgang durchs HoHo

Bis 20. März 2017 können sich Interessierte das Gebäude bereits ansehen. Ein Virtual-Reality-Rundgang wird bei der Ausstellung "Architektur Zeitreisen 1959-2019" im Architekturzentrum Wien angeboten.

Kurze Wege

Visualisierung des Seeparkquartiers mit dem Holzhochhause in aspern Seestadt

In zwei Minuten erreicht man das Seestädter Technologiezentrum aspern IQ und die neue Betriebsstätte von Hoerbiger östlich der U-Bahn. Sechs Minuten Fußweg führen vom HoHo Wien bis zum Hannah-Arendt-Platz in den Südwesten der noch jungen Seestadt. Benutzt man das Fahrradleihsystem SeestadtFLOTTE oder den Bus vor der Haustüre geht es noch schneller. Mit der U2 erreicht man in 25 Minuten die Wiener Innenstadt. Mit der Schnellbahn geht es künftig auch rascher in die slowakische Hauptstadt Bratislava.

Energiesparende Bauweise

Wie in der Seestadt üblich wird das 24-stöckige Hochhaus nach dem TQB-Bewertungssystem der ÖGNB errichtet. Das Energiekonzept umfasst unter anderem Aufzüge mit Energierückgewinnung, Photovoltaik-Anlagen, Luft-Wasser-Kollektoren für den Pool, Fundamentabsorber sowie ein dezentrales Lüftungssystem mit Konditionierung. Eine intelligente Gebäudetechnik verringert die Betriebskosten weiter.

Die Holzbauweise spart gegenüber der ausschließlichen Ausführung in Stahlbeton insgesamt rund 2.800 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente ein und schließt damit nahtlos an die intelligente Baulogistik vor Ort an.

Verantwortlich für diese Seite:
Stadtentwicklung Wien
Kontaktformular