Die Seestadt wächst: Jetzt kommt das Seeparkquartier!

Das erste Wohnviertel im Südwesten der Seestadt erfährt derzeit seinen letzten Schliff. Auch verlagern sich die Bauarbeiten nach Osten und rücken an die U-Bahn heran. Der Gemeinderat hatte am 29. Jänner 2015 die rechtlichen Grundlagen für das neue Quartier beschlossen.

Visualisierung des künftigen Seeparkquartiers: Modernes Stadtquartier an See mit Grünflächen direkt an der U-Bahn

Südlich des Sees entsteht in den kommenden Jahren das zentrale Seeparkquartier.

Nahe der zentralen U-Bahn-Station "Seestadt", direkt an der Janis-Joplin-Promenade gelegen, entwickelt sich entlang des Seeparks ein durchmischtes, städtisches Quartier. Erste Investorinnen und Investoren sind bereits an Bord: Auf rund 48.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche entsteht beispielsweise das HoHo Wien, das auch ein modernes Hotel beherbergen soll. Die Kerbler-Gruppe errichtet hier zudem ein campusartiges Bürogebäude in ökologischer Bauweise. Die rund 900 Arbeitsplätze sind 2018 fertig gestellt.

Ebenfalls bereits in trockenen Tüchern ist, dass die BUWOG - Bauen und Wohnen GmbH 250 Eigentumswohnungen mit direktem Blick auf den namensgebenden See freifinanziert bauen wird. Diese 250 Wohneinheiten sind zwischen Seepark und Hannah-Arendt-Park eingebettet - der erste Bildungscampus und das künftige "Stadthaus" mit Polizei, Arztpraxen, Gastronomie und Stadtteilmanagement nur wenige Gehminuten davon entfernt. Die Erdgeschoße sollen an der künftigen FußgängerInnenzone - wie in der Seestadt üblich - Flächen für Gewerbe bieten. Mittendrin wird außerdem ein Gästehaus der Wiener Universitäten realisiert. Das Baufeld in zentraler Lage war Gegenstand eines internationalen Architektur- und Gestaltungswettbewerbs.

Städtisches Quartier zum Leben und Arbeiten

Der Architekt Johannes Tovatt sah das Seeparkquartier in seinem Masterplan immer schon als ideal für Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie für öffentliche, soziale und kulturelle Nutzungen an. Zu diesem Bekenntnis zur Durchmischung stehen auch die Weiterentwicklung und Aktualisierung seines städtebaulichen Leitkonzepts für die Seestadt sowie die konkretisierende Entwurfsplanung von Rüdiger Lainer für das Seeparkquartier. Der nun vom Wiener Gemeinderat beschlossene Flächenwidmungs- und Bebauungsplan schafft für das zentral gelegene Areal südlich des Sees nun die rechtliche Grundlage.

Dieser hält den Spielraum für einen lebendigen Mix aus Büros, Dienstleistungseinrichtungen, Bildung und Forschung sowie Wohnen offen. An den Grundlagen der Planung hat sich nichts geändert. Vielfalt bleibt oberste Maxime für die Verwertung. Neben Bildungs- und Forschungseinrichtungen soll ein breites Spektrum an städtischen Einrichtungen im Seeparkquartier und seinen Erdgeschoßen Platz finden. Bei einer Bruttogeschoßfläche von insgesamt rund 230.000 Quadratmetern im Quartier sorgen die geplanten Gebäudestrukturen für Urbanität.

Wer dauerparken will, wird das auch im Seeparkquartier in der Garage tun. Gut verteilte Sammelgaragen stellen auch hier sicher, dass ein bequem erreichbarer Parkplatz immer ganz nah ist. Innerhalb des Teilquartiers gibt es damit keinen Durchzugsverkehr und keine Parkplatzsuchenden. Das generelle Freiraumkonzept der Seestadt sieht dafür breite Gehwege und Boulevards, eine attraktive Einkaufsstraße mit Blick auf den Seepark, komfortable Radwege und ein erstklassiges Öffi-Angebot vor. Schon jetzt führen sieben Buslinien aus allen Himmelrichtungen zu den beiden U2-Stationen in der Seestadt.

Seestadt lockt als junger Standort

Ungeachtet der spannenden Entwicklungen im Seeparkquartier sind bereits zahlreiche Pionierinnen und Pioniere aus der Wirtschaft in der Seestadt angekommen: Neben den Großunternehmen wie Hoerbiger und Wien Work sowie innovativen KMUs finden sich auch viele junge Unternehmen in der Seestadt ein.

Im Technologiezentrum aspern IQ bietet die Wirtschaftsagentur Wien Büros, Labors aber auch Produktionsflächen an. Diesem Ruf sind technikaffine Akteurinnen und Akteure wie researchTUb, Aspern Smart City Research (ASCR), Theobroma Systems, abix - Austrian Bit Experts, 3 F Solar Technologies GmbH, Lima Austria GmbH, SCL - Sensor Tech Fabrication, Greenvest Hydro oder blitzzcar bereits in die Seestadt gefolgt.

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