Technologiezentrum Seestadt

Das Technologiezentrum Seestadt wurde als erster sichtbarer Meilenstein in der Seestadt im Oktober 2012 fertiggestellt.

Rendering des Technologiezentrum Seestadt zeigt Gebäudekomplex mit Straßen und Grünflächen

Ausbaupläne für das Technologiezentrum Seestadt ab 2018

Um den Bedürfnissen der Wiener Unternehmen im Bereich Industrie 4.0 gerecht zu werden, wird das Technologiezentrum Seestadt um zwei neue Gebäude erweitert. Mit zusätzlichen 10.000 Quadratmetern werden Raum und passende Infrastruktur geschaffen, damit technologieaffine Unternehmen neue Wege in der Automatisierungs- und Fertigungstechnik einschlagen. Nach der Erweiterung umfasst das Technologiezentrum insgesamt rund 17.000 Quadratmeter.

Schon das erste 6.600 Quadratmeter große Gebäude wurde als Plusenergiehaus von der Wirtschaftsagentur Wien errichtet. Planung und Errichtung setzten auf höchste ökologische Standards. Heizkörper sind hier gänzlich überflüssig und auf der Fassade wächst Schilf. Für die Unternehmen stehen Büros, Labors sowie Produktionsflächen zur Verfügung.


Technologiezentrum Seestadt

Forschung und Innovation

Das aspern IQ-Gebäude von hinten

Mit dem Technologiezentrum Seestadt wurde ein sichtbares Zeichen für die Seestadt als "urban lab" der Smart City Wien, gesetzt. Damit nimmt Wien europaweit eine Vorreiterrolle in der intelligenten Stadtentwicklung ein.

Für technikorientierte, innovative Unternehmen stehen Büros und Labors, aber auch Produktionsflächen zur Verfügung. Die Start-ups und Unternehmen im Technologiezentrum forschen, produzieren und probieren viel Neues aus, zum Beispiel, Aspern Smart City Research (ASCR ), abix, greenvest, Theobroma Systems und viele mehr.

Ausgezeichnete Bauweise

Das im Rahmen des BMVIT-Forschungsprogramms "Haus der Zukunft" geförderte Technologiezentrum Seestadt steht für die Umsetzung neuester bautechnischer Möglichkeiten.

Als Plusenergie-Immobilie erzeugt schon das erste Gebäude mehr Energie als es verbraucht, bietet einen hohen Nutzerkomfort und erfüllt höchste Anforderungen an Nachhaltigkeit. Es wurde mit Ökobeton errichtet, der 80 Prozent weniger Kohlendioxid-Emissionen verursacht und ist völlig PVC frei. Das Gebäude ist nach den Klimaaktiv-Richtlinien als Passivhaus zertifiziert und erhielt von der Österreichischen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (ÖGNB) 974 von 1.000 möglichen Punkten. Zuletzt heimste es auch noch den European GreenBuilding Award ein.

Intelligent gesteuert

Eines von vielen intelligenten Highlights des neuen Bürogebäudes ist die moderne Außenfassade. In Kombination mit der luftdichten Gebäudehülle, Dreifachverglasung und einer 26 Zentimeter starken Wärmedämmung ermöglicht sie Passivhausstandard.

Durch die automatische Steuerung der Jalousien nach dem Sonnenstand, bietet sie ein Optimum an Tageslicht und schützt vor Wärme und Sonne. Die Fassadenbegrünung mit Schilf bindet Staub, speichert Feuchtigkeit und trägt so zu einer Verbesserung des Raumklimas bei. Integrierte Photovoltaikelemente ergänzen die Fassadenkonstruktion. Mit weiteren Photovoltaik-Paneelen auf dem Flachdach sowie an der Fassade und am Dach der Technikzentrale erreicht die Photovoltaikanlage eine Gesamtfläche von 1.300 Quadratmetern. Damit ist die Photovoltaikanlage des Technologiezentrums Seestadt eine der größten Solaranlagen bei Gewerbeimmobilien in Österreich.

Die Lüftung erfolgt bedarfsgesteuert mittels eines Kohlendioxid-Sensors. Im Winter wird die erzeugte Abwärme der Server im Gebäude zur Unterstützung der Heizung genutzt. Im Sommer kühlen Leitungen, die in den Betonkern eingelassen wurden, das Gebäude mit Grundwasser aus einem eigens gegrabenen Brunnen.

Infrastruktur für die Zukunft

Im Technologiezentrum Seestadt gibt es eine E-Ladestation, die es Mieterinnen und Mietern bereits heute ermöglicht, Elektroautos und Elektrofahrräder bequem während des Arbeitstages aufzuladen.

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