Forschungsprojekt "Unsicherheitserfahrungen von Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohnern" (2006)

Deckblatt der Broschüre mit Fußgeherunterführung am Praterstern

Forschungen über Unsicherheit und Kriminalitätsfurcht in Städten sind in den vergangenen Jahrzehnten in unterschiedlichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und unter unterschiedlichem Problemdruck durchgeführt worden. Auch die akademischen und sicherheitspolitischen Intentionen (und Verwertungsinteressen) unterschieden sich. Die Sicherheitstopografie einer Stadt hängt mit vielen Faktoren zusammen. Daher werden in Wien zu diesem Thema seit Jahren Studien beauftragt. Es ist wichtig, die Grundlagen zu erforschen. Sie liefern eine solide Diskussionsgrundlage für die Planung und die Politik.

Das Forschungsprojekt zu "Unsicherheitserfahrungen von Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohnern - Wahrnehmung von 'unsicheren Orten' im Stadtraum -(Un)sicherheitstopografie der Stadt" wurde 2006 von der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) beauftragt. Das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie hat das Projekt durchgeführt.

Die empirische Grundlage der Untersuchung ist eine Sekundärauswertung von Daten, die im Rahmen des Projekts "Insecurities in European Cities" (INSEC) erhoben wurden. Dabei wurden in vier Wiener Untersuchungsgebieten Umfragen durchgeführt. Im Rahmen des Projekts im Jahr 2006 wurden vor allem die raumbezogenen und für die Stadtplanung relevanten Aspekte von (Un)sicherheit analysiert und kommentiert.

Ergebnisse

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