Vorbereitung des Quartiers "Am Seebogen" angelaufen

Im Quartier "Am Seebogen" entstehen bis 2020 auf sechs Bauplätzen 940 neue Wohneinheiten, Gewerbeflächen, Geschäftslokale, Sporteinrichtungen, ein Kindergarten und eine Bücherei.

Planansicht der 6 Bauplätze des Bauträgerwettbewerbs

Plan der Bauplätze

Für das Quartier "Am Seebogen" wurden zwei Bauträgerwettbewerbe durchgeführt, die die erste Bauetappe im Norden des Sees prägen. Die Siegerinnen und Sieger stehen fest, der Baubeginn ist für Herbst 2018 geplant.

Drei Bauplätze liegen unmittelbar am Nordpark, ein Bauplatz direkt an der nordöstlichen Seepromenade, nahe der zentralen U2-Station "Seestadt". 80 Prozent des neuen Viertels sind dem Wohnen und 20 Prozent anderen städtischen Nutzungen vorbehalten.


Bauträgerwettbewerbe für Quartier "Am Seebogen" entschieden

Streben nach innovativem Energiemix

In Sachen Energie tragen die Vorgaben dazu bei, den Primärenergieeinsatz pro Kopf in Wien langfristig auf 2.000 Watt zu senken und den Anteil an erneuerbaren Energien im Verbrauch weiter zu erhöhen. Das Quartier "Am Seebogen" wird grundsätzlich mit Fernwärme versorgt. Deren erneuerbarer Anteil könnte in Wien auf lange Sicht im Falle positiver Forschungsergebnisse mittels geothermischer Energie weiter erhöht werden. Besonders innovative Gebäude, die ihren Energiebedarf nachweislich mindestens zu 75 Prozent aus umweltfreundlichen Quellen wie Abwärme, Umgebungswärme oder Solarwärme vor Ort decken, müssen im Quartier "Am Seebogen" nicht an das Fernwärmenetz angeschlossen werden.

Energieeffiziente Gebäude

Die Gebäudestandards in der Seestadt werden ebenfalls weiter nach oben geschraubt. Nach dem Total-Quality-Building-Standard müssen eingereichte Projekte fortan mindestens 800 Punkte erreichen. Alle Bauten sollten außerdem dem Niedriegstenergiestandard entsprechen. Des Weiteren müssen die baulichen Voraussetzungen für die Installation oder Nachrüstung von Photovoltaik-Anlagen geschaffen werden. Projekte, die unmittelbar Photovoltaik vorsehen, haben gute Chancen auf eine positive Bewertung.

Optimale Mobilität

In der Seestadt bedeutet Mobilität einerseits optimale Anbindung mit einem Mix schneller, umweltfreundlicher öffentlicher Verkehrsmittel. Andererseits setzt man auf kurze Wege und Entschleunigung. FußgängerInnen-, RadfahrerInnen- und der öffentliche Verkehr haben auch im Quartier "Am Seebogen" Vorrang. Die Bauträgerinnen und Bauträger müssen erneut eine verringerte Anzahl an Stellplätzen in Sammelgaragen errichten und hohe Qualitätsanforderungen für das Abstellen von Fahrrädern erfüllen.

Umweltverträglichkeitsprüfung

Alle Projekte im Quartier Am Seebogen können umgesetzt werden, wenn die laufende Umweltverträglichkeitsprüfung für die Bauetappe Seestadt Nord positiv abgeschlossen ist.

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