Neues Zentralberufsschul-Gebäude in der Seestadt

In aspern Seestadt wird ein neues Zentralberufsschul-Gebäude errichtet. Es wird ab 2028 Raum für bis zu 7.500 Schülerinnen und Schüler bieten. 7 Berufsschulen sollen unter einem Dach untergebracht werden:

  • Industrie, Finanzen, Transport
  • Handel und Administration
  • Bürokaufleute
  • Baugewerbe
  • Handel und Reisen
  • Einzelhandel
  • Einzelhandel und EDV-Kaufleute

Bürgermeister Michael Ludwig: "Bildung hat in Wien in allen Bereichen einen sehr hohen Stellenwert. Wiens Schülerinnen und Schüler sollen alle die gleichen Chancen haben und die bestmöglichen Lernbedingungen haben. Mit dem neuen Zentralberufsschul-Gebäude wollen wir nun einen neuen Weg beschreiten und durch die Zusammenführung einer größeren Zahl von Berufsschulen Synergien nutzen und Lehrlingen auch neue Ausbildungsmöglichkeiten eröffnen."

Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr: "Das Zentralberufsschul-Gebäude in Aspern wird die Qualität der Wiener Bildungseinrichtungen weiter anheben. Es wird eine Schule, die den modernsten Anforderungen im Schulbau, aber auch in der Nutzung der Flächen entspricht. Am Standort haben die Berufsschulen die Möglichkeit, sich gut zu vernetzen und Kooperationen einzugehen. Bestimmte Fächer können etwa auch spartenübergreifend unterrichtet werden. So bieten wir den Berufsschülerinnen und -schülern in unserer Stadt ein modernes Lernzentrum mit der neuesten technischen Ausstattung, damit sie bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden können."

Räume für modernen Unterricht

Insgesamt können künftig an einem Standort rund 60 Lehrberufe erlernt werden. Jeder Bildungsraum ist mit moderner EDV ausgestattet. So können alle Räume flexibel genutzt werden. In eigens eingerichteten Räumen können Lehre und Übung verbunden werden. So werden beispielsweise Lehrlinge im Einzelhandel im eigens geschaffenen Verkaufsraum "Shopping Mall" unterrichtet. Bürokaufleute finden verschiedene Raumsettings ähnlich einem Büro.

Gemeinsame Planung als Erfolgskonzept

Geplant und konzeptioniert wurde das Gebäude mithilfe eines umfangreichen Partizipationsprozesses. Neben externen Spezialistinnen und Spezialisten vom ÖISS sowie der TU Wien wurden die Berufsschulen selbst eingebunden. Außerdem wurden Betreuerinnen und Betreuer der außerschulischen Betreuung für Lehrlinge, des Netzwerks für Bildung, Soziales, Sport und Kultur (KUS), miteingebunden.

In einem nächsten Schritt wird es 2021/2022einen Architektur-Wettbewerb geben. Im Anschluss soll geplant werden. Baubeginn wird voraussichtlich 2025 sein. Der Betrieb soll im September 2028 aufgenommen werden.

Insgesamt werden rund 215.000.000 Euro für das Projekt investiert.

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