Ideensammlung mit Bürgerinnen und Bürgern 2004 - aspern Seestadt

Das Projektteam Flugfeld Aspern hat sich bei der Konzeption der Prozessgestaltung dazu entschlossen, die Bevölkerung bereits frühzeitig in die Planungen mit einzubeziehen. Noch vor Erarbeitung der Ausschreibungsunterlagen für das städtebauliche Verfahren wurde den Anrainerinnen und Anrainern des Flugfelds die Möglichkeit gegeben, mitzureden. Sie konnten einerseits ihre Anforderungen an eine künftige städtebauliche Entwicklung formulieren (Beispiel: Was geht mir ab in meiner Wohnumgebung?). Sie konnten aber auch Sorgen und Befürchtungen zum Ausdruck bringen (Beispiel: Zubringerverkehr durch die bestehenden Siedlungen).

Umfrage

Im März 2004 wurden rund 6.000 Haushalte im unmittelbaren Umfeld des Flugfelds Aspern per Post Fragebögen versandt. Die Ergebnisse wurden am 24. April 2004 in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und diskutiert. Annähernd 200 Personen aus der Bevölkerung nahmen daran teil.

Vorbereitungsgespräche

Dieser Veranstaltung waren Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der umliegenden Siedlervereine, der Kleingartenvereine sowie der Bürgerinitiativen aus dem Raum Aspern/Eßling voraus gegangen. Diese Repräsentantinnen und Repräsentanten hatten schon vor der Veranstaltung die Möglichkeit, sich ein Bild zu machen beziehungsweise mit ihren Interessensgruppen darüber zu sprechen.

Die Vorbereitung der Veranstaltung sowie die Moderation der "Ideensammlung mit Bürgerinnen und Bürgern" wurde von DIin Renate Zuckerstätter-Semela unter Beiziehung von weiteren fachkundigen Moderatoren durchgeführt.

Für die weitere Bearbeitung der Ausschreibungsunterlagen wurden darüber hinaus "Expertinnen und Experten vor Ort" nominiert. Sie sollten bei der Einarbeitung der Ergebnisse in die Ausschreibungsunterlagen für das städtebauliche Verfahren mitarbeiten und dann auch Sitz und Stimme in der Bewertungskommission des städtebaulichen Verfahrens erhalten. Diese Personen wohnen bereits eine angemessene Zeit vor Ort und sollen auf Grund der Ortskenntnis und Verbundenheit mit dem Raum Aspekte der Alltagstauglichkeit in die Bearbeitung einbringen.

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