Bauplatz in der Seestadt erhält sechsfachen Segen

Ein Baufeld nördlich des Sees erfuhr am 19. Juni 2015 die Segnungen zahlreicher religiöser Würdenträger.

Die Vertreter der wichtigsten Religionsgemeinschaften Wiens segneten den Bauplatz in der Seestadt, auf dem einmal ein "Campus der Religionen" - mit Gotteshäusern dreier christlicher Konfessionen (römisch-katholisch, evangelisch, rumänisch-orthodox), des Judentums, des Islams und des Buddhismus - entstehen soll.

Zehn Fahnen kündigen fortan dieses einzigartige Projekt an: Sechs repräsentieren die Glaubensgemeinschaften, vier weitere Europa, Österreich, Wien und den 22. Wiener Gemeindebezirk.

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig mit religiösen Würdenträgern

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig mit Vertretern der wichtigsten Religionsgemeinschaften Wiens

An der Segnung nahmen neben dem katholischen Wiener Bischofsvikar Dariusz Schutzki, der evangelische Superintendent Hansjörg Lein, Fuat Sanac, Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft, Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde, Gerhard Weißgrab, Präsident der Buddhistischen Religionsgesellschaft und ein Vertreter der orthodoxen Kirche sowie der Wiener Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy teil.


Vielfalt und Miteinander

Plan von aspern Seestadt mit möglichem Standort des Campus der Religionen

Geplanter Standort des Campus der Religionen

Seit der Segnung im Juni 2015 sind zu den sechs beteiligten Religionsgemeinschaften noch vier dazugestoßen. Diese zehn möchten mit dem Projekt in fußläufiger Entfernung zur zentralen U2-Station "Seestadt" ein einzigartiges Zeichen mit Blick auf den namensgebenden See setzen. Für ein Miteinander inmitten der Seestadt, die sich gerade durch ihre Vielfalt und Durchmischung auszeichnen soll.

Auf rund 10.000 Quadratmetern Grundfläche sollen Gottesdienst- und Pastoralräume, verbunden durch einen kontemplativen Freiraum, zur Religionsausübung errichtet werden. Das Vorhaben könnte in einigen Jahren im Rahmen der nächsten großen Bauetappe in die Tat umgesetzt werden. Von der Erzdiözese Wien ist nun eine Bebauungsstudie beauftragt worden, die als Grundlage für weitere Gespräche dienen soll.

Umweltverträglichkeitsprüfung

Alle Projekte im Quartier Am Seebogen können umgesetzt werden, wenn die laufende Umweltverträglichkeitsprüfung für die Bauetappe Seestadt Nord positiv abgeschlossen ist.

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