Stadtentwicklungskommission: Wichtiges Gremium der Stadtentwicklung

Die Einrichtung der Stadtentwicklungskommission sowie ihre Zusammensetzung und Arbeitsweise wurde 1985 vom Wiener Gemeinderat beschlossen.

Luftbild, Blick auf den Hauptbahnhof

Überblick über das Stadtentwicklungsgebiet rund um den neuen Hauptbahnhof

Die Stadtentwicklungskommission (STEK) setzt sich - unter dem Vorsitz des Bürgermeisters - im Wesentlichen aus den amtsführenden und nicht amtsführenden Stadträtinnen und Stadträten, Klubobleuten, Ausschussvorsitzenden sowie Bau-, Planungs- und Finanzdirektorinnen und -direktoren sowie den höchstrangigen Beamtinnen und Beamten der Planungsdienststellen zusammen.

Beratung und Konzepte

Gemäß der Geschäftsordnung berät die Stadtentwicklungskommission den Stadtsenat und den Gemeinderat in wichtigen Fragen der Stadtentwicklung. Beispielsweise können das stadt- oder stadtteilbedeutsame Themenstellungen, wie der Ausbau des U-Bahn-Netzes, oder strategische Konzepte, wie die Smart City Wien Rahmenstrategie, der Stadtentwicklungsplan und Fachkonzepte der Stadtentwicklung, aber auch städtebauliche Leitbilder zu Großprojekten oder Projekten gemäß Wiener Hochhauskonzept, sein. Zur Vorberatung der Stadtentwicklungskommission kann bei Bedarf auch ein Arbeitsausschuss einberufen werden.

Blick über die Donau City und Alte Donau Richtung Innenstadt

Beschlüsse

Die Beschlüsse der STEK dienen - sofern die behandelten Themen nicht weiteren politischen Organen bis hin zum Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden - als wesentliche Grundlage und Orientierung für weitere Planungs- und Umsetzungsschritte. So zum Beispiel auch für die Neufestsetzung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes und die Schaffung der Voraussetzungen für die Realisierung von Projekten.

In den letzten Jahren wurden rund zwei bis drei Sitzungen pro Jahr abgehalten.

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