Bundesschulzentrum Seestadt ist fertig

Schulgebäude aus der Vogelperspektive mit Sportplatz davor

Blick von Südwesten auf das neue Schulgebäude

Der zweite Teil des Bildungsquartiers am Hannah-Arendt-Park im Südwesten der Seestadt ist seit Sommer 2017 fertiggestellt. Rund 13.800 Quadratmeter stehen den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.

Die Unterrichtsräume der Sekundarstufe I für die zehn- bis 14-Jährigen sind nach dem Cluster-System angeordnet. Jeweils vier Stammklassen sind um einen offenen Raum für gemeinsames Arbeiten gruppiert.

In der Sekundarstufe II werden die Schülerinnen und Schüler keine Stammklassen mehr haben. Sie wandern je nach Unterrichtsfach in einen anderen Raum.

Frei- und Grünräume

Terasse und begrünter Innenhof im Erdgeschoß

Terrassen und ein begrünter Innenhof laden in den Pausen zum Verweilen ein.

Pausen und Freistunden können die Kinder in vier eigenen Aufenthaltsbereichen verbringen - den "Home Bases". Außerdem stehen ihnen mehrere Terrassen und ein rund 400 Quadratmeter großer, begrünter Innenhof zur Verfügung.

Wie immer spielen in der Seestadt Frei- und Grünraume eine wichtige Rolle. Im Westen schließt der Hannah-Arendt-Park mit großer Wiese, Laufbahn und Bäumen an.

Im Nordosten liegt der Maria-Trapp-Platz mit dem Haupteingang der Schule. Den Schülerinnen und Schülern stehen 7.700 Quadratmeter Außenflächen zur Verfügung.

Hohe bauliche Qualität

Schulgebäude von innen mit Treppen und Ebenen

Die Innenräume sind mit Naturlicht durchflutet.

Das Bundesschulzentrum zeichnet sich durch innovative Raumgestaltung und nachhaltige Architektur aus. Das Konzept der fasch&fuchs.architekten wurde 2018 mit dem Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs ausgezeichnet, und ist in der engeren Auswahl für den Mies van der Rohe-Award.

Das Gebäude hat 2018 die Auszeichnung "ÖGNB Gold" von der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen und der Initiative "klimaaktiv" erhalten.

Einen wichtigen Beitrag dazu leistet unter anderem die Haustechnik. Über eine Betonkernaktivierung der Geschoßdecken kann die Schule in den heißen Monaten entsprechend energieeffizient temperiert werden. Zudem sorgt eine kontrollierte Lüftung für anhaltend hohe Luftqualität in den einzelnen Räumen.

Bauträgerin ist die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Die Errichtungskosten betragen 35 Millionen Euro.


Platz für 1.100 SchülerInnen

Schulgebäude von außen

Der Haupteingang der Schule liegt am Maria-Trapp-Platz.

Bis zu 1.100 Schülerinnen und Schüler werden hier mittelfristig den Unterricht besuchen. Insgesamt finden damit allein im Südwesten der Seestadt fast 2.000 Kinder und Jugendliche von null bis 18 Jahren einen Ausbildungs- oder Betreuungsplatz.

Im Quartier "Am Seebogen" nördlich des Sees entsteht von Herbst 2018 bis 2020 der nächste große Bildungscampus.

Bildungscampus Sonnenallee

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