Das Projekt - aspern Seestadt

Video: Zeitraffer Aspern

In der Donaustadt im 22. Bezirk entsteht mit aspern Die Seestadt Wiens ein neues lokales Zentrum. Das Projekt ist eines der größten Stadtbauvorhaben Europas. Ein multifunktionaler Stadtteil mit Wohnungen, Büros sowie einem Gewerbe-, Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungsquartier wächst bis 2028 aus dem Boden. Auf 240 Hektar - das entspricht etwa der Fläche des 1. Bezirks - werden leistbare Wohnungen für mehr als 20.000 Menschen geschaffen. Darüber hinaus sollen hier tausende Menschen in der Seestadt Arbeit finden - in den Segmenten Büro und Dienstleistungen sowie in den Bereichen Gewerbe, Handel, Forschung, Gesundheit und Bildung.


Leben am Wasser

Ein etwa fünf Hektar großer See liegt im Zentrum und gibt dem neuen Stadtteil seinen Namen. Großzügige, miteinander vernetzte Grün- und Freiräume und die Nähe zum Nationalpark Donau-Auen sowie eine hochwertige Infrastruktur sorgen für eine neue Qualität des urbanen Wohnens und Arbeitens. 50 Prozent der Grundfläche sind dem öffentlichen Raum vorbehalten, für Straßen, Plätze, Grün- und Erholungsflächen. Knapp 25 Prozent davon entfallen auf Grünflächen in und um den neuen Stadtteil. Was die Seestadt zudem einzigartig macht, ist ihre vielfältige Nutzung. Sie wird ein Ort sein, der alles hat, was modernes Wirtschafts-, Arbeits- und Privatleben ausmacht. Das Gebiet wird bis 2028 entwickelt. Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit spielen dabei bereits auf der Baustelle eine zentrale Rolle. Außerdem ist die Seestadt ein Urban Lab der Smart City Wien, ein Ort, an dem intelligente Ideen, Konzepte und Technologien ausprobiert werden können.

Im Herzen Europas

Die Seestadt hat beste Voraussetzungen, auch ein starker Wirtschaftsstandort im Herzen Europas zu werden. it einem Technologiezentrum und zahlreichen innovativen Initiativen vor Ort und gleichzeitig im Zentrum der Wirtschaftsregion CENTROPE an der zukunftsträchtigen Achse Wien-Bratislava gelegen, wird die Seestadt schrittweise zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort.

Die Seestadt ist weiblich

Der öffentliche Raum in Wien würdigt bislang weit weniger Frauen, üblicherweise herrschen männliche Namensgeber vor. Die Seestadt geht hier neue Wege: Straßen, Parks und Plätze tragen die Namen verdienter Pionierinnen, die etwas Neues wagten oder Außergewöhnliches schafften.

Ihre Namensgeberinnen haben sich auf unterschiedlichste Weise - vor Ort und anderswo - hervorgetan. Manche, wie etwa die Philosophin Hannah Arendt, erlangten weit über die Grenzen Österreichs hinaus Bekanntheit. Sie verhelfen den noch jungen Straßenzügen nun zu einer Identität. Beispielsweise wird das Flanieren in der Maria-Tusch-Straße das örtliche Leben bald bereichern.


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