Veranstaltung in der AHS Heustadelgasse 2004 - aspern Seestadt

Die Ergebnisse des Rücklaufs aus der Fragebogen-Aktion wurden am 24. April 2004 in einer öffentlichen Veranstaltung mit annähernd 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Bevölkerung präsentiert und diskutiert. Den Rahmen lieferte die neu errichtete AHS in der Heustadelgasse.

Themen

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zwei Fragen:

  • Was soll bei einer Entwicklung am Flugfeld passieren, damit die umliegende Bevölkerung auch Vorteile daraus ziehen kann?
  • Welche Beeinträchtigungen des unmittelbaren Lebensumfeldes der Bevölkerung sollten unbedingt vermieden werden?

Nach einer einleitenden Präsentation der Planungsabsichten und des beabsichtigten Planungsablaufs zur Erarbeitung des Masterplans wurde die Auswertung der Fragebögen vorgestellt. Diese zeigte, dass darin sehr häufig Themen angesprochen wurden, die entweder schon an anderer Stelle intensiv mit den Bürgerinnen und Bürgern behandelt wurden und noch weiter werden (zum Beispiel Nordostumfahrung). Oder es wurden Themen angesprochen, die aus anderen Gründen im Rahmen der Ideensammlung mit Bürgerinnen und Bürger nicht verhandelbar waren (zum Beispiel die grundsätzliche Entwicklungsabsicht des Flugfeldes Aspern). Darauf wurde vom Projektteam sowie in den Arbeitsgruppen von den Moderatorinnen und Moderatoren aufmerksam gemacht.

Expertinnen und Experten vor Ort

Die Nominierung eines "Experten vor Ort" durch das Projektteam führte zu intensiven Diskussionen. Schließlich wurde vereinbart, diese Frage in einer der folgenden vier Arbeitsgruppen zu klären. Ergebnis dieser Diskussion war, dass insgesamt drei "Expertinnen und Experten vor Ort" nominiert wurden: Dr.in Barbara Boll, Karl Haas und Wolfgang Pollak. Voraussetzung war, dass sie im Umfeld des Planungsgebiets wohnten und ihre Erfahrungen aufgrund der Ortskenntnis und Verbundenheit mit dem Raum in die weiteren Planungsschritte (Ausschreibung des Verfahrens, Bewertungskommission, Workshops im Rahmen der Masterplanerstellung) einbringen konnten.

Arbeitsgruppen

Die vier Arbeitsgruppen hatten unterschiedliche Themen. Sie waren von einem sehr konstruktiven und kreativen Klima geprägt. Die Ergebnisse wurden in einem Bericht der Moderatorinnen und Moderatoren sowie in einer Dokumentation der Einzelschritte zusammengefasst. Sie dienen als eine der Grundlagen für die Erarbeitung der Ausschreibungsunterlagen für das städtebauliche Verfahren.

Schritte zur Masterplanerstellung

Die weiteren Planungsfortschritte wurden der Bevölkerung in mehreren Ausstellungen präsentiert. Bei der Ausstellung mit Werkstattcharakter im Mai 2006 wurde der Vorentwurf zum Masterplan vorgestellt. Hier hatten die Bürgerinnen und Bürger einmal mehr die Möglichkeit, aktiv ihre Meinung zum Projekt einzubringen.

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