Sicherung der Lebensqualität im Alter - Studie 2005

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Ziel der Studie aus 2005 war es, zukünftige Handlungsfelder zu konkretisieren, die für die Sicherung der Lebensqualität der älteren Bevölkerung relevant sind.

Abbildung: Titelblatt der Studie "Sicherung der Lebensqualität im Alter"

Zu den Aufgaben der Stadtpolitik und Stadtplanung gehört die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen, insbesondere in den Bereichen Verkehr, Wohnen, Freizeit, Bildung, Konsum und Betreuung für kurz- oder langfristig unterstützungsbedürftige Menschen. Dazu gehören Kinder, Behinderte, Kranke und ältere Menschen. Der prognostizierte Strukturwandel der Bevölkerung durch einen steigenden Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung ist unter anderem durch eine zunehmende Diversität der älteren Bevölkerung (sozial, gesundheitlich, kulturell) gekennzeichnet. Sie stellt neue Anforderungen an die Stadtplanung und Stadtentwicklung.

Im Gegensatz zu anderen Städten in Österreich ist in Wien der Prozess der Bevölkerungsalterung zeitlich verschoben ("demografische Verschnaufpause"). Dies ermöglicht der Stadt Wien den Aufbau einer leistungsfähigen und flexiblen Koordinationsebene. Es können Programme entwickelt werden, die Bausteine der Gesundheits-, Sozial-, Stadt-, Wohnbau- und Stadterneuerungsplanung verbinden.

Ziele

Ziel der Studie war es, zukünftige Handlungsfelder zu konkretisieren, die für die Sicherung der Lebensqualität der älteren Bevölkerung relevant sind. Zunächst sollte eine Übersicht über Situation, Prognosen, Konzepte und daraus formulierte Vorgaben geschaffen werden. Anschließend sollten Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Der vorrangige Handlungsbedarf sollte dargestellt werden. Die Studie sollte fachübergreifend weitere nationale und internationale Aktivitäten und die Konzepte der Stadt Wien mitdenken. Die Studie bildete eine Grundlage für das Projekt "sALTo - Gut und selbstbestimmt älter werden im Stadtteil".

Autorinnen und Autoren

Die Ende 2005 abgeschlossene Studie entstand in Zusammenarbeit mit der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) und der Wiener Gesundheitsförderung gGmbH (vormals Bereichsleitung für Sozial- und Gesundheitsplanung sowie Finanzmanagement). Sie wurde von der Arbeitsgemeinschaft "Feuerstein-KoseLicka-SRZ" durchgeführt.

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