Gender Mainstreaming - aspern Seestadt

Menschen zu Fuß in der Stadt unterwegs

Die Alltagstauglichkeit der Planungen auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern war dem Projektteam von Anfang an ein wichtiges Anliegen. Dieser Anforderung wurde auf mehreren Ebenen Rechnung getragen.

Durch die frühzeitige Einbindung der bereits vor Ort lebenden und arbeitenden Bevölkerung in der Aktion "Bürgerinnen und Bürger reden mit" wurde die Planung auf die Bedürfnisse dieser künftigen Nutzerinnen und Nutzer bestmöglich abgestimmt. Drei "Expertinnen und Experten vor Ort" hatten die Möglichkeit, diese Aspekte in die laufenden Diskussionen einzubringen.

Bereits in der Ausschreibung zum städtebaulichen Verfahren wurde auf die Orientierung am Menschen und am Lebens-Wert hingewiesen. Die Zielsetzungen des Masterplans (wie Vielfalt der Nutzungen, Stadt der kurzen Wege, Kleinteiligkeit) unterstützen diese Forderung.

Studie

Das Thema Gender Mainstreaming wurde im Rahmen einer eigenen Studie, parallel zur Masterplanerstellung, vertieft bearbeitet. Dr. Raimund Gutmann (wohnbund:consult) hat den Masterplan gemeinsam mit DIin Sabine Neff evaluiert und Qualitätsbausteine formuliert. Unter anderem wurden dabei Wegeketten verschiedener künftiger Nutzerinnen und Nutzer auf ihre Alltagstauglichkeit hin untersucht.

Die Studie entstand in enger Zusammenarbeit mit der Baudirektion der Stadt Wien - Leitstelle für alltags- und frauengerechtes Planen und Bauen.

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Gender Mainstreaming im Stadtentwicklungsgebiet Flugfeld Aspern: 10 MB PDF

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